Mobbingberatung

Mobbing-Beratung in der Mobbing-Zentrale

Seit 1997 wurde über 11.000 Betroffenen in Deutschland durch
eine Beratung bei uns geholfen.

Die Beratung umfasst:

eine Datenaufnahme von etwa fünf Minuten,
eine Strategie-Ermittlung von etwa Fünfzig Minuten und
das Festhalten des Ergebnisses auf einem Laufzettel,
mit den Adressdaten von Fachpersonal,
an das sich der Betroffene wenden kann.

Mobbingberatung – es gibt immer eine Lösung
Erfolge zeigen:         – man ist niemals zu alt.

Margit Ricarda Rolf
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Stoppt Mobbing – bevor es beginnt!

Wir sprechen von Mobbing, wenn eine unbewältigte Konfliktsituation unter Kollegen
oder durch Vorgesetzte über einen längeren Zeitraum besteht.

Es geht also um Mobbing am Arbeitsplatz.

In den Köpfen schwirrt noch immer die von Prof. Leymann geprägte Definition
mindestens 6 Monate und einmal wöchentlich“ herum.
Betroffene werden aufgefordert ein Mobbing-Tagebuch zu führen
und sich mindestens 6 Monate quälen zu lassen.

Welch ein Unsinn !

Wir stoppen Mobbing sofort und effektiv,
in dem Moment, wo jemand in unsere Beratung kommt.
Bei einigem Nachdenken leuchtet es jedem ein, dass
man nicht 6 Monate Buch darüber führt,
wie man sich quälen läßt.
Wie man Mobbing sofort beendet, zeigen wir auch an Fallbeispielen.

Margit Ricarda Rolf
Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale
in Deutschland

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Stadtreinigung Hamburg – Überstunden

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Ich freue mich immer, wenn
von Euch Nachfragen kommen und
ich beantworte sie gern, wenn ich kann.

Es geht um den Gerichtstermin
wegen einer Sicherheits-Schulung
nach der regulären Arbeitszeit,
die als Überstunden geleistet werden sollten.

Als das Urteil verkündet wurde, erklärte die Richterin die Gründe der Kammer wie folgt:

Begründung des Gerichts:
Es ist nicht einzusehen, dass die alte Praxis, diese Arbeit
innerhalb der regulären Arbeitszeit zu organisieren,
nicht beibehalten wird.

Dabei spielt es an sich ja keine Rolle, ob es sich nun um Überstunden handelt,
die wegen einer Sicherheits-Schulung geleistet werden sollen oder um Dienstgespräche, oder um eine mangelhafte Touren-Planung.

Es wurde sehr deutlich, besonders durch die Nachfrage eines Richters,
dass Überstunden nur ausnahmsweise geleistet werden dürfen,
nach ordnungsgemäßer Anhörung des Personalrates
und nicht gleich 
für das ganze Jahr 2016, wie es hier gemacht wurde.

Überstunden sind die Ausnahme, nicht die Regel !

Diese Nachfrage machte deutlich, worum es der Kammer ging:

Auf Nachfrage des Gerichts, ob auch auf die Zukunft gerichtet
mit diesem Verfahren gerechnet werden müsse, bejahte Justel dies.
Auf weitere Nachfrage, warum man nicht zur alten Regel zurück kehren würde,
erklärte Frau Supper, das könne sie nicht im Rahmen eines Gerichtsverfahrens,
sie sei ja nicht die Geschäftsleitung.

Dieses Urteil drückt auch die Wertschätzung des Gerichts aus,
für den harten Job, den unsere Müllmänner Tag für Tag machen.
Es ist unzulässig, ihnen noch mehr abzuverlangen.

Ich hoffe, dass diese Erklärung des Gerichtsverfahrens Euch weiter helfen und Euch bei euren Diskussionen unterstützen.

Sollte es weitere Fragen geben, meldet Euch.
Margit Ricarda Rolf
.– Mobbing-Zentrale –

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Cybermobbing – das Internet vergisst nie?

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Beiträge, die vor vielen Jahren gepostet worden sind, findet man noch heute im Internet. Insofern mag es stimmen: das Internet vergisst nie!

Aber die Reichweite wird oft überschätzt. Grundsätzlich ist jeder Beitrag weltweit abrufbar. Nur wer tut das tatsächlich?

Als ich selbst Opfer von Cyber-Stalking wurde, hat mein verstorbener Sohn Sascha mir gezeigt, dass der Beitrag, um den es ging, 320 mal aufgerufen worden war. Er sagte. „Davon waren das 200 mal er und 100 mal du! Hör einfach auf seine Beiträge aufzurufen!“

Nun, ganz so einfach ist es auch nicht.

Wir helfen heute Menschen, die im Internet beleidigt werden, gemobbt oder gestalkt werden durch Online-Reputations-Management (ORM) und natürlich durch Anwälte, die für die Herausnahme der Beiträge sorgen und für die Strafverfolgung und Schadensersatz. Das setzt voraus, das die Täter ermittelt werden.

Bei Jugendlichen ist das gar nicht so schwer. Sie kommen fast immer aus dem unmittelbaren Umfeld und sind an ihren typischen Rechtschreibfehlern leicht zu identifizieren. Für Deutschlehrer gar kein Problem!

Ich begrüße es, dass dem Problem insgesamt mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, wie hier im Falle des 15jährigen Betroffenen, der an die Öffentlichkeit geht. er spricht das Problem an, dass Jugendliche immer wieder versuchen, ihre Probleme allein zu lösen, bis es nicht mehr geht. Das geht uns in der Beratung leider auch so. Die Angst, dass es eskaliert, wenn jugendliche sich Hilfe holen, ist sehr groß. Das ist aber der erste und wichtigste Schritt.

Und noch eine kleine Warnung!

Jeder, der ein Bild oder Video teilt und das Recht am Bild des Opfers verletzt, ist auch ein Täter und kann wegen der Verbreitung genauso belangt werden. Wenn Mitschüler auf der Toilette gefilmt werden, bei sexuellen Handlungen oder Gewalt, dann teilt das nicht, sondern meldet es, wenn ihr es seht.

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Mobbing durch Petra Hinz – SPD

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Ich verfolge seit geraumer Zeit den Fall Hinz, und wie man bei der SPD mit den Vorwürfen um geht. Vorgeworfen wurde Hinz ein hoher Verschleiß an Mitarbeitern. Es ist von 50 ehemaligen Mitarbeitern die Rede, von denen sich einige offenbar zusammen getan haben. Ein ausführlicher Bericht erschien im Informer magazine.

Viel spannender jedoch als der gefälschte Lebenslauf, über den sich jetzt alle aufregen, finde ich, wie die SPD mit der Situation umgegangen ist. Es wird geschwiegen, vertuscht und dementiert. Genau so lange, bis es zum Skandal kommt und leugnen nichts mehr nützt. Nun ist das kein Privileg der SPD. Wir kennen diese Taktik bereits durch die Fälle Guttenberg oder Wulff und andere von der CDU.

Wünschen würde ich mir, dass die Verfasser des Offenen Briefes den Mut hätten, wegen der Schäden, die sie erlitten haben, Frau Hinz auf Schadensersatz zu verklagen. So, wie es jetzt gerade läuft, bleibt der Beigeschmack, es könnte sich auch um politische Gegner gehandelt haben, die den Brief verfast haben.

Für die SPD insgesamt wünsche ich mir mehr Verantwortung für die Menschen. Im Fall Hinz hätten schon viel früher Konsequenzen gezogen werden müssen. Die Beschwerden sind seit Jahren bekannt. Die SPD täte gut daran, endlich ein Anti-Mobbinggesetz zu schaffen. Jetzt wäre eine gute Gelegenheit dazu.

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Verantwortung für Selbstmorde – France Telecom

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Jetzt ist schon von 60 Selbstmorden die Rede, die drei Manager des Konzerns zu verantworten haben. Sie wurden in Frankreich von der Gewerkschaft wegen fahrlässiger Tötung angezeigt.

Den Bericht darüber könnt ihr hier nachlesen.

In Deutschland wird das Strafrecht immer vernachlässigt. Dabei ist es durchaus möglich, verantwortliche Manager auch bei uns anzuzeigen.

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Mobbing – Theorie und Praxis

Ricarda-P1

Ich staune immer wieder, wie genau einige Mobbing beschreiben können. Da schreibt der DGB:

Je mehr sich der Arbeitgeber seiner Verantwortung und rechtlichen Verpflichtung, für ein gutes Arbeitsklima zu sorgen, bewusst ist, desto besser und schneller lässt sich Mobbing stoppen.

Die Bäckerburschen wissen also ganz genau, dass der Arbeitgeber die Verantwortung trägt. In der Praxis allerdings, bestreiten sie genau das. Da sitzen sie nämlich in den Aufsichtsräten und lassen Betroffene am langen Arm verhungern. Ob IG Metall oder Verdi, ob VW oder Stadtreinigung, sie übernehmen ihre Verantwortung nicht.

Nun sind auch nicht alle Gewerkschaften des DBG gleich. Nicht einmal alle Gewerkschaftssekretäre einer Gewerkschaft sind gleich. Das macht es für die Opfer aber nicht leichter, denn so ist es Glückssache, ob man an einen Gewerkschaftssekretär gerät, der seinen Job ernst nimmt und mutig ist, oder an einen, der zögerlich ist, weil es womöglich eigene Interessen abzuwägen gilt.

Die besten Erfahrungen habe ich, abgesehen von der DAG (da komme ich ursprünglich her) mit der IG BCE gemacht und süße Erfahrungen mit der IG Bau. IG Metall ist immer schwierig und NGG katastrophal.

Welche Erfahrungen habt ihr mit eurer Gewerkschaft gemacht?

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Stadtreinigung Hamburg – Senator Kerstan

Kerstan-Jens_Ricarda-2016a

Senator Jens Kerstan & Ricarda

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Veranstaltungen, bei denen ein Senator vor Ort ist, laden grundsätzlich dazu ein, ihn zu etwas direkt zu befragen.

Ja, meine Schreiben kennt er.

Warum ich keine Antwort bekommen habe, kann er nicht sagen, geht dem aber nach.
Eine Antwort gibt es eigentlich immer, auch wenn wir in der Sache nicht übereinstimmen.

Einen Aufkleber habe ich
.                               natürlich auch da gelassen.

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Ric-altonale-2016bRicarda-altonale-2016aAltonale 9

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Die Wartezeit hatte ich genutzt um mit Bürgern
über unsere Müllmänner zu sprechen.

Eine ältere Dame meinte:
Was – unsere Müllmänner. Das sind die wichtigsten Menschen in unserer Stadt !
Das geht ja gar nicht.“

Fast alle haben uns viel Erfolg gewünscht.  –  Alle waren empört.
Einige meinten, das sei das Übel in unserer Zeit.  –  Schuld sei die Politik !
Margit Ricarda Rolf
.– Mobbing-Zentrale –

Mehr über die Bossing-Fälle bei der Stadtreinigung Hamburg  hier …

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Stadtreinigung Hamburg – Altonale 2016

… und Action:Los gehts!

Altonale 1

Den Anfang machten die CDU-Frauen
mit Ute FrankFU-Altona / Elbvororte.

Nun ich kann ja nicht meckern.
Immerhin hat eine Abgeordnete inzwischen 3 kleine Anfragen gemacht und die Presse informiert. Was ich zu sagen hatte, traf auf großes Interesse und ich werde im September eingeladen, um das einmal vorzutragen. – Sehr erfreulich.

Altonale 4

Auf der Altonale hat man sie alle zusammen und so zogen wir von Stand zu Stand.

An jedem Stand hörte man mir
interessiert zu.

Natürlich habe ich auch überall unsere Aufkleber hinterlassen und meine Visitenkarte.

 

Altonale 2

Ein sehr interessantes Gespräch
führte ich mit Kay Wolkau
von den Neuen Liberalen.

Er sitzt in der Bezirksversammlung Harburg.

„Überall dasselbe,“ meinte er und will mich ebenfalls einladen. Das Thema muss voran!

 

Altonale 6Als ich bei den Grünen erwähnte, dass ihr Senator meine Schreiben nicht beantwortet, was ich gar nicht nett finde, wiesen sie mich darauf hin, dass er morgen selbst am Stand sein würde.
Dann muss ich morgen da wohl noch mal hin!Altonale 7

Altonale 8

 

 

 

Diese junge Dame ist
.         Bérangère Bultheel.

SLDP

 

Bérangère Bultheel hat die Sozialliberale Demokratische Partei gegründet und
sammelt Unterstützungsunterschriften. – Altersdiskriminierung geht gar nicht! – mehr..

Schluss-Satz:
Margit Ricarda Rolf
.– Mobbing-Zentrale –

Mehr über die Bossing-Fälle bei der Stadtreinigung Hamburg  hier …

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Stadtreinigung Hamburg – Altonale 2016

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Morgen geht es auf die Altonale.

Zur Erinnerung: 

ich hatte alle Fraktionen angeschrieben und darum gebeten, sich über das Schicksal der Müllmänner zu informieren. Eine Antwort bekam ich nur von der AfD.

Morgen werde ich die politischen Stände aufsuchen und vor Ort die Frage stellen:

Warum helft ihr unseren Müllmännern nicht?

Unsere Aufkleber nehme ich natürlich mit. Was mir die Parteimitglieder antworten, könnte ihr dann spätestens Montag hier im Blog lesen.

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Stadtreinigung Hamburg – Verdichtung

Zu-gut-um-JPG-klein-RGB_300dpi

Das Arbeitsgericht hatte, wie berichtet,
eine noch größere Verdichtung bei den Touren abgelehnt.

Künftig müssen Gespräche mit Müllmännern wieder
während der Arbeitszeit geführt werden
und nicht im Anschluss daran.

Die Stadtreinigung hatte im Prozess argumentiert,
dass die Müllmänner schneller arbeiten könnten, wenn es sein müsse,
was sie in der Vergangenheit bereits bewiesen hätten.

Dazu fiel mir heute eine kleine Geschichte ein.

Im April 1998 fand in der Ärztekammer Kiel eine Veranstaltung
zum Thema Mobbing statt.  – Prof. Zapf  hielt einen Vortrag
vor Betriebsärzten und anderen Ärzten mit anschließender Diskussion,
wobei Prof. Zapf sich auf die bekannte Definition bezog,
wonach Mobbing vorliegt, wenn Mobbing-Handlungen
mindestens ein Mal wöchentlich über einen Zeitraum von 6 Monaten erfolgen.
Das löste heftige Proteste aus.

Dabei fetzten sich eine Betriebsärztin und ein Betriebsarzt zu der Frage:
Ist das Mobbing ? 

Die Betriebsärztin griff Prof. Zapf an und sagte:
„Sie wollen mir doch wohl nicht absprechen, dass das Mobbing ist,
nur weil ich es nach 8 Wochen gemerkt habe.“

Der Betriebsarzt erzählte einen Schwank aus seiner Jugend.
Da hätte er als Student im Hafen gejobbt, wäre ein kräftiger junger Bursche gewesen
und er hätte doppelt so viele Säcke verladen wie die alten Kollegen.
Diese älteren Kollegen nahmen die ihn mit vor die Tür und sagten:
„Bürschchen, wenn du so weiter machst, gibt das Ärger.
Wir müssen hier noch 40 Jahre malochen
und wenn wir nun dein Tempo wuppen müssen,
sind unsere Knochen bald im A….
Wenn du hier also eine ruhige Zeit mit uns haben willst,
dann passt du dich unserem Tempo an.  Sonst….“
Das sei doch kein Mobbing !   –  Jedenfalls nicht im Hafen.

Warum erzähle ich euch das?

Man kann sicher zu bestimmten Zeiten mal einen Zacken zulegen.
40 Jahre einen Zacken zuzulegen, schafft niemand.
Und genau hier machen die „Sesselpuper“,
wie ein Kollege die Schreibtischtäter nannte, einen Denkfehler.
Ihre eigenen Knochen sind´s ja nicht!

Es gehört zur Fürsorgepflicht, die Touren so einzuteilen,
dass die Gesundheit der Kollegen nicht leidet.
Das zu überwachen ist auch Aufgabe des Arbeitsschutzes.
Sollte der Personalrat einer Verdichtung tatsächlich für 2016 zugestimmt haben,
wie Frau Supper vor Gericht behauptet hat,
dann solltet ihr euch euren Personalrat zur Brust nehmen.

In diesem Sinne:  Passt auf euch auf und achtet auf eure Gesundheit.
Und wenn euch eure Gewerkschaft weiter nicht hilft,
dann macht doch einfach Dienst nach Vorschrift.
Immer schön sutje.

Margit Ricarda Rolf
.– Mobbing-Zentrale –

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Stadtreinigung Hamburg- Gerichtstermin 16.09.2016 10:30 Uhr

Ricarda-P1

Margit Ricarda Rolf
– Mobbing-Zentrale –

In dem Verfahren Einstweilige Verfügung – Widerspruch

Stadtreinigung Hamburg ./. Rolf

ist Termin zur mündlichen Verhandlung nunmehr
Freitag, der 16.09.2016,  10:30 Uhr.

Es ist Urlaubszeit.

Da schleppt sich alles so hin.

Worum geht es bei diesem Prozess ?

Ich habe am 03.02.2016 einen Brief an Matthias Wensch geschickt.
Er bearbeitet Beschwerden über die Stadtreinigung bei der Aufsichtsbehörde,
gehört aber dem Aufsichtsrat der Stadtreinigung gleichzeitig an.

In diesem Brief habe ich mich über Prof. Siechau geäußert,
was dieser, (Prof. Dr. Rüdiger Siechau), als Verletzung
seiner Persönlichkeitsrechte empfindet.
Er beantragte eine einstweilige Verfügung, um mir zu untersagen,
was ich gesagt habe und denke.

Wir (mein Anwalt und ich) haben vorgetragen,
dass es sich um wahre Tatsachen-Behauptung
und um eine zulässige Meinungsäußerung handelt.

Die Richterin Simone Käfer (Pressekammer) hat mich persönlich geladen,
Prof. Siechau dagegen nicht.
Das ist nicht nur höchst ungewöhnlich, sondern lässt auch Raum für Spekulationen.

Wir hatten Befangenheitsantrag gestellt wegen der Ungleichbehandlung der Parteien.
Der wurde abgelehnt.

Ich würde mich freuen, euch bei Gericht zu sehen.
Margit Ricarda Rolf
.– Mobbing-Zentrale –

mehr …

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Mobbingberaterin für Hamburg gesucht

Ricarda-P1

Wir suchen eine Mobbingberaterin für Hamburg.
Das ist eine selbständige Tätigkeit.
Du brauchst also einen Gewerbeschein.

Deine Kunden sind mobbing-betroffene Arbeitnehmer
und Schüler, sowie deren Eltern.

Was ist deine Aufgabe?

Du führst Einzelberatungen durch, legst Akten an
und begleitest Mobbingbetroffene zum Arbeitgeber,
zum Anwalt, manchmal zur Polizei oder ins Gericht.

Was solltest du mitbringen?

Gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift
sollten selbstverständlich sein.
Du solltest juristische und medizinische Texte lesen und verstehen können
und einen guten Schreibstil haben.
Briefe an den Arbeitgeber sollten einfach und klar und juristisch einwandfrei
formuliert werden können.

Gute Kenntnisse im Arbeitsrecht, Betriebsverfassungsrecht, Personalvertretungsrecht
und MAV, grundlegende Kenntnisse in BGB, ZPO, Strafrecht und Verwaltungs- und Dienstrecht und die Bereitschaft sich in andere Rechtsgebiete einzuarbeiten.

Mobbing ist so vielfältig, dass du im Rahmen deiner Arbeit auch mit Medienrecht, Schiffahrtsrecht oder Patentrecht konfrontiert werden kannst.
Und sollte der Mobbingbetroffene in China leben und für eine deutsche Zweigstelle arbeiten oder der Vorgesetzte aus Korea stammen und in Hamburg ein Unternehmen betreiben, dann solltest du in der Lage sein, dich mit den Gepflogenheiten des anderen Landes vertraut zu machen.

Der spannendste Beruf der Welt wartet auf dich

Besonders in einer Stadt wie Hamburg, in der unzählige Menschen aller Nationalitäten und Branchen arbeiten, ist der Beruf des Mobbingberaters vielfältig und spannend.

Wäre das etwas für dich ?

Dann schicke uns bitte eine Mail unter Kontakt@Mobbing-Zentrale.de und teile uns kurz mit, warum du Mobbingberater werden möchtest.
Ein Link auf dein gut ausgefülltes XiNG-Profil vermittelt uns einen ersten Eindruck.

Wir freuen uns, dich kennen zu lernen.

Ricarda & Karl-Peter

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Mobbing – häufigste Fehldiagnose: Anpassungsstörung

Bämayr

Dr. Bämayr

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Danke Dr. Bämayr für diese deutlichen Worte.

Mein Reden seit Jahrzehnten.
Man kann sich nicht an Schikane anpassen!
Arbeitnehmern, die sich gegen Mobbing wehren,
eine Anpassungsstörung zu diagnostizieren, ist ein Verbrechen.
Da werden die Opfer zu Schuldigen abgestempelt.

 

Zitat:

Probleme bei der Diagnose

Die häufigste Fehldiagnose ist die „Anpassungsstörung“ (ICD 10 F 43.2).
Diese hat keinen Platz in der „Mobbing-Katastrophe“, da das „Bedrängnis“
bei Mobbing nicht „subjektiv“, sondern objektiv ist.
Niemand kann sich einem Psychoterror mit dem Zweck einer psychosozialen Destabilisierung „anpassen“.
Diese diskriminierende Fehldiagnose stellt eine klassische Opferbeschuldigung dar,
wie sie in der Lehre der Psychotraumatologie häufig festgestellt wird.
Das gleiche gilt für eine Verkehrung von Ursache und Wirkung,
wenn dem Mobbing-Opfer unterstellt wird, dass seine festgestellte Erkrankung
die Ursache für den Konflikt wäre.
Hieraus resultierende Diagnosen wie Persönlichkeitsstörungen, Schizophrenie usw.,
bestätigen die Feststellung von Leymann, der die Phase 4 der „Mobbing-Katastrophe“
den stigmatisierenden ärztlichen Fehldiagnosen und juristischen Fehlentscheidungen zugeordnet hat.

(Die Rotfärbung haben wir (MZ) vorgenommen.)

Klasse !  –  Und ganz ehrlich, diese Fehldiagnose findet sich in Tausenden
von Mobbing-Akten wieder.

Schaut nach, was eure Ärzte euch diagnostiziert haben !

Das Mobbing-Syndrom zeigt euch, worauf eure Ärzte achten sollten
und ihr natürlich auch.

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Mobbing-Zentrale Europa

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Europa wächst auch in Sachen Mobbing zusammen.

Deshalb hat Karl-Peter einen neuen Blog aufgesetzt.
Dort schauen wir auf unsere europäischen Nachbarn.

Heute schauen wir nach Finnland.
Dort wurde ein Videospiel für Kinder entwickelt.

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Union Busting – Arbeitskreis Naujoks

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Rechtsanwalt Naujoks fühlt sich offensichtlich ziemlich sicher. Das könnte sich aber jetzt sehr schnell ändern, wenn wir auch in Deutschland härter gegen Personen vorgehen, die Unternehmen anstiften, Kollegen in den Suizid zu treiben.

Wir beobachten aufmerksam, was in Frankreich passiert.

Naujoks steht nicht nur bei uns unter Beobachtung. Gestern erschien ein Artikel.

Sollte sich der Trend fortsetzen, die Vorgehensweise Naujoks auf den Prüfstand zu stellen, könnten auf diesen Anwalt bald hohe Schadensersatzforderungen zukommen. Damit meine ich nicht nur jene, die Mobbingbetroffene und Betriebsräte einklagen könnten, sondern auch jene, die den Unternehmen entstehen, die Naujoks angeheutert haben.

Wir haben es bei Burger King erlebt.

Das Unternehmen hat sich bis heute nicht erholt. Nachdem der Geschäftsführer entlassen wurde und man die Verträge aufgekündigt hatte, musste Burger King viel Aufwand treiben, um den beschädigten Ruf wieder herzustellen.

Wenn König Kunde mit den Füßen abstimmt, weil er sich einen menschenwürdigen Umgang mit den Kollegen wünscht, dann kann ein Unternehmen ganz schnell den Bach runter gehen. Was läge da näher, als Naujoks wegen seiner Beratung in Regress zu nehmen?

Noch trauen sich die geschädigten Unternehmen nicht. Aber das könnte sich ändern.

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Mobbing durch Politiker

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Ich staune immer wieder, wie hilflos die Politik sich darstellt, wenn der Vorwurf erhoben wird, einzelne Politiker würden ihre Mitarbeiter mobben.

Natürlich mag es angehen, dass der Arbeitsvertrag zwischen einem Arbeitnehmer und einem Politiker geschlossen wurde.

Wenn aber ein Politiker einen hohen Verschleiß an Mitarbeitern hat, geht das auch die Partei etwas an, denn es beschädigt ihre Reputation. Man muss gar nicht mogeln und tricksen, wenn man jemanden los werden will, der durch sein Verhalten den Ruf eines Unternehmen beschädigt, und auch eine Partei ist ein Unternehmen.

Wenn 20 ehemalige Mitarbeiter von Petra Hinz sich über ihr Verhalten beschwert haben, 6 davon sich inzwischen bei der Redaktion der WAZ gemeldet haben, dann wäre es wohl sinnvoll diese Betroffenen zusammen zu fassen.

Gerade von der gewerkschaftsnahen SPD sollte man doch erwarten dürfen, dass Arbeitnehmerrechte unterstützt werden. Dazu gehört auch das Recht auf Unterlassung, das mit einer einstweiligen Verfügung eingefordert werden kann. Wo bleibt die Unterstützung der Kollegen, die sich gemobbt fühlen?

Hinz zu bitten sich zu äußern und tatenlos zuzuschauen, wenn sich gar nicht erst erscheint, ist jedenfalls entschieden zu wenig. Eine Partei hat sehr viel mehr Möglichkeiten, bis hin zum Parteiausschluss. Da muss man nicht mit Listenplätzen tricksen.

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Anti-Mobbinggesetz – Serbien liegt vor Deutschland

Ricarda-P1

Seit 1997 setze ich mich für ein deutsches Anti-Mobbinggesetz ein. Ich hatte mich an Olaf Scholz gewandt, als dieser noch Arbeitsminister war.

Passiert ist bis heute nichts!

 

Sogar Serbien hat ein Anti-Mobbinggesetz. Armes Deutschland!

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Mobbing – Umfrage auf der Straße

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Mobbing – Interview mit Dr. Klaus Niedl aus Österreich

Endlich mal ein Experte, der es genau so sieht wie ich. Mobbing beobachten wir bereits im Kindergarten und in der Sandkiste. Es ist ein natürliches Verhalten, denn wir sehen Ausgrenzung und Feindseligkeit auch in der Tierwelt.

Als zivilisierte Menschen lernen wir, Mechanismen zu schaffen, die Mobbing reduzieren. Die Verantwortung liegt bei den Führungskräften. Genau so sieht es aus!

Niedl ist ein alter Hase, der die Mobbing-Szene in Europa mit geprägt hat. Im Gegensatz zu Deutschland ist Mobbingberatung in Österreich sehr stark bei den Gewerkschaften angesiedelt. In die Mobbingforschung wird Geld investiert, dass von den Gewerkschaften kommt. In Zusammenarbeit mit Wolmerath/Esser hat Niedl den Ratgeber für Österreich herausgegeben.

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Cyber-Bullying – Doku

Prof. Däubler hatte bereits 1998 angeregt, Mobbing im Sinne der Produkthaftung zu betrachten. Bei Internetplattformen wie Schüler VZ oder Facebook halte ich das auch heute schon für gegeben. Die Lösung wäre ganz einfach: Klarnamenpflicht!

Die Betreiber müssten auch verpflichtet sein, die Klarnamen heraus zu geben, wenn Straftaten begangen werden. Eine Straftat ist bereits die Verletzung des Rechtes am Bild, üble nachrede, Verleumdung oder Beleidigung. Auch Bedrohung ist ein eigener Straftatbestand.

Eine Unterlassungserklärung ist zwar ganz nett, hätte man aber mit einer einstweiligen Verfügung gearbeitet, dann läge womöglich jetzt ein rechtskräftiges Urteil vor. Tenor hätte auch die Pflicht zur Herausgabe der Täterdaten sein müssen, die das Fake-Profil angelegt haben. Dann wüsste Chantal, wer sie so gehasst hat und warum.

Es gibt also noch viel zu tun.

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Mobbing- geschätzt wird nur jeder 10. Kunde

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Angerufen werden wir ja oft. Bedarf ist da. Immer häufiger allerdings sind Betroffene nicht in der Lage € 60 für eine Beratung aufzubringen. Die finanzielle Not ist groß und wird immer größer. Dabei rede ich nicht von Menschen, die rauchen, trinken oder spielen. Sobald klar ist, dass wir auf Honorarbasis arbeiten, gibt es zunehmend Menschen, die sich Hilfe schlicht nicht leisten können oder wollen.

Nun unterscheiden sich die Anrufer deutlich.

Da gibt es die alleinerziehende Mutter mit einem Bruttolohn von € 1.200, zwei kleinen Kindern und einem Ex-Mann, der keinen Unterhalt zahlt, die das wirklich nicht kann. Die bekommt eine kostenlose Kurzinformation.

Es gibt aber auch die Nicht-Kundin, die gleich zu Beginn los pöbelt: „Was? Ich als Opfer soll auch noch was bezahlen?“

Dazwischen gibt es so ziemlich alle Nuancen, die man sich vorstellen kann.

Bei der Frage, ob man eine kostenpflichtige Beratung in Anspruch nehmen soll, gilt wie überall im Leben die Kosten-Nutzen-Leistung.

Ich nenne euch mal ein Beispiel aus der Praxis.

Er war in einer Festanstellung, hatte Migrationshintergund und Familie. Er wurde gekündigt, hatte einen Anwalt und wollte alles allein machen. Das darf er ja auch gern. Nach dem Prozess verstand er nicht, warum er seinen Job verloren hat, rückwirkend für zwei Monate gekündigt war und auf viel Geld verzichtet hatte. Ich meine, es waren wohl € 1.600. Er hätte es sich leisten können € 60 oder € 120 zu investieren, sah aber die Notwendigkeit nicht.

Als ich einmal zu Dr. MacKenzie sagte: „Ich kann Sie mir nicht leisten,“ antwortete er mir: „Irrtum. Sie können sich nicht leisten, dass ohne mich zu machen.“ Er hatte Recht.

Ohne professionelle Hilfe hat man bei Mobbing keine Chance. Mit professioneller Hilfe immerhin eine geringe. Und manchmal siegt man sogar.

Was man bei Mobbing aber immer braucht, ist Geduld.

 

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Mobbing als Straftatbestand

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Über Mobbing als Straftatbestand wird seit 1997 diskutiert. Damals hatte der Petitionsausschuss erklärt:

Wir haben, was wir brauchen!

Alle Bestrebungen in Deutschland zu einem Anti-Mobbinggesetz zu kommen, sind an unseren Politikern gescheitert, zuletzt durch eine Wiederholung der Argumente durch Heiko Maas eben jener Grundsätze aus 1997. Peinlich, peinlich.

In Frankreich gibt es schon seit Beginn 2000 ein Anti-Mobbinggesetz.

Jetzt soll erstmals ein Konzern von der Staatsanwaltschaft verklagt werden, wie euronews berichtet. Bei der France Telekom haben sich 35 Kollegen das Leben genommen, nachdem dort die unternehmerische Entscheidung getroffen wurde 22.000 Stellen abzubauen. Wenn diese Kollegen durch gezieltes Mobbing in den Suizid getrieben wurden, sitzen vielleicht erstmals Manager demnächst hinter Gittern, womöglich wegen psychischem Totschlag. Das könnte dann auch Wirkung auf Deutschland haben und unsere Politiker in die Pflicht nehmen.

Nun unterscheidet sich die Rechtslage in Europa teilweise erheblich. Wenn Manager in Deutschland Kollegen in den Suizid treiben, wird gern behauptet, die seien schon vorher psychisch krank gewesen, hätten familiäre Probleme oder eine Wahrnehmungsstörung. (hier könnte übrigens ein Gutachten von Prof. Harald Ege helfen.) Vergessen wird dabei, dass der Arbeitgeber in jedem Fall eine Fürsorgepflicht hat und wegen Verletzung dieser sehr wohl belangt werden kann und sollte. Und bitte nicht erst nach 6 Monaten!

Wir haben auch heute schon, trotz fehlendem Anti-Mobbinggesetz, die Möglichkeit jeden Geschäftsführer, Vorstand oder Aufsichtsrat persönlich zu verklagen.
Das gilt auch für Vorstände von Vereinen, wenn diese Arbeitgeber sind.

Hier noch einmal der Focus.
Erstaunlich, dass die Staatsanwaltschaft in Frankreich jetzt Anklage erhebt,
denn die Fälle stammen aus 2008/2009.
Die Formulierung „Klima der Angst“ dürfte wohl auf viele Unternehmen zutreffen.
Da fallen mir aus der Vergangenheit  Firmen ein wie Opel, Schlecker, VW, Aldi, Lidl…
Die Liste wäre lang !

Und hier noch ein ausführlicher Bericht.
Wenn diese Manager tatsächlich verurteilt würden,
könnte das eine Flut weiterer Klagen losbrechen.
Ganz oben auf meiner persönlichen Liste stände dann übrigens Piech.
Und hier noch einer.
Margit Ricarda Rolf
.– Mobbing-Zentrale –

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Dr. Arneo Bämayr – leider im Ruhestand

Ein ganz lieber Psychiater, der einige unserer Betroffenen kompetent begleitet hat, u.a. Dorit Köhn und ihre Kolleginnen im Fall gegen die Bayerische Landesbank.

Aber er hat ein Buch geschrieben, das uns noch immer wertvolle Unterstützung bietet. Und er betreibt eine Homepage.
Margit Ricarda Rolf
.– Mobbing-Zentrale –

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Straining

Harald Ege

Prof. Harald Ege

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Prof. Harald Ege
hat den Begriff Straining geprägt
und es erscheinen immer häufiger Artikel darüber.

So jetzt einer in RP online

Wir arbeiten gern mit ihm zusammen.
Als Gutachter ist er unverzichtbar.
Er sitzt in Bologna, begutachtet in deutscher Sprache
und hat bisher den höchsten Standard in Europa.

Margit Ricarda Rolf
.– Mobbing-Zentrale –

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Verdi wirbt mit Thema Mobbing – das ist ein Witz!

Ricarda-P1

Verdi wirbt bei GOOGLE um Mobbing-Betroffene
mit einer kostenpflichtigen Anzeige.
Klickt man drauf, landet man hier.

Sie schreiben: Holen Sie sich weitere Unterstützung bei Ihrer
Gewerkschaft oder einer Mobbingberatungsstelle

Leute, dazwischen liegen Welten !

Ist es doch gerade Verdi, die die Kollegen immer wieder im Regen stehen lässt.
Noch immer sagen die Gewerkschaftssekretäre, bei Mobbing kann man nichts machen.
Sie führen wichtige Klagen gar nicht erst, wie Klagen auf Unterlassung, Feststellungsklagen, Klagen auf Leistung wegen Verletzung der Fürsorgepflicht.
Sie mahnen den Arbeitgeber nicht ab und von echten Mobbing-Klagen lassen sie sowieso die Finger.  – Das war übrigens ganz anders, als es die DAG noch gab.

Wohl dem, der eine gute Rechtsschutzversicherung hat
und sich einen Anwalt leisten kann, der was von Mobbing versteht,
kann man da nur sagen.

Aber ich konkretisiere das auch gern.

Im Aufsichtsrat der Stadtreinigung Hamburg sitzen Petra Reimann und Anja Keuchel,
beide Verdi.  – Beide wurden sie von mir angeschrieben und reden ausdrücklich
nicht mit mir.
Sie helfen aber auch den Kollegen nicht, weder als Aufsichtsräte, noch als Gewerkschafter. Das ist nur ein Beispiel, ein sehr aktuelles.

Verdi steht ja mit dieser Haltung nicht allein.
Die IG Metall macht es nicht besser.
Da sitzen auch die Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsräten
und wie wir am Beispiel VW gesehen haben, geht es denen nicht um die Kollegen,
sondern um die eigenen Privilegien.

Damit sage ich ausdrücklich nicht: alle Gewerkschaften seien schlecht.
Ich arbeite immer wieder gern zusammen mit der IG BCE, der IG Bau,
dem VKM und natürlich gibt es auch bei den anderen Gewerkschaften Sekretäre,
die sehr engagiert sind und sich für die Kollegen einsetzen.

Aber wenn ausgerechnet Verdi mit kostenpflichtigen Anzeigen
und dem Thema Mobbing um neue Mitglieder wirbt, das ist schon zum Lachen.
Margit Ricarda Rolf
.– Mobbing-Zentrale –

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Wehret den Anfängen!

Ricarda-P1

Margit Ricarda Rolf

Wenn ich morgens meine Runde durchs Netz mache,
staune ich immer wieder, was Leute zum Thema
Mobbing so schreiben.

Es ist nicht alles falsch, aber vieles auch nicht richtig.

Von der Wirtschaftswoche erwarte ich
eigentlich guten Journalismus.
Artikel über Mobbing sind aber auch immer nur so gut,
wie die Interviewpartner, die sich dazu äußern.

In diesem Artikel wird Betroffenen suggeriert,
gegen Bossing könne man nicht viel tun.
Er beginnt mit dem (saublöden) Beispiel:
Feierabend, Chef kommt mit Arbeit,
die unbedingt noch sofort erledigt werden muss,
und das war´s dann mit dem Feierabend !

Was in so einem Fall hilft ?

Ein Abgrenzungstraining bei Karl-Peter !
Solche Chefs kann man sich ganz schnell erziehen.
Das Zauberwort heißt:  NEIN.

Wer so einem Chef den kleinen Finger reicht und einmal damit beginnt,
sich in dieser Form ausnutzen zu lassen, muss sich nicht wundern, wenn
der keinen Respekt mehr hat und meint, mit dem kann man es machen.

Bitte mehr Selbstwertgefühl !
Der Chef verdient mit deiner Arbeitskraft
ein Vielfaches dessen, was er dir an Lohn zahlt.

Ab wann etwas Mobbing ist, wie im Artikel ausführlich dargelegt, ist völlig wurscht.
Wir führen auch kein Mobbing-Tagebuch, um zu dokumentieren, wie oft wir gemobbt wurden.  – Das hat man in den 90-ern gemacht.

Sobald der Chef übergriffig wird, stoppen wir ihn.   Sofort !
Nicht erst in 6 Monaten. Wir sparen uns mühseelige Mobbingklagen,
denn wir mahnen den Chef ab und drohen ihm an
vom Zurückbehaltungsrecht der Arbeitsleistung Gebrauch zu machen.
Und ganz ehrlich:  Ist es nicht schön, sich das Gesicht des Chefs vorzustellen,
wenn er eine Abmahnung bekommt ?

Nun höre ich schon die Ängstlichen, die sagen:
„Aber dann kündigt er mich doch.“
Da werde ich doch glatt zum Bremer (Stadtmusikanten), der da sagt:
„Ein besseres Plätzchen als hier gibt es überall.“
Für einen solchen Chef würde ich gar nicht arbeiten wollen.

Am Arbeitsplatz halten wir uns viele Stunden täglich auf.
Das sollte Spaß machen. Es sollte uns erfüllen.
Wenn wir jedoch auf dem Weg zur Arbeit bereits beim Gedanken
an den Chef schlechte Laune bekommen, läuft in unserem Leben
etwas grundsätzlich schief.
Für diese Fälle haben wir den Fahrplan durchs Leben entwickelt.

Ich wünsche euch den Mut für ein mobbing-freies Leben und eine Arbeit,
die euch begeistert. Das solltet ihr euch Wert sein.
Margit Ricarda Rolf
.– Mobbing-Zentrale –

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Stadtreinigung Hamburg – heute aus dem Arbeitsgericht Hamburg

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Heute, Mi., 6.07.2016,  wurden Fall 5 und Fall 3
vor Gericht verhandelt.

Es macht immer wieder Spaß, zu sehen, wie viele Einzelheiten man über die Verhältnisse bei der Stadtreinigung erfährt.

Manchmal ist es nur eine Nebensatz,
der aber zeigt, wo der Hase im Pfeffer liegt.

13 Uhr bei Richterin Dr. Hoops

RA Vogt stellt den Antrag aus der Klageschrift,
die Stadtreinigung beantragt Klageabweisung.

Worum geht es ?

Die Stadtreinigung hat die Touren umgestellt und verlangt nunmehr,
dass die Kollegen Termine wie die jährliche Sicherheitsunterweisung,
Zielvereinbarungen u. a. nach der regulären Arbeitszeit
als Überstunden ableisten müssen.
Dagegen wehrt sich der Kläger.

Überstunden erfordern die Zustimmung des Personalrates.
Diese wurde von Frau Supper behauptet, von RA Vogt bestritten
und konnte nicht nachgewiesen werden.
RA Vogt trug überzeugend vor, dass nach eigenem Gutachten
der Stadtreinigung die Arbeitszeit nicht durch harte Arbeit
verdichtet werden dürfe und die weiche Arbeit im Anschluss daran zu leisten wäre.

Referendar Justel erwiderte, die Kollegen würden bei Bedarf
die Touren auch in weniger Zeit schaffen, was dazu berechtigen würde,
die Touren zu verdichten.

Auf Nachfrage des Gerichts, ob auch auf die Zukunft gerichtet
mit diesem Verfahren gerechnet werden müsse, bejahte Justel dies.
Auf weitere Nachfrage, warum man nicht zur alten Regel zurück kehren würde,
erklärte Frau Supper, das könne sie nicht im Rahmen eines Gerichtsverfahrens,
sie sei ja nicht die Geschäftsleitung.

Völlig klar also, wer für diese krank machende Verdichtung der Touren verantwortlich ist. Ein Grund mehr, Siechau persönlich für Schäden zu verklagen.

Das Urteil erging am Ende der Sitzung. Der Kläger hat gewonnen !
Begründung des Gerichts: Es ist nicht einzusehen, dass die alte Praxis,
diese Arbeit innerhalb der regulären Arbeitszeit zu organisieren,
nicht beibehalten wird.

14 Uhr bei Richterin Ullmann

Die Stadtreinigung wird vertreten von RA Lademann oder Lohmann
(war schwer zu verstehen wegen einer lauten Klimaanlage).
Er gefiel mir übrigens gut.

Er schlug einen Vergleich vor, durch den festgelegt werden sollte,
dass Herr Z. als Fahrer beschäftigt wird, jedenfalls leidens-gerecht,
wenn möglich in 5 festgelegten Stufen des Einsatzbereiches.

Der Anwalt des Klägers machte die Verhandlungen schwierig,
was letztlich damit endete, dass der Kläger dem Vergleich zustimmte
und die Richterin sein zustimmendes Nicken noch einmal ausdrücklich betonte.
Damit hat der Kläger sein Klage-Begehren verwirklicht.
Er sagte: „Nur, warum nicht gleich so.“  –  Damit hat er Recht.

Mir sagte er zum Abschied: „Beim nächsten Mal….“
und ich antwortete: „Das wird es nicht geben!
Ich bin sicher, die Stadtreinigung wird sich an diesen Vergleich tatsächlich halten.“

Ganz ehrlich: alles andere wäre ja auch sehr unvernünftig.

Nachtrag auf Wunsch der Kollegen:

In diesem Rechtsstreit ging es darum, ob der Kläger einen Anspruch hat,
ausschließlich als Fahrer eingesetzt zu werden.
Die Müllmänner haben grundsätzlich einen Vertrag als Entsorger.
Viele fangen als Aushilfen an und arbeiten sich dann hoch.
Irgendwann werden sie Fahrer und bekommen eine andere Lohnstufe – als Fahrer.
Damit ändert sich jedoch nicht der Arbeitsvertrag und auch, wenn jemand 20 Jahre oder länger als Fahrer gearbeitet hat, ist es schwierig, daraus ein Gewohnheitsrecht abzuleiten.

Ist jemand Jahrzehnte bei der Mülle, dann geht das auf die Knochen.
Auch Müllmänner werden älter und krank.
Mancher wird schwerbehindert und kann dann nicht mehr so, wie die Jungen.
Früher war es bei der Mülle selbstverständlich, dass darauf Rücksicht genommen wurde. Das ist heute anders.

Der Kläger musste nach Jahrzehnten das Fahrerhaus räumen und durfte als Auflader so schwere Arbeit machen, dass er krank wurde.
Nun hat man sich endlich per Vergleich geeinigt, dass er wieder als Fahrer eingesetzt wird. Die Stadtreinigung hat sich verpflichtet ihn nicht mehr als Auflader im Hausmüll zu beschäftigen.  – Er soll eine feste Tour als Fahrer beim Bio-Müll bekommen, wo er auch jetzt schon eingesetzt wird.

Bei Gericht wird zunehmend verstanden – nicht nur in diesem Fall – dass sich bei der Stadtreinigung etwas ändern muss.
Mit Kollegen, die der Stadtreinigung Jahrzehnte treu gedient haben,
darf man so nicht umgehen. Das haben jetzt mindestens 5 Richter betont,
bis hin zum Landesarbeitsgericht.
Hoffen wir mal, dass das jetzt endlich bei der Stadtreinigung verstanden wird.

Jetzt genug Info, Kollegen ?
Margit Ricarda Rolf
 – Mobbing-Zentrale –

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