Arbeitskreis VW – Winterkorn hätte es wissen müssen!

Margit Ricarda Rolf

Auf vielen Hauptversammlungen von VW
habe ich als Vorsitzende des Arbeitskreises VW gesprochen und immer wieder darauf hingewiesen, dass es nicht um die Frage geht ob Peter Hartz oder Ferdinand Piëch
oder Martin Winterkorn gewusst haben, dass und wer
bei VW gemobbt wird, sondern darum, dass sie es hätten wissen müssen !

Genau das fliegt den Herren jetzt beim Diesel-Skandal
um die Ohren und das ist gut so.

Die Anleger verklagen VW und nun liegt der Schriftsatz von VW vor.
Wie erwartet mal wieder nichts als Ausflüchte.
Es geht – wie immer – um die Frage, wer wann was gewusst hat.
Und auch hier spielt diese Frage keine Rolle.
Vorstände und Aufsichtsrat hätten das wissen müssen !
Das gehört zu ihren Pflichten im Rahmen der ordentlichen Geschäftsführung
nach dem Aktiengesetz.

Die Welt schreibt dazu:

„Der Vorstand nahm zumindest billigend in Kauf, dass sich Volkswagen
durch die geplante Vermarktung von Millionen dieser Fahrzeuge,
welche mit regelwidrigen technischen Einrichtungen versehen waren,
jedenfalls Gewährleistungs- und Rückabwicklungsansprüchen der Fahrzeugkäufer weltweit in Milliardenhöhe aussetzte“, so Wegner.
Schon daraus ließen sich die Entschädigungen für die Anleger ableiten.

Es ist das Problem unserer Zeit,
dass diese Generation nicht mehr gelernt hat,

was Anstand ist.

Stellt man allerdings die Schuldfrage bei all diesen Skandalen bei VW,
dann darf man nicht ausblenden, dass es das System der Angst durch Piech war,
der das Klima bei VW vergiftet hat.
Die VW-Skandale wären ohne Piech nicht denkbar.

Man sollte das Übel bei der Wurzel packen.

Das könnten wir in Deutschland nur, durch ein Anti-Mobbing-Gesetz,
das die persönliche Haftung von Managern regelt.

Auch im Diesel-Skandal wird die VW AG verklagt.
Die Manager sind versichert.
Und wie bei Peter Hartz dürfte es wohl damit enden,
dass die Versicherung zahlt, die Manager hohe Abfindungen kassieren
und mit viel Geld ruhig gestellt werden.

Das ist der eigentliche Skandal !
.                                                    Ricarda

.
.
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:

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Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf - Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 11.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.
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Ein Kommentar zu Arbeitskreis VW – Winterkorn hätte es wissen müssen!

  1. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    da kann man doch schon klar erkennnen, in was für ein Sumpf wir in Deutschland doch leben und was für ein Stil im Gegensatz zu früheren Zeiten mit Unternehmen man heutzutage gepflegt hat einzuführen.

    Warum sind denn die Leute heutzutage auf den Straßen ?

    Nicht nur durch das Flüchtlingsthema in Deutschland, sondern durch eine komplette Schieflage unserer Gesellschaft, die dank der Politik unserer Regierung total auseinander gedriftet ist und jetzt zum überkochen in unseren deutschen Volk durch zuletzt das Flüchtlingsthema gebracht wurde.

    Das man schon länger von der Politik und den Unternehmen in Deutschland verar…t wurde, das merken immer Bürger und Bürgerinnen in Deutschland und deswegen braucht man auch nicht mehr länger darüber nachdenken, wie man das deutsche Volk weiter verschaukeln kann, denn die Bürger und Bürgerinnen Deutschland Interessieren sich urplötzlich für was und das ist das Interesse an ihren Land, ihrer Sicherheit und ihrer Zukunft die momentan komplett auf dem Spiel steht.

    Und da kann man den Bürgern und Bürgerinnen nicht länger ein U für ein X vormachen und damit meinen diese weiter für Dumm seitens der Politik und der Unternehmen in Deutschland zu verkaufen !

    Genau diese Entwicklung sieht man bekanntlich bei uns in der SRH, früher hat es kaum einen Müllmann interessiert was die Geschäftsführung veranstaltet hat, weil alle zufrieden waren, bis es zum Wechsel der jetzigen Geschäftsführung kam.
    Seitdem hängt der Haussegen schief und an einer guten Zusammenarbeit mit dieser ist bis heute nicht zu denken, weil diese Tatsache glaubhaft machen will rechtmäßig zu handeln, genau wie unsere Politik und unsere Politiker.

    Aber auch hier gibt es zu hauf Kollegen seit längerer Zeit bis heute, die sich diesen entgegen stellen,für eine Verbesserung in unseren Betrieb kämpfen, sich organisieren um der GF Führung entgegen treten zu können.

    Ob in der Politik oder in der Wirtschaft, ein Land und ein Betrieb steht und fällt nur mit einer guten Führung , die stehts zwei dinge nie aus den Augen verlieren darf, Politik und das Volk/Land für die Politik, sowie Unternehmen und Angestellte für die Unternehmen.
    Achtet man bei beiden auf ein ausgewogenes Verhältnis, so wird man untereinander eine Zufriedenheit erreichen.
    Geht es aber überwiegend nur in die eine Richtung und zwar nur von Politik und Unternehmen aus, dann gerät die Zufriedenheit in eine gefährliche Schieflage, die bei Überspannung nicht mehr aufzuhalten sein wird und einer Lawine zugleichen scheint.

    VW ist leider (!) ein Beispiel wie es nicht in Deutschland laufen sollte und leidtragende sind wie immer die Angestellten oder das deutsche Volk durch die Politik in Deutschland, die am Ende für die ganze Sache gar nichts können und gerade stehen müssen was andere Verantwortliche in der Wirtschaft und Politik zu verantworten haben !

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