Krankenkasse – das besondere Weihnachtsgeschenk!

Ricarda-P1

Nach 16 Jahren Mobbingberatung sollte man meinen, dass es keine Überraschungen mehr gibt. Man kann aber gar nicht so dumm denken, wie einige sind!

Gestern erreichte mich der Hilferuf einer Mobbingbetroffenen. Die Krankenkasse schrieb ihr mit Datum vom 23.12.2013 per Einwurfeinschreiben:

Zitat:

„In Ihrem Fall ist der MDK nach Auswertung der ärztlichen Unterlagen zu dem Schluss gekommen, dass die Arbeitsunfähigkeit mit dem 02.01.2014 endet. Eine Weiterzahlung Ihres Krankengeldes über das gutachterlich festgestellte Ende Ihrer Arbeitsunfähigkeit ist daher nicht möglich.“

Was für ein tolles Weihnachtsgeschenk!

Mit diesem Fall sollte ich eigentlich zur Bild-Zeitung gehen. Selbstverständlich legen wir Widerspruch ein und klagen notfalls. Ich frage mich nur: was sind das für Menschen, die so gedankenlos und gefühllos handeln? Oder handeln sie etwa vorsätzlich? Die Kasse bekommt von mir jetzt noch die Chance den Bescheid aufzuheben. Tut sie es nicht, dann nenne ich sie beim Namen und mache den Vorgang namentlich öffentlich.

Achtung:
Aufgrund unseres Eingreifens wurde der Bescheid heute „30.12.2013“ aufgehoben. Es erfolgte eine mündliche Entschuldigung. Im Januar erhält die Betroffene eine ordentliche Einladung zum MDK und wir sind zuversichtlich, dass wir auch hier Verständnis finden werden. Bis zum 31.01.2014 ist jetzt erstmal Luft.

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Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf - Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 11.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.
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