Stadtreinigung Hamburg – wir würden gern alles so weiter machen wie bisher

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Obwohl das Arbeitsgericht entschieden hat,
dass es unzulässig ist, Gespräche, Schulungen usw. außerhalb der regulären Arbeitszeit anzuordnen,
hat der Regionalleiter Herr Bußmann
die Kollegen aufgefordert dies trotzdem
.                 „auf freiwilliger Basis“
so weiter zu machen wie bisher.

Sorry, da hat wohl jemand den Schuss nicht gehört!

Unzulässig ist ein anderes Wort für verboten.

Wenn etwas verboten ist, wird es nicht dadurch richtig,
dass man es womöglich heimlich tut.
Im Prozess ging es auch um die Frage,
ob und warum der Personalrat einer solchen Regelung
zugestimmt hat.

An wem vorbei sollen die Kollegen jetzt bitte
freiwillig BEM-Gespräche führen, Dienstgespräche usw.,
denen der Personalrat gar nicht zustimmen darf
und die zu einer Aushöhlung des Tarifvertrages führen ?

Die Behauptung von Bußmann,
der Arbeitgeber dürfe Überstunden anordnen
wegen Unterbesetzung geht ebenfalls völlig an
dem vorbei, was das Arbeitsgericht festgestellt hat.

Zu glauben, Unterbesetzung wäre ein ständiges Problem,
dass man sowieso nicht in den Griff bekommen könne,
zeigt einfach nur, dass man bei der Mülle
eine vernünftige Planung nicht im Griff hat.

Ich wiederhole mich:

der Winter kommt jedes Jahr, ebenso Frühjahrs- und Herbststürme.
Ob Schlagermove, Dom, Hafengeburtstag…
… das sind alles keine unplanbaren Naturereignisse.

Aber man kann es ja mal versuchen.  – Oder hält er Müllmänner für blöde ?

Was er tatsächlich erreichen könnte, wäre
eine Spaltung der Kollegen  in jene,
die sich ausnutzen lassen
(weil womöglich jung und unerfahren)
und jene, die ihre Rechte kennen !

Über den Spruch, dass ein Kollege geklagt hat,
weil er wohl kein Bock auf Überstunden hatte,
muss ich noch einmal nachdenken.
Das könnte eine Beleidigung sein, eine Verleumdung, üble Nachrede…

Bei der Mülle gibt es offensichtlich Führungskräfte,
die ein Problem damit haben, dass Arbeitnehmer
ihre Rechte einklagen, wenn man sie ihnen verwehrt.
Diese Stimmungsmache gegen den erfolgreichen Kläger
geht jedenfalls gar nicht und wird wohl noch ein Nachspiel haben.
Margit Ricarda Rolf
. – Mobbing-Zentrale –

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Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf - Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 11.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.
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4 Kommentare zu Stadtreinigung Hamburg – wir würden gern alles so weiter machen wie bisher

  1. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    wie schon gesagt Union Busting, Mobbing und Bossing, all dieses kommt bei der SRH im hohen Maße vor und zu K.W. und Deinen Worten ist eigentlich nichts, aber auch gar nichts mehr hinzuzufügen, bis auf :

    Liebe Kollegen,

    last euch weder verarschen noch unter Druck setzen vom AG und seiner unfähigen Führung, die sich winden, drehen und immer noch hoffen alles aussitzen und zu ihren gunsten hinkriegen zu können !

    Wir Müllmänner werden und sollen immer noch weiterhin für Dumm verkauft werden und evtl. wie von Frau Rolf erwähnt setzt man dabei auf eine Spaltung der Belegschaft.

    Nur die Kollegen die sich jetzt (!) immer noch blenden lassen, sollten sich genau überlegen was das für sie und ihre Zukunft bei der SRH bedeuten kann oder wird !

    Jeder und eben auch die jungen Kollegen werden irgendwann auf Abstellgleis geraten und werden spätestens dann einsehen nicht richtig gehandelt zu haben, also ist auch heutzutage wie schon in der Vergangenheit die einzige Lösung sich wie unsere Vorfahren im Arbeitskampf zu wehren und für seine Rechte zu kämpfen.
    Denn dieses Rechte haben unsere Vorfahren für uns aller Zukunft erkämpft und diese sollten nicht einfach wieder so hergegeben werden !

    Also, last euch nicht Spalten und haltet gemeinsam zusammen, die Kollegen am Bullerdeich zeigen es gerade wie es funktionieren kann !!!

    Ob es eine Beleidigung,Verleumdung oder Nachrede sein könnte muss der Kollege und sein Anwalt entscheiden und dementsprechende Wege einleiten, denn sowas darf und sollte selbstverständlich nicht passieren !

    Stimmungsmache gegen Kollegen die sich nichts bieten lassen und dann noch dazu vor Gericht recht bekommen ist schon länger gang und gebe seitens des AG, was eindeutig nicht nur auf Mobbing/Bossing hinweist, sondern ebenso auf Union Busting aus meiner Sicht.

    Wann, nur wann wird diesem handeln endlich von der Politik ein ENDE bereitet und die Kollegen können in Ruhe ihrer Arbeit wieder nachgehen !?

    Denn alles was die Arbeit betrifft und das sind Schulungen,Team- oder Krankengespräche, etc. sind in die Arbeitszeit zu legen und daher müssen die Tourenpläne entschärft und Zeitlich gekürzt werden, so das dieses wieder wie früher in die Regelarbeitszeit gelegt werden kann !

    Ansonsten kann ich nur jeden Kollegen empfehlen nach 14:07 Uhr keine (!) weiteren Gespräche welcher Art auch immer mehr anzunehmen und zu führen, bis diese nicht endlich dauerhaft in Regelarbeitszeit gelegt werden.

    LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

    • Ricarda sagt:

      Von Union Busting würde ich bei der Mülle noch nicht reden. Was ich bisher beobachte, ist etwas anderes. Es gibt, (gab) Kollegen im Personalrat, die nicht zu Hahns Leuten gehört haben und die auch den Mund aufgemacht haben. Einer davon war Christian, der auf der Personalversammlung geredet hat. Hahn hat ihm persönlich gesagt, dass er seinen Abschuss als Teamleiter befürwortet hat und der auch richtig sei. Auf der Personalversammlung hat er so getan, als würde er den Fall gar nicht kennen. Direkt nach der Personalversammlung wurde Christian von euer Stasi-Truppe überwacht und ist bekanntlich inzwischen per Aufhebungsvertrag ausgeschieden.

      Wenn ihr es nicht schafft ein Gegengewicht zu Hahn zu schaffen, werdet ihr nichts ändern. Der Gedanke von Mieko andere Gewerkschafter zu wählen, mag gut gemeint sein. Aber Verdi lässt euch im regen stehen. Auch da ändert sich nichts. Effektiv wäre eine freie Liste. Nur, wenn ihr wieder selbst bestimmt – ohne Geschäftsführer, Hahn und Verdi – könnt ihr ein echtes Gegengewicht schaffen. Dann würde man vielleicht auch bei Verdi mal aufwachen.

  2. K.W. sagt:

    … es ist sinngemäß so in allen Regionen gesagt worden.
    Die Dummheit, oder Abgebrühtheit der Verantwotlichen macht fassungslos.
    Hier heißt es dann wohl nocheinmal vor Gericht: Knüppel aus dem Sack !

    Von wegen Bockloser Kollege, nach monatelangen Überstunden bocklos ?

    Karl.

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