Airbus – noch mehr Mobbing?

heute war zu lesen:

IG Metall will Airbus neun Jahre Kündigungsschutz aufzwingen
dapddapd – Mo., 6. Jun 2011
Hamburg (dapd). Die IG Metall will die prächtige Lage der Flugzeugbauindustrie nutzen, um für die 16.000 deutschen Airbus-Beschäftigten eine Jobgarantie bis zum Jahr 2020 durchzusetzen. Außerdem sollen nach dem Willen der Gewerkschaft Leiharbeiter nach spätestens zwei Jahren übernommen werden und weniger Aufträge außer Haus vergeben werden. Die IG Metall fordert dazu einen sogenannten Zukunftstarifvertrag und kündigte am Montag in Hamburg Demonstrationen für Mittwoch an.

Airbus hat laut IG Metall bisher in Verhandlungen eine Beschäftigungssicherung bis 2012 angeboten. „Angesichts der aktuellen Auftragslage und der beinahe täglichen Erfolgsmeldungen ist das eine Provokation gegenüber Beschäftigten und Arbeitnehmervertretern“, sagte Verhandlungsführer Daniel Friedrich.

Ein Airbus-Sprecher sagte, das Unternehmen sei zu Kompromissen bereit, wenn auch die Arbeitnehmerseite sich bewege.

Bei Airbus laufen im Kerngeschäft Zivilflugzeuge die Geschäfte zurzeit rund: Die Fertigung der A320-Familie in Hamburg und Toulouse will EADS von heute 36 bis nächstes Frühjahr auf 40 pro Monat erhöhen. Allerdings ist die Luftfahrt ein wechselhaftes Geschäft, in den letzten 10 Jahren musste Airbus zwei große Sanierungsrunden durchmachen, weil der Absatz weggebrochen war. Tausende Jobs fielen weg.

Quelle: http://de.nachrichten.yahoo.com/ig-metall-airbus-neun-jahre-k%C3%BCndigungsschutz-aufzwingen-150416166.html

Kommentar:
Die IG Metall täte gut daran, den Mobbingbetroffenen von Airbus Rechtsschutz zu gewähren, damit sie ihre Prozesse gegen Airbus führen können. Statt das jedoch zu tun, wird sich herausgeredet. Das Betriebsklima bei Airbus hat sich seit der Übernahme der Geschäftsführung durch Herrn Sauer drastisch verschlechtert. Airbus gehört inzwischen wieder zu den Firmen, bei denen wir uns nicht bewerben würden.

Kündigungschutz und Anstellungszwang für Leiharbeitnehmer führt aus meiner Sicht zu einer drastischen Zunahme an Schikanen, denn darin sind die Airbusser seit Jahren geübt. Wer nicht freiwillig geht, und wen man auf legale Weise nicht los wird, der wird gnadenlos rausgemobbt. War Airbus unter Herrn Puttfarken gesprächsbereit, so hat sich inzwischen bei Airbus der Wind gedreht. Ich empfehle jedem Airbusser anstelle der IG Metall eine gute Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Nur so kann man sich gegen Mobbing und Schikane bei Airbus effektiv wehren.

Und wir empfehlen natürlich die DAS Rechtsschutz.

Diesen Artikel mit anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • XING
  • Facebook
  • LinkedIn
  • Live-MSN
  • MySpace
  • MisterWong
  • Webnews
  • MyShare
  • Ask
  • email
  • Print

Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf - Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 11.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Hilfe, Mobbing, Mobbing-Zentrale, Mobbingberatung abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Airbus – noch mehr Mobbing?

  1. Kurt sagt:

    Endlich mal ein interessanter Beitrag, vielen Dank. Muss man erstmal verarbeiten. Generell finde ich die Seite leicht zugaenglich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.