Stadtreinigung Hamburg – Verdichtung der Touren


Artikel:  Keine 4 Prozent Unterbesetzung                            

srh-unterbesetzung

Unterbesetzung: Vor allem bei der Müllabfuhr ist das ein viel diskutiertes Thema.

Gefühlt scheint die Tour irgendwie immer unterbesetzt.
HievOp hat beim Prozess Müllabfuhr nachgefragt.

 

Ihr seid gar nicht unterbesetzt, dass ist von Euch nur gefühlt.
Zu diesem Ergebnis kommt euer Propaganda-Blatt
in seiner neuen Ausgabe Hiev OP.
Das Thema hat es sogar auf die Startseite geschafft.

Aber dieser Satz ist HAMMER !

verdichtung-der-touren-2

 

 

 

 

Die SRH gibt die Verdichtung der Touren sogar zu !!!!

Warum widmet sich die SRH diesem Thema überhaupt?
Fakt ist, dass ein Kollege die SRH vor dem Arbeitsgericht verklagt hat.
Sein Anwalt hat vorgetragen, dass die ständige Verdichtung der Touren
zu Gesundheitsschäden der Kollegen führt und unzulässig ist.

Bei der Mülle hat es sich rumgesprochen, dass zwei Klagen rechtshängig sind.
Die andere Klage betrifft ja die Überstunden nach 14:07 Uhr.

Ich sehe in diesem Artikel den unglücklichen Versuch der SRH,
sich die Dinge wieder einmal schön zu reden,
verbunden mit dem unrealistischen Wunsch,
dass die Kollegen die Kröte fressen,
die Klappe halten und brav weiter malochen.

Richtig frech finde ich aber folgende Passage:
verdichtung-der-touren-3

 

 

 

 

 

 

Ich werfe der SRH Altersdiskriminierung und Bossing vor.
Die Kollegen, die davon betroffen sind, sagen übereinstimmend,
dass der Druck, schneller zu arbeiten, von den Vorgesetzten aus geht
und die jungen Kollegen schneller machen, weil sie ja noch lange
bei der Mülle arbeiten wollen.
Die Alten können das Tempo oft gar nicht halten,
und einige sind sogar schon auf der Tour zusammen gebrochen.

Von den 3 Kollegen, die sich das Leben nehmen wollten,
will ich hier gar nicht erst anfangen.

Das passt so gar nicht zu den Ergebnissen, zu denen Iris Guthardt gekommen ist.

Wer hat hier die Wahrnehmungsstörung ?
Lasst sie euch nicht einreden !

Fortsetzung folgt …

Margit Ricarda Rolf
.
– Mobbing-Zentrale –

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.
.
:

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Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf – Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 11.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Mobbingberatung, Rechte abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

21 Kommentare zu Stadtreinigung Hamburg – Verdichtung der Touren

  1. Müllmann aus Berlin sagt:

    Kommunale Arbeitgeber in Großstädten sind alle gleich.
    Parallelen zwischen Berlin u Hamburg BSR & SRH
    Gewerkschaften machen mit . Unterwanderung des öffentlichen Dienst durch Wirtschaftsbosse. Jeder holt sich ein Stück vom Kuchen der Gebührenzahler und verschwindet nach ein paar Jahren wieder.

    Bericht aus der Zeitschrift , der Tagesspiegel
    Die BSR veränderte die Strecken aller Müllfahrzeuge so raffiniert, dass für die Leerung der Mülltonnen (als Beispiel) ein Betriebshof, nun vier Fahrzeuge weniger eingesetzt werden müssen. Das funktioniert ohne Nachteile für die Kundschaft, ohne mehr Stress für die Müllwerker – obwohl jeder nach den Vorgaben des BSR-Managements nun sechs Prozent mehr Leistung erbringen muss.
    Kommentar Müllmann aus Berlin: Hat mal einer die Müllwerker gefragt? Sich den Krankenstand angeschaut, die Samstagsarbeiten überprüft? Den Alters Durchschnitt angeschaut.
    Bereits drei solcher Programme „zur nachhaltigen Kostenersparnis“ hat die BSR seit 2000 bei der Müllentsorgung und der Straßenreinigung verwirklicht. Jedes Mal wurden alle Arbeitsabläufe erneut kritisch überprüft und „optimiert“, um die Leistung mit weniger Personal und technischem Aufwand konstant zu halten.
    Kommentar Müllmann aus Berlin: kritisch überprüft, bedeutet, die Mitarbeiter wurden überprüft ob sie dem Druck standhalten. Die PR haben dem allen Zugestimmt. Zum dritten Mal Leistungserhöhung. Und Druck durch neue Dienstvereinbarungen.
    Die Zahl der Mitarbeiter sank in dieser Zeit von rund 7500 auf 5000, die jährlichen Gesamtkosten verringerten sich um etwa 162 Millionen Euro. BSR veränderte die Strecken aller Mülltouren so raffiniert, dass für die Leerung der Mülltonnen von Betriebshof 2, für die sein Betriebshof zuständig ist, nun vier Fahrzeuge weniger eingesetzt werden müssen. Das funktioniert ohne Nachteile für die Kundschaft, ohne mehr Stress für die Müllwerker – obwohl jeder nach den Vorgaben des BSR-Managements nun sechs Prozent mehr Leistung erbringen muss.
    Kommentar Müllmann aus Berlin: sechs Prozent mehr Leistung und das ohne Stress? Vier eingesparte Touren a 3 Personen. Berlin wächst und wächst und wächst. Dieses Beispiel zeigt nur einen Betriebshof, der sich ins Rampenlicht der Presse stellen wollte. Verjüngung des Personals ist Fehlanzeige immer weniger Personal muss immer mehr Leistung erbringen. Die Tarifabschlüsse erhöhen sich nicht parallel zur Leistung. Der Altersdurchschnitt liegt bei fast 50 Jahren. Müllgefäße werden immer schwerer Bsp. 240 Liter Hausmüll = 100 – 130 kg.
    Wer diese Arbeit nicht mehr schafft, wird ausgesondert. Die BSR hat dafür med. Gutachter ins Boot geholt, die kranke Kollegen überprüfen. Nicht arbeitstauglich, dann Geld weg und Abschiebung. Der gewerbliche Mitarbeiteranteil sinkt, während der Angestelltenanteil steigt. Wir haben inzwischen 20 Justiziare im Unternehmen. Vor wenigen Jahren war es eine Person. Abmahnungen und versuchte Kündigungen, sind deren Hauptaufgabe. Raus mit den Alten, die sind zu teuer und zu krank.

    Quelle:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/landespolitik/effizienzsteigerungsprogramm-die-bsr-hat-einen-plan/1837846.html

    • Ricarda sagt:

      Und das nenne ich dann Altersdiskriminierung. Da bewegen wir uns im AGG und können weit höhere Schadensersatzsummen einklagen und – der Arbeitgeber ist er der Beweislast, nicht das Opfer. Das macht den besonderen Charme bei diesen Fällen.

      Dann brauchen wir nur noch die Durchgriffshaftung, wie in Frankreich und schon kommen die Täter für alle Schäden auf. Europa hat nicht nur Nachteile. Es dauert zwar länger bis zum EuGH und nicht jeder verkraftet ein Klageverfahren über Jahre, aber wenn so ein Fall dort landet, sieht es nicht schlecht aus für die Betroffenen. Voraussetzung: eine gute Rechtsschutzversicherung. Mit Verdi ist so etwas nicht zu machen.

    • Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

      Da kann ich ebenfalls nur sagen, Dein kompletter (!) Beitrag ist 1:1 auf unsere SRH übertragbar !

      Hier erkennt und sieht man deutlich, es liegt System im ganzen und abgestimmt sicherlich durch die Geschäftsführer Deutschland weit, denn diese treffen sich hin und wieder ebenso 😉

      Alle in die Haftung bringen und Grundlagen dafür schaffen oder vorhanden nutzen, so wie Frau Rolf es mit ihren Wissen tut !

      Das haben nachweislich wie schon erwähnt ganz andere erfahren und andere stehen diesen noch bevor .

      LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

  2. k.w. sagt:

    Die Neuregelung des Hamburgischen Personalvertretungs Gesetz ist am 01.09.2014 in Kraft getreten.
    Darin lautet unter anderen der § 87:
    Überstunden sind grundsätzlich bei der Anordnung mitbestimmungspflichtig.
    Klartext: jede Anordnung zu Überstunden sind – vorher – durch den Personalrat zustimmungspflichtig. Keine Zustimmung – keine Überstunden.
    Das gilt auch für „Rubereitschaften“ und jegliche Mehrarbeit.
    Eine Überstundenanordnung ohne Zustimmung des PR bleibt unwirksam. Puff.
    Karl.

    • Ricarda sagt:

      Und wenn ein Personalrat ständig zustimmt, ohne die Kollegen zu fragen, oder womöglich gegen den ausdrücklichen Willen der Kollegen, dann solltet ihr euch von ihm trennen.

      • Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

        Was ihr beide meint ist vollkommen richtig und weiter ist dazu nichts zusagen 😉

    • Müllmann aus Berlin sagt:

      meines Erachten sind ÜS immer Mitbestimmungspflichtig. Jedoch , kann der AG vom Direktionsrecht Gebrauch machen, auch dann wenn der PR nicht zustimmt.
      Versuch es mal mit §124 SGB xi. Ist zumindest für Schwerbehinderte ab 50% oder Gleichgestellte. Muss immer schriftlich mitgeteilt werden. Nennt sich Antrag, ist aber nicht als solcher zu verstehen.

      VG aus der Hauptstadt

      • Ricarda sagt:

        Dann ist das aber juristisch überprüfbar und wird spätestens in der 2. Instanz kassiert, einmal wegern der fehlenden Zustimmung des PR und wegen der Nicht-Nachweisbarkeit der betrieblichen Notwendigkeit.

  3. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    ohne ein Piep zu verschwinden… Zzzzz 😉

    Das es so viele Seiten sind wundert mich gar nicht, denn alles ist Taktik bei der SRH und wahrscheinlich sind von den 144 Seiten nur 20-30 Seiten brauchbar und der Rest ist wischi waschi .
    Aber man muss sich das unnütze Gesülze eben halt antun, da könnt ihr mir wirklich sehr leid tun und ihr habt mein vollstes Verständnis 🙁

    Die Aufgaben des Vorarbeiter am Wagen sind :
    im Allgemeinen einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten
    die Arbeit für und an die Kollegen zu verteilen und dieses unter Beobachtung zu halten
    Ansprechpartner für Kunden vor Ort und dem AG
    Abfuhrprobleme und Schwierigkeiten den Vorgesetzten Gruppenleiter melden
    Sicher mitten drin ,bedeutet Vermeidung von Arbeitsunfällen !
    Dem Kraftfahrer vorgeben wie er nach Möglichkeit fahren soll
    Einteilen von Pausen
    Abfuhrschwierigkeitszettel schreiben/ I-Pad bedienen (noch in Testphase)
    Vermittlung zwischen Team und Vorgesetzten
    Tourenpläne einpflegen und auf neusten Stand halten
    Auf richtige Arbeitskleidung achten !

    Besetzt sind die Kolonnen durch die neuen Fahrzeug Generationen mit 1 zu 2 oder 1 zu 3.
    Erste Zahl steht für den Kraftfahrer und die andere steht für die Anzahl der Entsorger, wobei einer von diesen der Vorabeiter am Wagen ist.
    Die Fahrzeuge haben max. 4 Sitze, also können max. 4 Personen befördert werden.
    Je nach Tourenplanung sind Touren 1 zu 2 oder 1 zu 3 geplant.
    Eine 1 zu 1 Tour ist dabei nicht erlaubt, weil größere Gefäße offiziell nur zu zweit Transportiert werden dürfen, wobei inoffiziell es von Vorgesetzten schon hieß, wenn diese nicht so schwer sein sollten könnte man diese auch alleine nehmen und leere sowieso, was natürlich einer IFAT Schulung und sicher mitten drin widerspricht.
    Nur eine 1 zu 3 Tour könnte man daher Unterbesetzt, also 1 zu 2 laufen lassen !
    Überbesetzt geht nur bei 1 zu 2 auf 1 zu 3, ansonsten müsste jemand extra mit einen PKW auf die Tour fahren !
    Deswegen gehen 4 Müllmänner und ein Fahrer im Normalfall nicht !

    Was ich immer wieder feststellen muss, ist das Vorarbeiter egal ob jung oder alt geschult werden, aber anscheinend nur vom nötigsten.
    Denn viele Vorarbeiter wissen gar nicht, das die Touren vom Wagen aus zu Laden sind und es auch so berechnet wird.
    Raus hohlen durch einer Raushohler und bereit stellen der Behälter ist eigentlich nicht erlaubt, denn es können Behälter weg rollen, z.B. durch Sturm/Wind und auf die Straße gelangen.
    Dadurch können schwere Unfälle passieren, wofür der Vorarbeiter am Tag ganz alleine (!) die Verantwortung trägt !
    Deshalb müssen Touren eigentlich vom Wagen aus geladen werden mit holen,kippen & wegbringen der Behälter .

    Dieses ist anscheinend vielen Vorarbeitern gar nicht bewusst und auf Nachfrage tun sie sehr überrascht, denn in der Praxis verhält es sich so wie vorher beschrieben !

    Vorarbeiter schmeißen vermehrt hin, weil die Verantwortung immer mehr auf die Vorarbeiter abgewälzt wird, was besonders andere Vorgesetzte wie Gruppenleiter tun müssten und dieses gar nicht die Aufgabe des Vorarbeiter ist, z. B. sich um andere Kolonnen zu kümmern zwecks Hilfe und dieses durch telefonate mit anderen Kolonnen abzuklären.
    Dieses ist schon immer mehr bei den Gruppenleitern in Mode gekommen und diese wälzen dadurch ihre Aufgabe auf die Vorarbeiter ab !
    Ebenso ist der forsche Umgangston und Drohungen von Vorgesetzten vielen ein Problem und schon lange ein Dorn im Auge !
    Und das alles für 1,26€/Std. !
    Daher vollkommen nach zu vollziehen, das kaum einer mehr die Tätigkeit des Vorarbeiter ausführen und machen will !
    Wenn man bedenkt das der Vorarbeiter der verlängerte Arm des Arbeitgeber auf dem Fahrzeug sein soll,Vorgesetzter ist und das es doch Alarmzeichen genug sein sollte wenn reihenweise diese Funktionen nicht mehr wahr genommen werden.
    Somit verliert der AG immer mehr seinen Ansprechpartner !
    Jeder AG sollte aufschreien und gegensteuern und das in die richtige und nicht in die falsche Richtung !
    Nur die SRH nicht …

    Sollte man wirklich zu 100 % wie vom AG durch seine IFAT Schulung und sicher mitten drin danach Arbeiten, würde in Hamburg kaum noch eine Tour nach Tourenplanung in der vorgegebenen Zeit fertig werden und was das bedeuten würde kann man sich jetzt schon an zehn Finger ausmalen!

    Deshalb muss der AG die Jahre lange Verdichtung wieder zurück fahren um an die Gesunderhaltung seiner Angestellten und Mitarbeiter denken und um Zeit für Mitarbeitergespräche in der Arbeitszeit zu finden !

    Theoretisch sollte das Fahrzeug nicht laufen wenn der Fahrer nicht im Fahrzeug ist, denn ansonsten hat er dieses abzuschließen und gegen Wegrollen mit Unterlegkeile zu sichern !
    Vielleicht war das alles so bei der WERT und zusätzlich war noch die Warnblinkanlage an, dann ist es ok .

    Die Praxis sieht natürlich ganz anders aus, denn der Fahrer unterstützt fast immer die Kolonne und wird inoffiziell mit eingerechnet zu helfen, was aber offiziell anders vom AG dargestellt, in dem er meint bei der Berechnung der Touren seien die Fahrer nicht berücksichtigt.

    Diese Diskussion gab es vermehrt unter Kollegen und Vorgesetzten, wo man meinte Fahrer müssten aussteigen und mithelfen.

    Dieses verhält sich eben nicht so, weil der Fahrer gemäß STVO die Verantwortung für das Fahrzeug trägt und auch wenn er sich hinten am Kipper aufhält das Fahrzeug verlassen hat und im schlimmsten Fall nicht mal mehr Eingreifen könnte., wenn vorne jemand rein Springen würde und wegfährt.

    Zur Berufungsbegründung wegen Überstunden kann ich nur lachen, denn sicher müsste rein theoretisch die Kolonne dann alle samt rein fahren, nur warum nimmt man nicht wie in der Vergangenheit auch einen Gruppenleiter mit PKW der einen Kollegen zum Austausch vor Ort bringt und den anderen zum Gespräch abholt.
    Dann kann man vielleicht weniger Zeit für Überwachungen einplanen und tut mal was sinnvolles.
    Außerdem wie schon erwähnt könnte man die Touren entschärfen und die vergangene Verdichtung wieder so zurück fahren, das wieder genug Zeit für planbar Mitarbeitergespräche durch vorhanden Verteilzeiten statt finden kann!

    Die Taktik der SRH ist tarnen, täuschen tricksen und das werden sie sehr wahrscheinlich auch mit dem Gericht versuchen, aber Justizia ist nicht blind und wird dieses erkennen und dann diejenigen ihrer gerechten Strafe zuführen 😉

    LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

    • Ricarda sagt:

      Danke zunächst. Was mir sauer aufstößt: warum werden überhaupt so viele Gespräche geführt? Aus meinen Akten ist erkennbar, dass diese sogenannten „Gespräche“ eher den Charakter von Anschiss haben. Warum müssen Müllmänner nach Feierabend zum Vorgesetzten, um sich mit deren Schuldzuweisungen auseinander zu setzen, oft ohne Personalrat oder vorheriger Bekanntgabe des Gesprächsinhalts? Nach meinem Verständnis ist das Amtsmissbrauch und würde jeweils eine Beschwerde über den Vorgesetzten rechtfertigen. Ich gehe mal davon aus, dass sich die Zahl solcher Gespräche drastisch senken würde, wenn sie während der regulären Arbeitszeit statt finden würden, ein (anständiger) Personalrat anwesend wäre und ggf. der Rechtsanwalt des Müllmannes, ein Protokoll anzufertigen wäre, dass der Anwalt gegen zeichnet und der Vorgesetzte womöglich mit Konsequenzen zu rechnen hätte. Sie würden es sich mindestens zweimal überlegen.

      • Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

        Hi Ricarda,

        vielleicht werden sie sich die Kollegen deswegen reinholen, weil sonst bei denen keiner „freiwillig“ erscheint und es auf dauer wohl sehr sehr langweilig sein kann, so ganz alleine in den Büros 😉

        Ob Anweisungen von höher kommen und/oder dieses so durchgeführt werden soll oder sogar in ihren LOB steht, was in diese Richtung gehen könnte, wissen wir nicht, wird aber schon lange von allen Kollegen vermutet !

        Wenn man Gespräche führt, dann handeln sich diese meistens nur um Anschiss, denn Lob ist führ diese anscheinend ein Fremdwort.
        Und wer wie letztes Jahr in einer Region führ die Belegschaft zu Weihnachten und Silvester nicht mal anerkennende Worte für die Arbeit des ganzes Jahres hatte, so wie es in der früheren Vergangenheit gang und gebe war und das nur weil man wohl wegen dem generellen Verhalten seiner Belegschaft und deren nicht Zahlreichen erscheinen zum Weihnachtsessen nicht erschienen sind, zeigt damit unser AG eindeutig mit diesem Verhalten was er von seinen Angestellten hält !

        Deswegen weiß man auch schon vorher, oh es lauert wieder einmal Anschiss wenn man rein muss 😉

        Das diese Nachmittags hin müssen unterliegt der von mir hier schon oft erwähnten Jahre langen Verdichtung, die dermaßen übertrieben wurde, unterstützt von uns Kollegen Jahre lang wo gegen sich niemand wehrte und auflehnte, so das man angeblich keine Verteilzeit mehr hat (was nicht stimmt !), die ebenfalls angeblich nicht mehr vorhanden sein soll, um Mitarbeitergespräche in der Arbeitszeit möglich zu machen.

        Aus meiner eigenen Erfahrung heraus ist das erste Ziel, den Mitarbeiter unverhofft und unvorbereitet erst dann mit den Vorwürfen im Büro zu konfrontieren ohne Kenntnis um was es geht, zwecks des Überraschungseffektes.
        Ansonsten könnte sich der Mitarbeiter zu sehr vorbereiten !
        Dazu will man vermeiden, das der Kollege Zeugen dabei haben könnte, sowie PR,Anwalt oder Kollegen, um jederzeit die Sachlage anders darstellen zu können.
        Das es dann bei Kollegen zu Unterschriften verschiedenster Art wie , z.B. Aufhebungsverträgen,Abmahnungen, etc. kommen kann ohne Zeugen & mit Druck auf diese ist doch sonnenklar !

        Auch hier müssen die Kollegen lernen, erst einmal alles anhören und nicht gleich alles Unterschreiben, evtl. später sogar wegen Amtsmissbrauch wie Du schon recht hast eine Dienstaufsichtsbeschwerde über den jeweiligen Vorgesetzten schreiben, steht jeden Kollegen frei.

        Das die Gespräche sich ändern und nicht mehr so in die Arbeitszeit fallen würden, damit gebe ich Dir jetzt schon recht, das hat auch die Erfahrung aus der Vergangenheit gezeigt wo es nämlich ebenso gehandhabt wurde und es kaum Gespräche während der Arbeitszeit stattgefunden haben.
        Und wenn dann doch, dann hatte man durch eingerechnete Verteilzeit auch dafür ausreichend Zeit gehabt !

        Was schriftlich einen Vorgesetzten belasten könnte wird einen nie ausgehändigt, selbst auf Nachfrage man hätte dieses eine oder andere schriftlich, erhält man von diesen nichts.
        Nur wenn es zu ihren Vorteil sein könnte lassen sie so etwas zu.
        Und Anwälte oder Diktiergeräte zur Aufnahme sind keine gern gesehenen Gäste bei den Vorgesetzten 😉

        Zum Schluss möchte ich Kollegen folgendes mit auf den Weg geben.
        Wie der eine oder andere sicher schon am Schwarzen Brett in seiner Region gesehen hat, hängt ein Schreiben der VERDI aus mit einen Leitfaden der heißt :

        Tipps für den Notfall

        1. Versuche noch vor dem Gespräch herauszufinden, worum es dabei geht
        2. Gehe nach Möglichkeit nicht ohne Zeugen in das Gespräch (PR-Mitglied oder Anwalt)
        3. Nichts unterschreiben !Nichts ist so eilig und wichtig, dass Du es sofort und ohne Beratung unterschreiben musst.
        Unterschreibe auf keinen Fall einen Aufhebungsvertrag.
        Eine Unterschrift kann nicht rückgängig gemacht werden !
        4. Gib keine Erläuterung zu Vorwürfen ab.Es reicht wenn Du sagst, dass Du die Angelegenheit anders siehst und später dazu Stellung nimmst.
        5. Lass Dich nicht provozieren ! Je mehr der Arbeitgeber Dich im Gespräch unter Druck setzt, desto besonnener solltest Du werden.
        6. Mache Dir Notizen zum Gesprächsverlauf und verlange ggf. Bedenkzeit (mind. 24 Std., Feiertage und Wochenenden berücksichtigen).
        7. Bist du doch alleine in das Gespräch gegangen,solltest Du Dich unmittelbar danach beraten lassen.

        Diese Punkte sollte jeder Kollege kennen und in Zukunft wenn er betroffen ist berücksichtigen.
        Ansonsten wenn es noch nicht in einer Region am Schwarzen Brett hängen sollte, druckt es aus und hängt es dort hin.
        Ansonsten erzählt den Kollegen von dieser Mobbing Zentrale, dort können sie diese und vieles andere ebenfalls nachlesen.

        LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

    • Hans Wurst sagt:

      Ich weiß,positives über die srhh zu lesen ist hier ja nicht gerne gesehen.
      Ich grundegenommen ist das ja so richtig was du schreibst aber wenn dann bitte auch alle !
      Denn entscheidendes Weg zu lassen ist das vortäuschen falscher Tatsachen.
      Hier wir geschrieben…
      „Eine 1 zu 1 Tour ist dabei nicht erlaubt, weil größere Gefäße offiziell nur zu zweit Transportiert werden dürfen, wobei inoffiziell es von Vorgesetzten schon hieß, wenn diese nicht so schwer sein sollten könnte man diese auch alleine nehmen und leere sowieso, was natürlich einer IFAT Schulung und sicher mitten drin widerspricht.

      Warum ist es denn nicht erlaubt 1:1 raus zu fahren….?
      Wer hat IFAT gefordert und darauf hin gewisen so zu arbeiten…?

      Na ne Idee…?

      Der damalige und zum Teil jetzige Personalrat hat das durchgesetzte,oder täusche ich mich da..?

      Aber so ist das hier halt auf der Seite….
      Stimmung machen und nur die halbe Wahrheit schreiben…

      Und wer hat dem Arbeitgeber denn gezeigt das man Müll groß Behälter auch prima alleine nehmen kann…?
      Wir Müllmänner ganz allein …!!!

      Gruß Wurst

      • Ricarda sagt:

        Hallo Hans Wurst,

        das ist nicht richtig. Wenn es eine positive Entwicklung bei der SRH gibt, und die gibt es inzwischen, dann ist das sogar gern gesehen. Aber auch der Dialog ist völlig ok, solange niemand beleidigend wird. Jede Veränderung lebt vom Dialog. Das ist es ja genau, was ich Siechau und eurem Personalrat vorwerfe: sie reden nicht, sondern klagen lieber.

        Zur Sache selbst:

        ich bin natürlich darauf angewiesen, dass Müllmänner erzählen, wie sie ihren Job erleben. Das mag durchaus unterschiedlich erlebt werden.

        Fakt ist, dass ich etliche betreue, denen es nicht gut geht oder ging. Durch die einstweilige Verfügung versucht Siechau, mir zu verbieten, was dort passiert ist. Auf Dauer kommt aber niemand mit Verboten durch. Opfer haben eine Schmerzgrenze. Wenn das Fass über läuft, möchte ich weder in der Haut Siechaus stecken, noch in der von Pollmann, Kerstan oder Scholz.

        Ich freue mich, dass du dich hier äußerst. Sonst würde ich deine Kommentare ja gar nicht frei schalten.

      • Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

        Schön das du Dich hier meldest & Deine Meinung vertrittst 🙂

        Was ich nicht so schön finde, im Vorwege diesen Forum und den Teilnehmern zu unterstellen, sie würden nur über unsere SRH schlecht reden wollen, denn für Munition,Unwahrheiten und schlechter Stimmung sorgt unser Arbeitgeber schon genug und ist auch der Auslöser der ganzen Misere !

        Und vortäuschen falscher Tatsachen tut hier ebenfalls keiner, denn Dein Einwand ist durchweg nur eine Ergänzung des ganzen, was natürlich vollkommen richtig ist von dir es so zu erwähnen.

        Nur zu den Zeiten steckte dieses noch in der Startphase oder man könnte auch sagen in den Kinderschuhen, aber dazu noch gleich mehr.

        Da wir mal an dieser Stelle ganz genau sein wollen, erzähl mir doch mal bitte, wer hat eines Tages mitgeteilt wir wären ab jetzt ein zertifizierter Betrieb ?!
        Wer hat von „Sicher mitten drin“ geredet und auch bis heute eingeführt ?
        Und das alles schon vor der Forderung des PR !?

        Na, ne Idee … ?

        Der damalige und heutige GF , oder täusche ich mich da …?

        Zu Deiner IFAT ist fest zu halten, damals als die Kolonnen dieses vorgeschrieben gekriegt haben mit einen mehrseitigen Ordner voller Vorschriften und Fotos haben diese sich daran gehalten !
        Bis unser AG gemerkt hat was IFAT für in doch anrichtet, denn urplötzlich haben die Kolonnen die Touren nicht mehr geschafft und haben auch damals schon stehen gelassen.
        Auch damals nach kurzer Zeit schon, hieß es ebenso wie heute von den Revierleitern man könnte die 1.1m³ auch mal alleine nehmen, ist ja nicht jeder so schwer.
        Und somit hatte sich nach und nach IFAT schleichend verabschiedet und die Kollegen haben dann auch nicht mehr danach gearbeitet, weil man sie seitens des AG auch hat wissentlich gewähren lassen.

        Und wenn Du wirklich wie vorgegeben Müllmann und schon längere Zeit dabei wärst, müsstest Du eigentlich wissen wovon ich rede und mir damit auch recht geben können 😉

        Müllbehälter dauerhaft alleine ziehen, dafür tragen heute viele Kollegen Rechnung mit ihrer Gesundheit und deswegen ist es umso wichtiger heut zu tage darauf zu achten dieses möglichst nicht mehr zu tun und die rechtliche Seite ist dabei genauso nicht außer acht zu lassen, denn wenn jemand nachweislich alleine ein Fahrzeug oder Torweg beschädigt , wird dieser von der SRH in Regress genommen !

        Also, ebenfalls immer schön bei der Wahrheit bleiben und nicht gleich Stimmung gegen diese Seite machen, sondern bei Anregungen die das Forum bewegen bleiben, so wie Du es auch richtig erwähnt hast.

        Keiner hier ist vollkommen und kann auch mal was vergessen, was andere ergänzen, davon lebt auch diese Seite 😉

        Ich für meinen teil würde mir eine offizielle Ansage des AG wünschen sich mit allen Konsequenzen an IFAT zu halten, d.h. Touren vom Wagen holen,Laden und wegbringen,Fahrer beleibt sitzen,Bahälter ab 500m³ nur zu zweit, nur rechte Seite laden,Hamburger Griff im Keller,Kolonne fährt mit zum Kippen, bei Stau fährt der Fahrer um Block,etc .

        Dieses alles können wir gerne übernehmen, wenn unser AG es gerne will und äußert, nur er wird es nie tun, denn dann steht ganz Hamburg still und dieses könnte wohl kaum im Sinne unserer Kunden sein !

        Allerdings würde es aufzeigen, wieviel Fahrzeuge und Arbeitsplätze wir wirklich wieder brauchen.

        Vielleicht sollten wir gar nicht erst auf die Forderung dazu warten, sondern lieber heute als morgen selber damit anfangen, was haltet ihr davon liebe Kollegen ?
        Ich wäre sofort dabei 🙂

        LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

  4. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    heute aktuell erreichte mich die Nachricht über immer noch weiter laufende andauernde dauerhafte Unterbesetzung in Altona.

    Die Kollegen waren wohl heute wieder einmal mit mehren Kolonnen Unterbesetzt (mind. 12 Kolonnen !) und das bei der Kälte und Glätte des Wetter.
    Die Stimmung dort soll äußert schlecht und angespannt sein, wegen der immer noch dauerhaft andauernden Unterbesetzung, was man wohl auch verstehen kann.
    Anzeichen sollen da sein, das die Kollegen Zeichen setzen wollen und das wird der Unterbesetzung wohl nicht gerade Förderung tragen !

    Fürsorge ist weit und breit immer noch nicht annähernd sichtbar, so das eine weitere Konsequenz des ganzen wohl war, das drei weitere Vorarbeiter heute in Altona ihren Rücktritt erklärt haben sollen und wiedereinmal wohl auch ältere Vorarbeiter !

    Für mich ein klares Zeichen, man will definitiv nicht von seiner Linie und interessiert sich weiter nicht im geringsten für die Gesundheit seiner Angestellten !

    Ich zitiere K.W. :
    Man sollte die Kollegen nicht für doof halten, nur weil sie orange an haben.
    Das könnte sich einmal unangenehm bemerkbar machen.
    Ich hätte fast gesagt nur weiter so…….. aber lieber n i c h t !

    Ich sage an dieser Stelle, nur weiter so !
    Denn das ist das einzige was unser AG leider nur noch versteht und wie schon mit massenweisen Klagen und Gerichtstermine mit seinen Angestellten, wird er ebenso merken und spüren das die Angestellten sich auch noch anders wehren können.

    Und dafür braucht man bald schon gar nicht mehr den schon erwähnten Knopf drücken, denn das wird bald zu einen Automatismus der Kollegen führen 😉

    LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

    • Ricarda sagt:

      Tut mir Leid, dass es mit dem Freischalten so lange gedauert hat. Mir liegt jetzt der Schriftsatz der Gegenseite vor. 144 Seiten!!! Nun ja, inhaltlich äußer ich mich erstmal nicht dazu. Aber ich musste das natürlich erstmal lesen.

      Nun zu deinem Beitrag.

      Was mir nicht klar ist bisher: welche Aufgabe haben die Vorarbeiter?

      Wenn ich die Müllmänner unterwegs sehe, dann sitzen wohl 3 vorn im Wagen. Ein Fahrer und zwei Entsorger. In unserer Straße waren aber auch schon 4 Müllmänner und ein Fahrer (meine ich jedenfalls zu erinnern). Gibt es im Fahrzeug noch Sitze, die man von außen nicht sieht? Wann ist eine Tour normal besetzt, wann überbesetzt, wann unterbesetzt?

      Bei der Wert stand neulich ein Fahrzeug mutterseelenallein mit Warnblinkanlage an, und die zwei Besatzungsmitglieder waren in den Kellern verschwunden. Würde mal sagen, die waren definitiv unterbesetzt.

      In der Berufungsbegründung zum Verfahren wegen Überstunden nach 14:07 Uhr argumentiert die SRH, wenn einer während der Arbeitszeit zum Gespräch während der Arbeitszeit rein müsste, müsste die ganze Kolonne rein. Anders wäre das nicht zu organisieren. Finde ich auch sehr merkwürdig, denn immerhin werden Mitarbeiter beschäftigt, deren Aufgabe es ist, die Kollegen zu bespitzeln. Die könnten ja sinnigerweise eher mit solchen Diensten beauftragt werden.

  5. k.w. sagt:

    Mit 19 % Unterbesetzung sind wir wohl deutlich näher bei der Wahrheit, als mit den angeblichen 4 %.
    Und dann stimmt auch das „Gefühl“ der Kolonnen wieder.
    Man sollte die Kollegen nicht für doof halten, nur weil sie orange an haben.
    Das könnte sich einmal unangenehm bemerkbar machen.
    Ich hätte fast gesagt nur weiter so…….. aber lieber n i c h t !
    Karl

  6. k.w. sagt:

    Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen.

    • Alter Hase sagt:

      Gemobbter Müllmann du hast alles beschreiben, nur eins haste vergessen wer Frau Guthardt kennt weiß auch, dass sie alles schön schreibt und auch mal was vergisst.
      z.B. die Spätschichtfahrer gerechnet von Januar bis August 2016 = 176 Arbeitstage ca. 34 Tage Unterbesetzung = das sind ca. 19 % und das nur in unser Region.

      • Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

        Jo, mit gefühlten 19% liegst Du ,K.W. und wir alle schon ganz richtig 😉

        Mit den Spätschichtfahrern hast Du natürlich recht und sollte hier wie schon klar von Dir erwähnt und dargestellt auch erzählt werden.

        Also, sorry Jungs von der Spätschicht ,ihr seit natürlich auch mit im Boot 😉

        LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

  7. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Was für Sympathische Jungs, die die 4% Unterbesetzung nur so weg lächeln 😉

    Wenn man die Jungs nicht kennen würde, könnte man denken den Müllmännern geht es blendend.
    Da einer von ihnen auf dem Bild es schon mit dem Herzen zu tun hatte, was natürlich nie von dieser Arbeit kommen kann, wenn man die IFAT Schulung beachtet (gemäß Leo aus dem Wald ) und deswegen schon lange kein orange mehr trägt sondern eine Kamera, läuft die Propaganda Maschinerie bei unserer SRH auf Hochtouren !

    Es gab schon mal bessere Schlagzeilen von und über die SRH um sich dafür herzugeben, nur ob man sich dafür hergeben sollte muss jeder Kollege natürlich für sich selbst entscheiden.
    Ansonsten greift man natürlich auch auf Büroangestellte zurück und steckt diese in orange am Besen (siehe Plakate in der Öffentlichkeit), wie z.B. eine Büroangestellte Gruppenleiterin am Bullerdeich wo man nicht gerade selig sein kann bei ihr zu landen, denn eine linke freundliche Art des Ostens auf zu legen und hinten herum die Kollegen an zu Sch… kommt bei den Kollegen gar nicht gut an !
    Aber auch das haben sich die Kollegen gemerkt und in Zukunft kann auf diese noch einiges zukommen 😉

    Wer im Tagesgeschäft Müllabfuhr Tag für Tag tätig ist, fragt sich sicher nicht nur alleine wegen und spätestens diesen Artikels, ob unser Arbeitgeber nicht wirklich ein an der Klatsche hat !

    Denn ich kenne keinen Kollegen der aufgrund diesen Artikel nicht den Kopf schüttelt !

    Seit der Verdichtung und Übernahme unseres Geschäftsführer am Bullerdeich sind Kraft seines Amtes von 38 Fahrzeugen nur (!) noch 22 Fahrzeuge der Müllabfuhr Bullerdeich übrig geblieben und die menge des Müll ist nur geringfügig durch Trennung über die Jahre weniger geworden.
    So wurden also Fahrzeuge und Arbeitsplätze abgebaut !
    Auch über diesen Jahren gab es schon vermehrte Unterbesetzung und nicht erst wie hier beschrieben seit Anfang Januar 2016 !
    Bis zum heutigen Tag ist allerdings der Höhepunkt der Unterbesetzung und vor allem die Dauerhafte Unterbesetzung erreicht !!!

    Und dann müssen wir uns hier von diesen Propagandablatt anhören, Jungs ihr fühhhhhlt das nur so und da ist überhaupt nichts dran.

    Was für eine Ohrfeige und Dummhaltung uns Müllmänner gegenüber !
    Da denkt man wohl wirklich noch dumme Müllmänner vor sich zu haben, den man alles erzählen kann weil sie es schon glauben werden.
    Mein den wirklich die GF,BWLer, Studierte und Ossis sie können weiter mit uns so umspringen ?
    Und glauben sie wirklich es wird jemand überhaupt noch nach ihrer Nase Tanzen ?
    Wohl kaum , denn die Kollegen werden von Tag zu Tag immer aufgeklärter und mutiger.
    Angst regiert nicht mehr in der SRH und da kann ein Gebrüll vom Leo aus dem Wald auch nichts mehr ändern, sondern ganz im Gegenteil nur verschlimmern !

    Normalerweise würde man über Realitätsverlust derjenigen nachdenken, nur hier herrscht pure Absicht von Angst zu verbreiten durch Mobbing,Bossing und Altersdiskriminierung gegen über betroffenen.

    Nur gefühlt würden die Müllmänner eher sagen, das sie an kompletter Front von PR,AG und Politik in Stich gelassen werden und ihre Körper und ihre Kraft aufs schäbigste missbraucht wird !

    Der Fall Michael Harder (siehe Mobbing Zentrale) den krassensten Fall die ich je in meiner Beruflichen Laufbahn erlebt und nie für möglich gehalten habe und das noch in unsere SRH, zeigt eindeutig allen auf das hier in unserer SRH ganz deutlich was schief läuft.
    Und wenn man Menschen wie ihn und andere wie unsere 3 Suizid gefährdeten Kollegen menschlich fertig machen und unter Druck setzen will, so das man sogar ohne Grenzen bis zum äußersten geht, dann sollten wir alle aufwachen und nicht die Augen verschließen.
    Denn jeder (!) könnte bei so einer Linie und verhalten vom AG der nächste sein und dabei sollte sich keiner zu sicher sein nicht irgendwann betroffen zu sein.

    Ich habe noch heute die Worte des GF von der PR-Versammlung dieses Jahr in den Ohren, wo er rum stöhnte er wäre jetzt im Netz auch schon gemobbt und von Drecksbande war die Rede !

    Hat man diese Linie der Entrüstung im Netz nicht selbst zu verantworten und müsste man sich nicht lieber an die eigene Nase fassen und nicht weiter mit Fingern auf andere zeigen, her noch Prof. ?!
    Aber Eitelkeit ist kein guter Ratgeber und daher werden sie nie über ihren Schatten springen können und zugeben das sie für alles verantwortlich sind.

    Wie dumm ist eigentlich eine Argumentation, es würde keine Verdichtung statt finden und hier in der Zeitung steht 40 Kolonnen wurden aufgelöst.
    Das macht nach Adam Riese bei 8 berechneten Monaten 5 Kolonnen im Monat, also 1,25 Kolonnen in der Woche.
    Dabei ist noch nicht einmal die Unterbesetzung von 90 Kolonnen, im Monat 11,25 Kolonnen, in der Woche 2,81 Kolonnen, sowie die Überbesetzten 90 Kolonnen , im Monat 11,25 Kolonnen , in der Woche 2,81 Kolonnen beinhaltet.

    Über diese Zahlen können die Kollegen nur Lachen, denn alleine die Kollegen in Altona fahren schon lange dauerhaft unter und da sind 10,12,15 und bis zu 17 Kolonnen unter keine Seltenheit geworden und andere wie die Kollegen am Bullerdeich werden zum länger machen sogar zu Wochen langen Überstunden verdonnert seit einfahren ihrer neuen Touren Anfang März 2016, wo ein Kollege zu recht vor Gericht ging und Recht bekam !

    Weiter bei der Berechnung fehlen Unterbesetzung durch Leiharbeiter, denn durch wechselndes Personal dessen, müssen die Kollegen für diese oft vermehrt Mitarbeiten und Konzentrieren .
    Bei Unterbesetzung wurde sogar verlangt länger zu machen durch Androhung von Überstunden Anordnung.
    Ebenso die normal besetzten Kolonnen, die den unterbesetzten Kolonnen helfen sollten wurde mit Anordnung von Überstunden gedroht.
    Und Kolonnen die unterbesetzt sind machen in der selben Zeit fertig wie normal besetzt, das dürfte es sowieso mit wissen von Vorgesetzten gar nicht geben, wegen der Gesunderhaltungspflicht und Fürsorge als Vorgesetzter.
    Dazu noch Schulungen die nach 14:07 Uhr angesetzt werden, noch heute !

    Und da redet man nur von „gefühlt“ Unterbesetzt !? Einfach nur Lächerlich !

    Kaputt wurden die Kollegen durch wie schon erwähnt jahrelanger Verdichtung seit des Prof. und dadurch Fahrzeug und Arbeitsplatz Abbau bis heute und nicht anders.

    Dazu kommt ein demografischer Faktor des Altersdurchschnitt bei der SRH die Jahre lang verschlampt wurde und immer durch den Prof. auf Versammlung angesprochen und versprochen wurde.
    Damals ist aber genau das Gegenteil eingetreten, man hat einfach für gegangene Kollegen keine wie versprochen wieder eingestellt, so das zuletzt die Kollegen (ca. 100 Kollegen) vor ein paar Jahren von der SRH Tochter übernommen wurden und der Rest zur HEG gesteckt wurde.
    Nur widerwillig wurde dieses vom GF übernommen, denn damals hatte er sich kurz vorher auf dem GF vor Ort auf Nachfrage geäußert, keine neuen Kollegen einzustellen und dann ein halbes Jahr später so was mit der Übernahme dieser Kollegen von der SRH Tochter.
    Da fühlten sich die Kollegen reichlich verschaukelt und er stellte sich plötzlich als sozialer Held hin.

    Daher braucht man auch nicht mehr hoffen und sich beschweren, das wenn man seine Angestellten an der Nase rum führen will, das diese die Kröten schlucken und je noch nur einen Handschlag mehr für den AG machen würden als sie müssten !

    Deswegen an dieser Stelle an alle (!) Kollegen egal ob jung oder alt kümmert,kämpft und behaltet eure Rechte und Pflichten im Auge und haltet zusammen, denn gerade die jungen können da noch was von den alten lernen.
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    An dieser Stelle solltet ihr wissen, das ihr keinen Bereitschaftsdienst für Laub ableisten müsst, denn dieses ist nirgendwo geregelt weder in der Dienstvereinbarung noch in euren Arbeitsvertrag oder irgendeiner Nebenabrede.

    Fragen deswegen sollten direkt an den PR gestellt werden und schriftlich eingefordert werden !
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    Die Begründung des hetzen auf die Kolonnen selbst zu projektieren ist Propaganda der übelsten Art, denn wie ist es zu verstehen wenn Kolonnen durch ihre Vorarbeiter nach Vorschrift arbeiten, ihre Arbeit dadurch nicht schaffen, dieses den AG mitteilen und ihnen mit Anordnung von Überstunden. Abmahnungen bis hin zur Auflösung der Kolonne gedroht und auch schon durchgeführt wurde !

    Das alles passiert einen wenn man einen gleichmäßigen Puls von 100, sicher mitten drin, Behälter zu zweit,Hamburger Griff, nur rechts Laden usw. nach Einhaltung von IFAT arbeitet 😉

    Die Arbeit gleichmäßig über den Tag verteilen und den letzten Eimer um 13;40 Uhr zu kippen ist und wäre in der Praxis gar nicht durchführbar, denn jede Tour ist von Tag zu Tag verschieden und Dinge wie Wetter,Verkehr,Baustellen, verschieden Wartezeiten vor Ort oder an Verbrennungen und Panne des Fahrzeug usw. beeinflussen Tag täglich die Touren, so das die Kollegen einfach zusehen diese rechtzeitig und früher fertig zu bekommen !

    Aber das verstehen so manche Vorgesetzte Sesselpfurzer oder Drehlstuhlranger wohl nicht oder wollen es gar nicht erst verstehen, weil es denen nur um ihre beschissenen Prämien und Einsparungen auf unsere Knochen geht,denn die meisten von denen haben noch nicht einmal eine Mülltonne gesehen oder bewegt, wollen aber Kollegen erzählen die 10,20,30 oder sogar 40 Jahre dabei sind was sie zu tun oder zu lassen haben.

    Ist denn niemand inzwischen aufgefallen, das wir kaum noch Vorarbeiter haben oder die es machen wollen ?
    Kollegen die schon lange dabei sind und das Amt des Vorarbeiter seit 10,20,oder 30 Jahren ausgefüllt haben, haben vermehrt hingeschmißen !
    Fragt sich keiner warum ?
    Ganz einfach, denn die Umgangart wie mit Vorarbeitern umgegangen wird und was von ihnen verlangt wird und das für 1,26 Std. brutto ist das aller letzte.

    Man weiß bis heute nicht, was auf Lehrgängen den Gruppenleiter so gelehrt wird, nur eines kann es nicht sein, das ist die Menschenführung !

    Führe so, wie du selbst geführt werden willst, sollte man eigentlich von jeden Denken.
    Nur wenn es schon Äußerungen von Gruppenleiter gab, die gemeint haben das was wir gelehrt kriegen würden gegen sein menschliches Gewissen gehen, kann man sich auf Grund unserer Personal Sachlage sein Teil denken, oder !?

    Warum ein PR in kürze nicht zur Stellungnahme sein konnte ist unerklärlich, denn der Gockel ist doch fast Tag täglich in der Höhle des Löwen zu Gast oder hat er etwa Angst gerupft zu werden 😉
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    Mein Fazit des ganzen wird sein, was ist das bloß für ein Schwein, der meint uns zu
    Mobben und zu Bossen,denkt dabei er kriegt nicht mal was auf die Flossen.
    Eines besseren muss er sich belehren, denn viele tun sich jetzt wehren.
    Vorbei ist bald die Zeit der Tyrannei, wir backen uns darauf ein Ei.
    Seine Tage sind gezählt, drum hat ihn ein Gericht bald abgewählt.
    Und die Moral von der Geschicht, unterschätze die Müllmänner nicht !
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    LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

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