Grundeinkommen wird Chefs das Fürchten lernen.

Ich bin seit vielen Jahren bereits Mitglied bei Grundeinkommen Hamburg und habe auch schon selbst an Krönungsaktionen teilgenommen. Bei dieser Bundestagswahl ist das Grundeinkommen erstmals wählbar. Jetzt greift auch der Focus das Thema auf.

Ich sage immer: Mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen gäbe es kein Mobbing. Dann hätte ich zwar nichts mehr zu tun, aber wir hätten unser Ziel erreicht: Arbeitsplatze ohne Angst!

Dafür setze ich mich seit 20 Jahren ein. Noch lehnen viele den Gedanken an Bedingungslosigkeit ab und argumentieren: „Ich füttere doch nicht die Faulen durch.“

Wir verbinden noch immer das Recht auf ein würdevolles Leben mit Arbeit. Dabei übersehen wir, dass nur 40 % der Menschen ihren Lebensunterhalt durch Arbeit bestreiten. Alle anderen haben andere Einkünfte. Das betrifft Kinder, Rentner, Arbeitslose, Behinderte und Reiche, die von ihren Zinserträgen leben. Sie machen 60 % aus und müssen nicht arbeiten, um leben zu können.

Durch die Digitalisierung werden viele Arbeitsplätze weg fallen. Roboter und KI machen dann unsere Arbeit. Wenn für jeden Roboter die Steuern erhoben würden, die für die Arbeitsplätze angefallen wären, die durch ihn weg fallen, wäre das Problem gelöst.

Finanzierbar wäre das BGE aber bereits heute schon durch Wegfall vieler Transferleistungen und erhebliche Einsparungen in der Verwaltung.

Das BGE wird kommen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Es wird unsere Arbeitswelt verändern und unser Leben insgesamt. Lest euch den Artikel durch und wer noch nicht weiß, was er wählen soll oder bisher gar nicht wählen geht, sollte sich mit dem Thema befassen.

Zitat:

In Wirklichkeit müsste es doch so sein: Je sinnloser oder übler ich ein Unternehmen finde; je anstrengender, würdeloser oder langweiliger eine Arbeit ist; je weniger ich meine Kolleginnen und Kollegen ausstehen kann; je geringer die Aussicht auf Anerkennung für meine Arbeit ist – desto mehr sollte ich den Lohnzettel im Blick haben. Kurzum: Je unattraktiver eine Arbeit, desto höher müsste im Grunde das „Schmerzensgeld“ sein.

Diesen Artikel mit anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • XING
  • Facebook
  • LinkedIn
  • Live-MSN
  • MySpace
  • MisterWong
  • Webnews
  • MyShare
  • Ask
  • email
  • Print

Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf - Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 11.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Kommentare zu Grundeinkommen wird Chefs das Fürchten lernen.

  1. Gemobbter Muellmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    wenn es wirklich heute schon funktionieren kann und es möglich wäre, was ich und andere als Laien leider (!) schlecht beurteilen können, dann sprechen die Argumente die du hier anführst nur dafür.

    Dann würde es wirklich weniger bis hin zu keinen Mobbing und Bossing geben und die AG wären ebenso gehalten anständige Löhne zu zahlen und ein Lohndumping würde endlich beendet sein.

    Es muss allerdings drauf geachtet werden, das das Grundeinkommen ( wie hoch es auch immer sein wird ?) eine prozentuale Steigerung beinhaltet, wegen den Nebenkosten.
    Ansonsten würden die Menschen nicht (!) mit ihren Grundeinkommen auskommen !

    Und genau das was du geschrieben hast wird wirklich für uns alle durch die Digitalisierung zum großen Job Killer werden, der Terminator lässt Grüßen 😉
    Denn auch in der Abfallbranche hat es schon Experimente mit Robotern gegeben, die wohl noch zum Glück nicht so ausgereift sind.
    Und wenn einige denken Gott sei Dank ich bin im Büro, dann wird es wohl ebenso darauf hinaus laufen das dieses nur noch Roboter übernehmen.

    Tolle Welt , kann man dann noch sagen, nur wer hat denn noch ein Verdienst um was zu kaufen und wer kauft dann überhaupt die Produkte ?!

    Niemand !!!

    LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.