Arbeitskreis AWO – Seniorenzentrum Hagenbeckstraße – Betriebsrat

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Am 18.03.2014 fand eine Betriebsversammlung statt. Angekündigt war u.a. ein Tätigkeitsbericht des Betriebsrates der letzten 3 Monate. Unsere Mobbingbetroffene, die krank geschrieben ist, wurde jetzt das zweite Mal zur Betriebsversammlung nicht eingeladen. Der Betriebsrat möchte offensichtlich nicht, dass die Kollegen erfahren, was sich tatsächlich abgespielt hat.

Eingeladen war auch der Verdi-Gewerkschaftssekretär Norbert Proske. Er referierte zum Thema Vorteil der Gewerkschaftsmitgliedschaft. Fragen unserer Betroffenen wurden nicht oder nur unzureichend beantwortet. Proske erklärte, er sei grundsätzlich bereit eine Verdi-Betriebsgruppe zu gründen und diese könne sich auch im Gewerkschaftshaus treffen. Da werden wir ihn beim Wort nehmen. Er sagte allerdings auch, er würde mit dem Arbeitskreis nicht zusammenarbeiten, sondern nur mit Verdi-Mitgliedern. Hallo!!!! Ich bin Verdi-Mitglied und arbeite mit sehr vielen Gewerkschaftssekretären eng zusammen. Aufwachen – Norbert Proske, das hatte ich am Telefon mehrfach betont.

Was gar nicht geht, ist, dass die Mobbingbetroffene vom Betriebsrat abgewürgt wurde. Ihre Fragen betrafen die Schließung der Küche, der Umgang mit dem Personal, das entlassen wurde und die Frage, warum der Betriebsrat nichts getan hat. Darüber wollte der Betriebsrat nicht sprechen. Ein Tätigkeitsbericht sieht anders aus. Da beantwortet man auch Fragen.

Nun denn. Das Wetter wird besser und wenn der Betriebsrat meint den Skandal im eigenen Hause totschweigen zu müssen, dann werden wir mit Flugblättern an die Öffentlichkeit gehen und Mitarbeiter, Kunden und Anwohner über die Zustände dort informieren müssen. Das Flugblatt werden wir dann auch als PDF-Datei zur Verfügung stellen. Es ist Zeit, dass die Öffentlichkeit beginnt unbequeme Fragen zu stellen.

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Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf - Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 11.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.
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