Stadtreinigung Hamburg – Pausenzeiten

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Wenn ein Müllmann anfängt darüber nachzudenken,
wie man Dienst nach Vorschrift macht, dann fängt er doch tatsächlich an zu lesen.

Nee, nicht die Bildzeitung  – Dienstvorschriften.
.                                     Ei der Daus.
Und was macht der Müllmann dann ?
Er fragt mich, wie ich denn den Text nun verstehe.
Er will ja auf Nummer sicher gehen.

Und da steht doch tatsächlich:

Pausenzeiten:    Die Dauer der Pausenzeiten beträgt 30 Minuten
und soll grundsätzlich in einer Kantine der SRH verbracht werden.

Und was heißt das denn nun im Klartext ?

Grundsätzlich meint immer, das das regelmäßig so sein soll.
Von jeder Regel gibt es Ausnahmen.
Immerhin ist die Pause ja Freizeit, und wenn das Essen in der Kantine nicht schmeckt, spricht nichts dagegen, sich seine Stulle von zuhause mit zu bringen,
sich auf die Wiese zu setzen und die Kantine nicht aufzusuchen.
Gezwungen werden kann niemand, seine Freizeit in der Kantine zu verbringen.

Andererseits fördert es natürlich die Kollegialität, die Pause gemeinsam zu verbringen. Was man auf keinen Fall tun sollte, wäre,
sich ins Fahrzeug zu setzen,
also den Arbeitsplatz gar nicht zu verlassen,
um möglichst schnell weiter arbeiten zu können.

Die Pause dient der Erholung.
Außerdem erfährt man, was in anderen Bereichen des Unternehmens los ist,
erhält also Informationen.

In diesem Sinne wünsche ich euch erholsame Pausenzeiten in der Kantine,
einen regen Austausch mit Kollegen und hoffentlich genießbares Essen.
Margit Ricarda Rolf
.– Mobbing-Zentrale –

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Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf - Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 11.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.
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3 Kommentare zu Stadtreinigung Hamburg – Pausenzeiten

  1. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    eine Ergänzung zu den Pausenzeiten :

    1. Die Pausenzeit von 30 min. kann im ganzen zur Frühstück- oder Miittagzeit genommen werden oder je 15 min. zu beiden Zeiten.

    2. Wenn man darauf besteht die Pausenzeit dort zu machen wo seine Region,Arbeitsplatz und Spind sich befindet, dann kann auch ein AG einen nicht vorschreiben diese woanders zu verbringen, dabei spielt es keine Rolle ob es eine andere Region ist nur weil man gerade auf der Ecke ist oder weil man eh nur eine Tour fährt und deswegen Mittag vor Ort machen soll.

    3. Pausenzeit ist Freizeit und nicht durch den AG zu bestimmen wann und wo ich dieses in den Regionen zu machen habe.

    4. Mich frisch machen in meiner Pausenzeit durch Duschen oder Umziehen kann ich nur dort wo meine Region,Arbeitsplatz und Spind ist.

    5. In der Dienstvereinbarung steht übrigens drin :
    „Die persönliche Verteilzeit beträgt 3 min. pro Produktivstunde, dadurch werden persönliche Bedürfnisse abgedeckt“, gemeint sind Toilettengänge,Trinken (heißen Kaffee) oder Essen.
    Dieses kann sich je nach „persönlichen Bedürfnis“ auch verlängern und auch 3-10 min dauern.
    Denn eine „großes Geschäft“ oder ein „heißer Kaffee“ lässt sich nicht in 3 min. erledigen, geschweigenden in 3 min erhält man nicht einmal einen Kaffee beim Bäcker !
    Diese Auffassung teilt übrigens auch das Gericht auf Nachfrage eines Anwalt und hat es so auch wiedergegeben.

    6. Verteilzeit darf nicht vertauscht werden mit einer Pausenzeit (30 min.) und sollte auch nur so auf Nachfrage eines Vorgesetzten wiedergegeben werden.

    Wichtig (!) vor allen ist die Regiezeit (Hin- und Rückfahrt) zu bedenken die man bei der Mittagspause ebenso dadurch mitnimmt !!!

    LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

    • Ricarda sagt:

      Das hat die Richterin im 1. Urteil zu Fall 4 auch nicht richtig verstanden. Sie hat geschrieben, die 3-Minuten Pausen dürfen nicht zu einer Frühstückspause zusammen gefasst werden. Bei euch ist das alles ziemlich überreguliert.

      In der freien Wirtschaft wäre so etwas der Tod eines Unternehmens. Da wird gearbeitet, wie es erforderlich ist. Man arbeitet Hand in Hand und lässt 5 grade sein, wenn es die Zeit erlaubt. Hauptsache, der laden läuft.

      • Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

        Das alles überreguliert ist wie bei uns und einen Betrieb kaputt machen kann, damit hast Du vollkommen recht und auch das hat mit dazu beigetragen wie es gerade bei der SRH läuft, nämlich alles den Bach runter 😉

        Im Falle der Richterin hat diese aber Recht, denn zuerst ist es erst einmal wichtig zu wissen das man nur 30 min. Pause zur Verfügung hat und da ist es egal ob man diese zur Frühstückzeit macht oder zur Mittagzeit oder beides zur hälfte macht.

        Die 3 min. bezeichnet man als Verteilzeit und sollte im Falle eines Falles auch so benannt werden, wobei diese je nach eigener Bedürftigkeit auch länger dauern kann.

        Diese Verteilzeiten dürfen aber nicht (!) zusammen gezogen als eine größere Verteilzeit/Pause genommen werden, damit hat die Richterin schon recht !

        Wobei mir zu Ohren gekommen ist das gerade vor Gericht unser AG gemeint haben soll das er gegen so einer Art der Zusammenziehung nichts hätte !

        Wie auch immer, wenn alles zu streng gesehen wird und werden soll wie i der Vergangenheit seitens des AG (!), dann muss man sich auch nicht wundern wenn es nicht mehr Hand in Hand läuft, die Angestellten sich irgendwann quer stellen und sich nicht mehr alles gefallen lassen und mitmachen !

        Wichtig ist und so war es auch in der schon weit zurück liegenden Vergangenheit so, das der Laden zu aller Zufriedenheit lief !

        Auch wenn es damals schon manchen Herren und besonders unseren jetzigen Geschäftsführer schon zu zeiten von Doc Krüger nicht passte wie es lief, so wird man immer am Ende an dem gemessen was man erreicht hat und da kann man eindeutig nur von einen riesen großen Scherbenhaufen seitens der Geschäftsführung und anderen Vorgesetzten in der SRH sprechen den sie bis zum heutigen tage hinterlassen haben !!!

        LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

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