Arbeitskreis VW – Klagewelle gegen VW

Eine Klagewelle rollt auf VW zu, schreibt die Tagesschau.

Damit trifft es den Konzern und letztlich die Aktionäre. Die Vorstände sind alle versichert durch den Konzern und werden nie in Anspruch genommen. Auch der Konzern selbst nimmt die Vorstände nicht in Regress. Das haben sie bei Peter Hartz auch nicht gemacht. Im Gegenteil. Er hat die alleinige Schuld auf sich genommen, obwohl die Spatzen von den Dächern pfiffen, dass bei VW nichts geschah, was Piech nicht wusste.

Der jüngste Skandal mit Weil zeigt deutlich, wie das System VW funktioniert. Da hilft auch schön reden nichts.

Wünschen würde ich mir eine Klage aller Bürger (dieser Welt) weil durch den Betrug die Umwelt geschädigt wurde und damit unser aller Atemluft. Wie das allerdings juristisch umzusetzen wäre, wenn nicht die Umweltverbände so eine Klage führen, weiß ich auch nicht. Gerecht wäre es aber, wenn jene Manager, die diesen Skandal verursacht haben, für alle Schäden aufzukommen hätten.

Leider wird Piech von Strate vertreten, den ich für sehr clever halte. Er hatte auch das Mandat Molllath übernommen. Andererseits zeigt die Übernehme des Mandats aber auch, dass es für Piech nicht um Peanuts geht. Der Dumme wird am Ende wahrscheinlich Winterkorn sein.

Gespannt dürfen wir sein, wer Ministerpräsident wird und wie die Bürger auf diese ganzen Schweinereien reagieren werden. Schwer vorstellbar, dass die SPD den Ministerpräsidenten stellt. Aber unter Wulff war die Situation auch nicht besser.

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Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf - Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 11.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.
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Ein Kommentar zu Arbeitskreis VW – Klagewelle gegen VW

  1. Gemobbter Muellmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    mir tun nur in erster Linie wieder die Mitarbeiter und Kollegen leid, die in diesen Fall die gelackmeierten sein könnten und wohl auch sein werden.
    Denn die alles zu verantworten haben machen sich wie immer und überall aus den Staub und bei VW könnte es von Entlassungen von Mitarbeiter oder sogar der finanzielle Gau und Konkurs bedeuten.

    An dieser Stelle ein netten Gruß aus Hamburg von den Mitarbeitern und Kollegen der SRH, mit der Hoffnung das es für euch Kollegen in Wolfsburg keine Konsequenzen haben wird.

    Bei denen die Verantwortung für oder im Namen von Piech übernommen ist garantiert Geld geflossen, damit man die Sündenböcke besänftigen konnte !

    Aber vielleicht nimmt die Sache noch einen ganz anderen Verlauf, mit dem man noch gar nicht rechnet und einer der Herren fängt doch noch an zu singen 😉

    Bei uns ist inzwischen das eine oder andere von der Spitze der Eisberges auch schon ans Tageslicht gekommen, was man vorher nicht gewusst und geahnt hatte und es gibt von Tag zu Tag immer wieder was neues bei der SRH was PR und GF ohne unser Wissen zu unseren Nachteil bei einer Tasse Kaffee in der GF Etage veranschlagt haben.

    Und auch hier wird die Luft und Nerven für diese Herren immer dünner …

    LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

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