Wir brauchen endlich ein Anti-Mobbing-Gesetz

Ricarda

Die Beweggründe mögen verschieden sein.
Wolfgang Grupp spricht an, dass wir
eine Haftung der Manager brauchen.

Da stimme ich ihm zu.

In der Welt lässt er sich über seine Gründe aus
und macht natürlich auch Eigenwerbung.

Er schreibt:

Der eigentliche Kern der öffentlichen Diskussion über Gerechtigkeit liegt nicht
so sehr in der ungleichen Einkommens- und Vermögensverteilung.
Die Wurzeln reichen tiefer und berühren ein Kernproblem der deutschen Wirtschaft
in den vergangenen Jahrzehnten: Nämlich dass Manager und Unternehmer
für ihr Fehlverhalten nicht persönlich einstehen müssen, sondern den von ihnen verursachten Schaden auf die Allgemeinheit abwälzen.
Darüber sollten sich die Gerechtigkeitsapostel empören.

Bei diesen Worten fallen mir allerdings Manager ein wie:
Ferdinand Piech, Peter Hartz, Siechau, Schlecker, Nonnenmacher…

und ich möchte es ausgedehnt wissen auf Politiker wie:
Olaf Scholz, Kerstan, Merkel….

Träumen darf man ja mal.
Ein Anti-Mobbing-Gesetz könnte genau das regeln.
.                                                                                Ricarda

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Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf - Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 12.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Arbeitskreis, Archiv, Medien, Mobbing, Mobbing-Zentrale, Netzwerk, Politik, Rechte abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare zu Wir brauchen endlich ein Anti-Mobbing-Gesetz

  1. Eines der Hauptprobleme beim Mobbing ist, dass es unterschwellig und scheibchenweise erfolgt. Damit ist es in der Regel schwer zu beweisen. Daher glaube ich nicht, dass eine Gesetzgebung hier wirklich helfen kann.
    Fraglich ist eher, warum in manchen Betrieben Mitarbeiter überhaupt den Raum für Mobbing erhalten. Damit Mobbing funktioniert, muss der eine oder andere wegschauen. Hinzu kommt, dass Vorgesetzte ihre Fürsorgepflicht nicht wirklich ausüben, wenn Schikanen und Demütigungen die Mitarbeiter treffen.
    Zum Glück gibt es bereits Portale wie Kununu oder Glassdoor, auf denen Mitarbeiter Feedback zu ihren Arbeitgebern geben können. Weiterhin wünschenswert ist, dass Unternehmen viel mehr Energie in die Schulung und Training ihrer Führungskräfte stecken. Das beinhaltet auch das Vorleben gesunder Führungsmethoden und Werte.
    Noch besser wäre es natürlich, wenn das Bewusstsein für Mobbing, Burnout etc. in der Öffentlichkeit weiter wächst. Wer aufgeklärt ist, schaut halt nicht mehr so einfach weg. Weiter wünschenswert ist, dass der „Fachkräftemangel“ zunimmt. Dann müssten sich Unternehmen um ihre Mitarbeiter stärker bewerben und diese auch anständig behandeln. Weiterer Vorteil wäre, dass ein Mobbingopfer bei echtem „Fachkräftemangel“ sofort den Arbeitsplatz/Arbeitgeber wechseln könnte. Wenn die Fluktuation dann erst einmal hoch genug ist, lernen auch Arbeitgeber irgendwann mal dazu.

    • Ricarda sagt:

      Ich habe mir deine Ratgeber-Seite mal angesehen. Ganz ehrlich: ich würde mir als Betroffener niemals Rat holen von jemandem, der nicht mit seinem Gesicht und seinem Namen dafür steht. Ich lasse deinen Kommentar hier stehen. Letztlich sind alle Nutzer erwachsen genug, um die Qualität eines Hilfsangebotes erkennen zu können.

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