Stadtreinigung Hamburg – es geht mir gut!

Manchmal läuft mir ein ehemaliger Müllmann über den Weg. Also eher visuell.  – Ich sehe, was er auf Facebook postet.
Das gilt übrigens nicht nur für Müllmänner.
Ich habe zu vielen ehemaligen Mobbingbetroffenen
noch immer Kontakt – auch nach 20 Jahren noch.

Dann möchte ich wissen, wie es geht, wie es gelaufen ist,
nach dem Schlussstrich unter das Kapitel „Mobbing„.
Und ich freue mich natürlich, wenn ich dann höre:   Es geht mir gut.

Heute hatte ich zwei Mal das Vergnügen.

Der eine kam zu dem Ergebnis: Das war die beste Entscheidung – ever !
Es geht ihm richtig gut. Es geht der Familie gut. Das Leben macht wieder Spaß.

Der zweite rief mich an und fragte: „Erinnern Sie sich an mich ?“
Klar erinnere ich mich.
„Ich schaue jeden Tag auf Ihre Seite,“ sagte er, „nur schreiben tu´ ich nichts.
Aber lesen jeden Tag.“

Er ist wohl nicht der einzige.

Leute, meine Arbeit macht gleich doppelt soviel Spaß,
wenn ich höre,  dass es euch gut geht.
Mich interessiert selbstverständlich, was aus euch geworden ist
und wie ihr nach Mobbing mit eurem Leben zurecht kommt.

Für den einen oder anderen habe ich vielleicht noch einen Tipp für nach Mobbing. Manchmal beginnt die Aufarbeitung ja erst, wenn man raus ist aus dem Hamsterrad.

Also, sagt gern zu mir mal HALLO – bloß nicht alle auf einmal.

Und nein – ihr stört nicht.  – Wenn ich grad am Herd stehe, dann sage ich das !

Ricarda

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Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf – Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 11.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Arbeitskreis, Mobbing abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Kommentare zu Stadtreinigung Hamburg – es geht mir gut!

  1. Gemobbter Muellmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    vollstes Verständnis für diese Kollegen und wenn es Radikal ist genauso.

    Vielleicht sind auch einige unter ihnen die gerne was sagen würden, aber wie man immer mal wieder aus der Vergangenheit gehört hat „Mundtod“ gelegt wurden und das alles vom GF und Personalabteilung aus, so das diese Psychisch sehr zu leiden hatten und noch haben.

    Auch hier ist es mal wieder umso trauriger zu hören und weiter zu erkennen, was hier unter unseren 1.GF mit Kollegen angerichtet wurde, ob Mobbing oder eher Bossing und Altersdiskriminierung auf jeden Einzelfall zutreffen mag müsste man von Fall zu Fall sehen.

    Der Skandal ist und bleibt aber weiter hin, nach öffentlich bekannten desolaten Zuständen in der SRH die auch nicht weg zu diskutieren sind um unseren GF, das dieser immer noch im Amt ist, was nicht gerade eine Genugtuung für die Opfer ist, sondern noch eine Ohrfeige dazu !!!

    Aber wie wir alle inzwischen besser wissen kümmert es keinen 1.Bürgermeister, Umweltsenator oder GF wie es den Angestellten der SRH gehen mag und wie in welcher Form sie zu leiden haben unter den miserablen Umständen in der SRH durch die GF mit ihren Mobbing,Bossing, Altersdiskriminierung ,fehlender Wertschätzung und Dauer- und Überbelastung durch Mehrarbeit (Rufbereitschaft/Überstunden) und Unterbesetzung.

    Das die meisten Kollegen immer noch in erster Linie für die SRH arbeiten steht außer Frage, nur unter dieser Führung und eine gewisse Art von Vorgesetzten stellen die Kollegen sich schon lange nicht mehr gerne zur Verfügung.

    Wenn Interesse diesen Zustand zu verändern bei anderen Verantwortlichen vorliegen sollte , dann kann man nur zu einen schleunigst schnellen Handeln raten, ansonsten dümpelt die SRH weiter vor sich her und wird weiterhin zu keinen guten Betriebsklima wie es ihn einmal gab zurück finden.

    Ein miteinander und kein gegeneinander muss wieder und kann nur unter einer neuen Führung das Ziel sein, um verlorenes Vertrauen bei den Angestellten der SRH wieder herzustellen.

    LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

    • Ricarda sagt:

      Wer einen Aufhebungsvertrag unterschreibt – und das gilt nicht nur für die Mülle – der unterschreibt in Deutschland regelmäßig auch die Klausel Stillschweigen zu bewahren. Ich halte das zwar für sittenwidrig, stehe damit aber ziemlich allein da, denn Mobbing oder Bossing ist kein Betriebsgeheimnis. Fast immer sind die Leute so fertig, dass sie froh sind, es überlebt zu haben. Kaum jemand geht durch alle Instanzen.

      Ich habe im Laufe der Jahrzehnte Leute begleitet, die es versucht haben, mit mehr oder weniger Erfolg.
      Irgendwann werden sie unvergessen sein. Da bin ich mir ganz sicher.

  2. Gemobbter Muellmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    schön zuhören von den Kollegen, das es ihnen gut geht und glücklich sind nicht mehr in der SRH zu sein.

    Schade nur, das sie ihr wissen nicht zur Verfügung stellen , was auch in Ordnung ist, sie werden sicher schon ihre Gründe dafür haben.

    LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

    • Ricarda sagt:

      Das geht leider fast allen Mobbingbetroffenen so. Wenn sie Abstand haben, dann möchten sie an die schlimmste Zeit in ihrem Leben nicht mehr erinnert werden. Sie beginnen einen neuen Lebensabschnitt und meiden alles, was mit dem alten Arbeitsplatz zu tun hat. Ich kann das nachvollziehen.

      Selbst alle, die vorher gesagt haben, sie wollten in der Mobbing-Zentrale mitarbeiten, sagen später, dass sie das psychisch nicht verkraften, weil sie ständig angetriggert werden.
      Einige gehen irgendwann so weit, dass sie alle Kontaktdaten zu Kollegen löschen, sich neue Telefone kaufen usw. Sie wollen nur noch ihre Ruhe haben und wieder gesund werden.

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