Mobbing – wenn alle weg schauen oder bagatellisieren

Ricarda

Bei Mobbing in Schulen und Hochschulen
wird auch in Deutschland zu oft weg geschaut.

Ein Fall in den USA macht jetzt Schlagzeilen,
nachdem sich eine Betroffene nicht einschüchtern ließ
und in einer Video-Botschaft öffentlich machte,
was mit ihr passiert ist.

Darüber berichtet die Frankfurter Allgemeine.
Im Falle von Diskriminierung ist es auch in Deutschland leichter durch das AGG.

Wenn man mit 18 Jahren für 5 Jahre ins Gefängnis muss,
finde ich das allerdings sehr hart.

Wer andere Menschen so hasst, dass er versucht,
sie auch körperlich zu schädigen, wie in vorliegendem Fall,
und sich dann im Internet damit brüstet,
dürfte wohl ein erhebliches Defizit haben,
trotz der ausgezeichneten Leistungen, für die das Stipendium spricht.

Empathie und soziale Kompetenz kommen in unseren Schulsystemen zu kurz.
Für mich liegt die Verantwortung in unserem System begründet.
Wir sollten vor allem über unser Schulsystem dringend nachdenken.
Ricarda
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Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf – Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 11.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.

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Ein Kommentar zu Mobbing – wenn alle weg schauen oder bagatellisieren

  1. Gemobbter Muellmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    man sollte lieber an der Wurzel des ganzen übel anfangen und das sind die Erwachsenen in unseren leben die dieses Vorleben und dabei ist es egal ob im Privatbereich oder wie es Mode und Schule gemacht hat seit Jahrzehnten in der Wirtschaft.

    Menschen die sich bereit erklären diese solche schlimmen sardistischen Wege zu gehen sollte man ächten und ausgrenzen wo es nur geht und dafür sollte jeder seine Augen und Ohren offen halten, denn jeden könnte es wann auch immer selbst mal treffen und dann kann man sich sicher selbst vorstellen wie man sich in so einer Lage fühlen würde.

    Keiner, aber auch keiner hat so ein Verhalten und eine Behandlung verdient, somit ist es umso wichtiger es erst gar nicht weiter unseren Generationen vorzuleben und so ein Verhalten sensibilisiert von jeden wahr zu nehmen und es im Keim zu ersticken, mit der Voraussetzung aber nicht weg zu schauen, denn dann wäre es eigentlich auch eine Form der unterlassenen Hilfeleistung !

    Also müssen wir uns von solchen Systemen wo so etwas vorkommt kompromisslos verabschieden und zu einen Menschenwürdigen Umgang miteinander zurück finden, so das solche Menschen die dieses praktizieren erst gar keine Chance mehr dazu bekommen.

    LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

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