„Schreib es auf deine Befürchtungsliste“

Karl-Peter

Und wenn der Chef mich kündigt?
„Und wenn ich eine Abmahnung bekomme?“
„Und wenn die Abteilung geschlossen wird?“

Und wenn, und wenn, und wenn….

Die Liste könnten Mobbingbetroffene unendlich fortsetzen und hätten doch keine Lösung.

Karl-Peter sagt dann konsequent:
„Schreib es auf deine Befürchtungsliste!“

Das ist nicht nur ein Spruch, sondern eine Aufforderung,  das tatsächlich zu tun, z. B. mit Hilfe einer Excel-Datei  oder  einfach handschriftlich auf einem Blatt Papier.

Darin kannst Du alles eintragen, was Du befürchtest.
Setzte für jede Befürchtung ein Eintrags-Datum.

Ich befürchte:

  1. .. den Weltuntergang.                           2017-07-12
  2. .. den dritten Weltkrieg.                       2017-07-16
  3. .. eine Abmahnung.                              2017-08-03
  4. .. meine Entlassung /aus dem Job)  2017-08-12
  5. ….   usw. usw.

Nach 6-8 Wochen prüfen wir, was alles eingetroffen ist
und schau´n, wie viel Energie wir in jedes einzelne Thema
hineingesteckt haben.

Wir stecken viel Energie in unsere Ängste und Befürchtungen.
Das gilt nicht nur für Mobbingbetroffene.

Wir arbeiten mit der Befürchtungsliste schon seit 1982.
Das macht uns nicht zu völlig furchtlosen Menschen,
aber wir stecken auch keine Energie in Befürchtungen.

Das kannst du auch lernen.
Margit Ricarda Rolf

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Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf - Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 11.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.
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Ein Kommentar zu „Schreib es auf deine Befürchtungsliste“

  1. Gemobbter Muellmann aus SRH sagt:

    Hi Karl-Peter,

    recht hast du und wenn man noch dran denkt, sein erstes Bewerbungsgespräch im Leben gehabt zu haben, wie aufgeregt man doch war weil man nicht wusste was auf einen zukommen mag 😉

    Auch hier kommen Dinge auf einen im Berufsleben zu, auf die man im Leben nicht vorbereitet ist, gerade wenn es oftmals in der heutigen modernen Welt mit AG immer fieser, gemeiner und hinterhältiger zugeht, so sollte jeder wissen das es gerade deswegen umso wichtiger ist sich mit seinen Rechten und Pflichten aus zu kennen.
    Dann und nur dann steigert es das eigene Selbstbewusstsein und man kann Situationen mit dem AG besser meistern, gerade wenn man mal wieder reingeholt ohne zu wissen um was es geht und dann evtl. vor einen ganzen Gremium steht, wie innerhalb unserer SRH des öfteren schon passiert ist !

    Man muss nicht gleich den Weg eines PR einschlagen, aber für den einen oder anderen könnte es vielleicht ohne es jetzt schon gewusst zu haben doch in Frage kommen 😉

    Wichtig ist Ruhe und Überblick behalten um sich in Ruhe eine Strategie zurecht zu legen, nichts anderes tut der AG auf der anderen Seite, der mit seinen Verhalten immer irgendwas bezwecken will und bei uns in der SRH bedeutet das meistens nur ein negatives Verhalten unseres AG.

    LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

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