Mobbing und Stasi – Pressekonferenz vom 19.05.1999

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Aus unserem Archiv:

am 19.05.1999 haben wir eine Pressekonferenz durchgeführt und auf den Zusammenhang zwischen
.                 Mobbing und Stasi-Seilschaften hingewiesen.

Ernst genommen wurde das bis HEUTE nicht.

Wir bearbeiten jedoch bis heute Fälle, die auf Stasi-Seilschaften zurück zu führen sind.
Sie fallen unter den Begriff:    Organisiertes Stalking.

Ich habe sowohl Gregor Gysi, als auch den Bundespräsidenten Gauck angeschrieben.
Beide haben nicht geantwortet.
Es besteht kein Interesse in Deutschland, diesen Skandal aufzudecken.

Besonders markant war die Aussage von Uwe Bastian:

Die Stasi existiert:

Die Stasi traf bereits 1986 erste Vorbereitungen
für die   „Wiedervereinigung“  und
verpasste hauptberuflichen Mitarbeitern
eine zivile Vergangenheit.

Diese STASI-Mitarbeiter wurden dann seit Mitte 1989
in Schlüsselpositionen von Verwaltung, Wirtschaft und Justiz
eingeschleust.

Etliche von ihnen erhielten Jobs bei den Arbeitsämtern
mit der Vorgabe  MfS-Leuten* gute Jobs zu verschaffen.

Seit 1994 werden Personen, die diese Kreise stören,
durch Mobbing um ihren Arbeitsplatz gebracht.

Ziel, nach wie vor:
.                  Sieg über den Staatsfeind.

Definiert Ende 1989
(MfS = Ministerium für Staatssicherheit)

Hier nun die Dokumente im Einzelnen:
Stasi 7

Stasi 8

Stasi 9

Stasi 1 Pressekonferenz

Stasi 2

Stasi 3

Stasi 4

Stasi 5

Bis heute höre ich von Mobbingbetroffenen,
dass Mobber = ehemalige Stasi-Leute sind,
die damals an der Spitze saßen und jetzt auch wieder.
Jedoch, niemand geht diesen Vorwürfen nach.

Margit Ricarda Rolf
.– Mobbing-Zentrale –

Mehr über die  „Gebrauchsanweisung zum Mobbing

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Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf – Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 11.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.

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4 Kommentare zu Mobbing und Stasi – Pressekonferenz vom 19.05.1999

  1. Ricarda sagt:

    Als ich noch im Öffentlichen Dienst war, legte man viel Wert auf Kundenfreundlichkeit und Abschaffung des Behördendeutsch. Mit der sogenannten Wiedervereinigung war das vorbei.

    • Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

      Damit gebe ich dir vollkommen recht und so hatten wir auch immer ein gutes Verhältnis zu den Hamburger Bürgern , was uns Müllmännern auch immer sehr wichtig war, denn Vorort muss man schließlich mit den Kunden klar kommen 🙂

      Aber anderen in gehobenen Positionen sind die Hamburger Bürger weniger Wert und Wichtig !

      Wir hätten gerne wieder alles so wie früher 🙂

      Das wir in Deutschland unterwandert von Stasi und Ossis werden sollte doch allmählich auffallen und verfolgt werden.
      Nur wenn Du Gysi und Gauck erwähnst verwundert es einen doch nicht, das Du keine Antwort erhälst, denn diese sind doch selbst Ossis und haben bestimmt auch ihre Finger mit im Spiel 😉

      LG an alle nicht mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

      • Ricarda sagt:

        Vor der sogenannten Wiedervereinigung war es üblich, dass man als Bürger immer eine Eingangsbestätigung erhalten hat und einen Hinweis, wer das bearbeitet. Das kenne ich gar nicht anders. Das scheint aber wohl in der Ex-DDR nicht üblich gewesen zu sein. Man kann noch heute ziemlich genau am Vokabular feststellen, wer woher kommt. Wenn jemand zu mir „auf Arbeit“ sagt oder „2-Raum-Wohnung“ statt „2-Zimmer-Wohnung“, dann ist das sofort klar.

        Es wird leider nicht wieder so wie früher. Ost und West wurde durcheinander gewirbelt, hinzu kommen viele Bürger mit Migrantenhintergrund, und nun gilt es, Regeln zu finden, die menschenwürdige Verhältnisse erhalten. Sonst geht es mit Deutschland genauso bergab, wie vorher mit der DDR.

        Noch sehe ich die Möglichkeit, den Trend aufzuhalten. Dazu aber gehört Mut.

  2. Karl-Peter sagt:

    Das erklärt vieles.

    In den 90-er Jahren veränderte sich sehr negativ die Kommunikation
    im Schriftverkehr der Behörden, Wohnungs-Genossenschaften, Arbeitsämter, Krankenkassen u. s. w.

    Kleines Beispiel:

    Bis 1989:
    Sehr geehrter Herr G..,
    … um Ihren Antrag erfolgreich abschließen zu können
    benötigen wir noch folgende Unterlagen von Ihnen:
    1. ….
    2. ….
    Bitte reichen Sie diese schnellstmöglich ein, damit …

    Ab 1990:
    … wenn Sie nicht bis zum … dann ..

    Ich fühlte mich seit den 90-ern wie ein SCHWER-VERBRECHER
    in den Anschreiben der vorgenannten Behörden und Gesellschaften.
    An STASI hatte ich damals nicht gedacht.
    Auffällig war für mich nur die stark veränderte schriftliche Kommunikation.

    Bei meinen persönlichen Beschwerden (vor Ort) über diesen Schreibstil
    hieß es immer nur:
    Das sind Textbausteine. Die sind von denen da OBEN vorgeschrieben.
    Darauf haben wir (als Sachbearbeiter) keinen Einfluss.

    Schade:
    WIR sind HEUTE viel mehr DDR
    als „Deutschland der 60, 70 + 80-er„.
    Nur: Die jungen Leute kennen es nicht anders …

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