Mobbing-Zentralregister – Vorbereitung

Margit Ricarda Rolf

Wenn sich jemand das erste Mal
in der Mobbing-Zentrale meldet,
gehört zu den spannendsten Fragen die,
ob uns der Arbeitgeber bereits bekannt ist.

Bisher fehlte mir die Zeit,
die Arbeitgeber aus 21 Jahren zu erfassen.

Bevor ich anfange, mich zu langweilen,
haben wir beschlossen, dass ich das
im Rahmen der Sichtung unserer Unterlagen nachholen werde..
Die interessantesten Fälle sollen später
in Bücher einfließen.

Ich stelle mir das ungefähr so vor:

Aus dem Buch:  Ameise gegen Giganten

Wir werden mit einer Excel-Datei (über 12.000 Fälle) beginnen
und suchen Kontakt zu Personen,
die sich in die Idee eines Zentralregisters einbringen möchten.

Ich habe schon vor Jahrzehnten darauf hingewiesen, dass sowohl Statistiken,
als auch empirische Untersuchungen irreführend sind, weil Mobbingbetroffene
dazu neigen, sich bei einer Vielzahl von Helfern zu melden.

Auf Nachfrage habe ich bis zu 8 Anlaufstellen genannt bekommen.

Wir brauchen aber genaue Zahlen,
damit die Tragweite von Mobbing bewusster wird
und wir gezielter Mobbing-Präventionen einsetzen,
sowie Mobbing noch effektiver beenden können.

Also heißt es:  Ärmel hoch krempeln !
.                                                                   Ricarda

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Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf - Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 12.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.
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1 Antwort zu Mobbing-Zentralregister – Vorbereitung

  1. Ramona Meißner sagt:

    Ich trage mich heute hier das erste Mal ein.
    Meine Versuche, Hilfe zu finden sind zahlreich und über Jahre verteilt…Eine Anlaufstelle in Thüringen habe ich bisher nicht entdeckt.
    Die wichtige Seite Pro Fairness zeigt auch ein Statement des Ministerpräsidenten Thüringens. Ich habe dorthin geschrieben und um Aufmerksamkeit gebeten.

    Eine Zentralregistrierstelle klingt sinnvoll, da ich es bedauerlich finde, dass zwar mehrere Petitionen zu finden sind – aber eine Zusammenführung aller Aktivitäten dringend notwendig wäre.
    Trotz umfangreicher Dokumentation und Mobbingtagebuch wagte sich bisher auch mein Rechtsanwalt nicht an das Thema heran. Personalräte und Gewerkschaft beschwichtigen seit Jahren und kehren unter den Teppich. Die Örtliche Presse war nicht interessiert.
    Ich bin ernstlich krank geworden unter diesen Umständen, wünsche mir breite Aufmerksamkeit und plädiere für eine Gesetzgebung, die Opfer auch in Deutschland eindeutig schützt.

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