Stadtreinigung Hamburg: Fall 7

Ricarda-P1

Margit Ricarda Rolf (Mobbing-Zentrale)

Heute, am 14.03.2016  war der 7. Müllmann bei mir,
der Opfer von Bossing geworden ist.

Je mehr Müllmänner sich bei mir melden, um so deutlicher wird, wie das Bossing-System bei der Stadtreinigung funktioniert, seit wann es sich etabliert hat, und wer die handelnden Personen sind.

Es zeichnet sich ab, dass ganz besonders ältere Müllmänner betroffen sind, die höhere Einkommen haben und nicht mehr die Leistung eines jungen Mannes erbringen können.
Sie sind regulär nicht kündbar.
Prof. Dr. Rüdiger Siechau versucht offensichtlich die ganze alte Mannschaft
auszutauschen, um Lohnkosten zu sparen.
Männer, die Jahrzehnte ihre Knochen hingehalten haben, werden schikaniert,
bespitzelt und überlastet.

Zeit also, auch mal einen Blick auf die Entwicklung der Personalkosten zu werfen.
Es wäre doch recht eigenartig, wenn bei immer mehr Menschen in Hamburg
und immer mehr Müll, die Personalkosten gesenkt worden wären.
Das spräche nicht für eine verantwortungsvolle Führung bei der Stadtreinigung.

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Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf – Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 11.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Arbeitskreis, Hilfe, Mobbing, Mobbingberatung, Partner, Politik abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Kommentare zu Stadtreinigung Hamburg: Fall 7

  1. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    ebenso sollten sich die Abgeordneten und die Bürgerschaft mit dem seit fast 15 Jahren verletzten und missachteten Arbeistsschutzgesetz bei der SRH beschäftigen.
    Denn dort haben und mussten (!) Kollegen der SRH über ihre Vertaglich 8 Std. Arbeitszeit bis zu 4 Std. Täglich, also 12 Std. arbeiten !
    Leider waren die Kollegen über diesen Sachverhalt nicht so gut informiert wie heutzutage !

    Damals wurde meines wissen zwar die verantwortliche Personalchefin gefeuert, aber alle anderen vom direkten Vorgesetzten Gruppenleiter,Betriebsleiter und Regionalleiter der Regionen sind noch auf ihren Posten geblieben, obwohl diese von der ganzen Sache wussten und Anweisungen auch in die Wege geleitet haben.

    Andere Kollegen unter denen wären schon längst gekündigt worden !

    Nachdem nun dieses Aufgeflogen war, musste und hielt man bis heute an den max. 10 Std. Arbeitstag nach den Arbeitsschutzgesetz fest.
    Denn immer dann wenn es Probleme gibt meint man „2Std.“ anordnen zu wollen und meint auch kurzfristig dieses anordnen zu können und setzt damit Kollegen unter Druck.
    Und die sich gegen dieses vorgehen wehren droht man mit Abmahnung oder Versetzungen im großen Stil !

    Nur Überstunden müssen 3-4 Tage vorher angeordnet werden und wenn Überstunden absehbar sind und dadurch verhindert werden können ,sowieso nicht zu leisten sind.
    Nur wenn höhere Gewalt herrscht können Überstunden angeordnet werden und nicht wenn Kolonnen morgens schon unterbesetzt sind und das Tags zuvor oder morgens bekannt war.
    Ebenso wenn Touren zu lang geplant sind !
    Oder Wartezeiten bei Verbrennungen, nur weil andere dort auch Kippen.
    Dazu stellt man in Altona eine Verbrennung ab und Stapelfeld fällt nach letzten Stand 2017 weg !
    Oder wiedereinmal neue Touren, die gerade mal vor 2 Jahren neu gemacht wurden und die Kollegen deswegen wieder 6 Wochen unnötig Überstunden machen müssen mit einer deutlichen Leistungssteigerung mit mehr Tonnen und weniger Kollegen.
    Und alles müssen immer wieder die Kollegen auf ihren Rücken Vorort ausbaden !

    Die hohe Krankenquote kommt nicht von ohne weiteres, denn nicht nur die körperliche Belastung setzt immer wieder den Kollegen zu, sondern auch das Mobbing und Bossing im Betrieb und dagegen reagieren einige Kollegen mit Krankheit, was auch vollkommen verständlich ist !

    Dieses bedeutet aber ebenso enorme Kosten für den Steuerzahler und dieses ist ebenso bestimmt nicht in deren Interesse !

    Die Stadtreinigung Hamburg war immer ein Aushängeschild der Stadt Hamburg und die Müllmänner vor Ort haben immer guten Kontakt zur Bevölkerung gehalten und ihre Arbeit gerne und gut gemacht.
    Nur damals gab es noch soziale Verantwortung im Betrieb durch die damaligen Vorgesetzten und man hat sich untereinander mit den Aufseher/Revierleiter/Teamleiter die damals noch nicht in Vorgesetzter Funktion waren gut verstanden, auch wenn man sich mal untereinander mal die Meinung gesagt hat !

    Heutzutage sieht die Mehrheit der Kollegen das so, das man keinen Vorgesetzten mehr trauen kann, denn man weiß nie was und wann gegen einen verwendet werden würde, denn hier herrschen nur noch Stasi Methoden in der SRH und das leider nicht nur von Vorgesetzter Seite, sondern auch von manchen Kollegen untereinander, auch „Spione“ bei uns genannt.

    Lg an alle nicht (!) mobbenden Mitarbeiter der SRH

  2. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    das glaube ich nicht, denn seit dem ich bei der SRH bin und an Personalversammlung teilgenommen habe ist dieses noch nie erwähnt worden !
    Brauchte eigentlich die andere Jahre zuvor auch nicht, weil soweit die Kollegen auch immer zufrieden waren !

    • Ricarda sagt:

      Ich glaube nicht, dass wir die Zahlen bis zur Personalversammlung haben werden. Aber Abgeordnete der Bürgerschaft beschäftigen sich gerade damit.

  3. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    was ebenso interessant wäre, ist die Tatsache das wir wohl über den letzten 15 Jahren bis heute eine sehr steigende Tendenz für die steigende Ausgaben seitens der Rechtsabteilung haben müssten !

    Durch ewige Berufungen besonders gegen eigene Mitarbeiter und einer externen Anwaltskanzlei von draußen !
    So enstehen doppelte Kosten, durch die eigene Rechtsabteilung und der externen Kanzlei !!!

    Aber Hauptsache ist seitens des Arbeitgebers er bekommt recht, auch wenn er kein recht hat 😉

    Diese Zahlen wären wohl sehr interessant und würden so einiges erklären.
    Nur diese werden wohl selbst auf der Versammlung nicht offen gelegt, weil man dort in Erklärungsnot geraten würde !

    • Ricarda sagt:

      Diese Zahlen werden ganz sicher noch öffentlich werden. Ich habe mich ja auch an die Fraktionen gewandt. Von dort gibt es inzwischen kleine Anfragen an den Senat. Diese wiederum führen zu Nachfragen und werden ganz sicher eine Reihe weiterer Fragen aufwerfen.Sobald Öffentlichkeit hergestellt ist, werde ich auch das hier im Blog aufgreifen.

  4. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda !

    Ältere Männer los zu werden ist immer das erste Ziel, denn nicht nur wegen der schwindenden Arbeitskraft, sondern eben wegen des besseren Verdienst möchte man diese Kollegen los werden !
    Das diese aber Jahre lang ihre Knochen hingehalten haben und jetzt nach Jahren dem Körper Tribut zahlen müssen wird nicht mehr anerkannt !
    Im Gegenteil, man versucht diese auf Grund von ihren Krankheiten los zu werden und wenn das nicht geht auf andere Stellen zu setzen wo diese weniger verdienen, weil Sie aus Sicht der Vorgesetzten ihre Arbeit angeblich nicht mehr machen können.
    Dieses entspricht oftmals nicht der Wahrheit, sondern wird von Vorgesetzten nur als mittel zum Zweck genutzt, siehe den Fall Harder gegen SRH !
    Oftmals soll auf „nett“ getan werden, wo man sich mit allen an den Vorgesetzten wenden soll und kann.
    Später ist das eine oder andere den Kollegen zum Verhängnis geworden !
    Diese falsche Art wird wohl auch auf den Lehrgängen geschult.

    Man bedenke das es bei der SRH seit ein paar Jahren ein LOB (Leistungsorientierte Bezahlung ) gibt und seit diesen hat sich die Lage nur noch mehr zugespitzt !
    Jeder in seiner Position will und muss 100% erreichen , damit er seine volle Prämie erhält, natürlich immer vom Vorgesetzten bewertet !
    Und da kann man sich natürlich Fälle ohne ende vorstellen, die nicht (!) neutral bewertet werden !
    Dazu sind nur die Ziele im unteren Bereich der Entsorger (Müllmanner) allen bekannt, nur nicht die weiteren die dann von Vorgesetzten wie , z.B. Gruppenleiter,Betriebsleiter,Regionsleiter oder Geschäftsführung !!!
    Auf damaliger Nachfrage von mir beim Personalrat, das ich gerne wissen würde wie deren Ziele untereinander sind, bekam ich nur die Antwort vom Personalrat das dieses nicht (!) offen gelegt wird !
    Man hat in meinen Augen eindeutig was zu verschleiern und hat wohl Angst das davon was ans Tageslicht kommen könnte.
    Denn dieses würde wohl einiges erklären, was bei uns in der SRH schief läuft, denn die Vermutung liegt sehr nahe das es Punkte sein könnten die sehr viel mit Bossing und Mobbing zu tun haben werden.
    Deshalb wohl auch die Angriffe auf ältere Kollegen, was u.a. auch ein Punkt sein könnte.
    Ich für mein Teil werde diese nicht (!) mehr unterschreiben, auch wenn wieder einmal Druck ausgeübt werden wird, denn wenn mt dem Gruppenleiter keine Einigung erzielt wird, geht es über Betriebsleiter/Regionsleiter und Kommission weiter.
    Aber die Erfahrung habe ich schon einmal gemacht und ebenfalls nicht unterschrieben, trotz des Drucks !
    Und wenn man sich die Prämie im Jahr und nicht im Monat vorstellt, das durch 12. Monate teilt und die Steuerklasse noch berücksichtigt ist diese für ein ganzes Jahr maloche der reinste Witz !
    Dazu noch Ziele die Gesundheit der Mitarbeiter nicht gerade fördern, sondern im Gegenteil nur noch verschlimmern !

    Das Prämiensystem (LOB) muss man sich bei uns wie ein Schneeballsystem mit Pyramide vorstellen.
    Der oberste (Prof. Dr. Siechau) verdient jeweils von jeden unteren und die nächsten wie die Regionalleiter wieder an den Betriebsleitern und dieses wieder an den Gruppenleitern und diese zuletzt an den Entsorgern ihre Prämien !
    Und alles hängt vom Bruttolohn des jeweiligen ab, denn je mehr Brutto desto mehr Prämie erhält man.
    Also, wie man schon erkennen kann eine absolute soziale Benachteiligung gegenüber anderen und die oben stopfen sich die Taschen voll, auf den Rücken anderer Kollegen die bei Wind und Wetter draußen malochen !!!
    Dazu kommt noch das unser Wasserkopf immer größer wird und draußen an den Müllmänner immer mehr eingespart wird und dadurch Lohn und Arbeitsplatz abbau betrieben wird auf den Rücken der Kollegen vor Ort !
    Denn die Arbeit muss weiterhin in der gleichen Zeit, aber mit weniger Kollegen geschafft werden !
    Und arbeiten die Kollegen nach Vorschrift und wahren ihre rechte wird dieses auch nicht gerne gesehen, im Gegenteil dann werden Vorarbeiter wie am Fließband einfach abgeschossen, denn man kann sich einfach den nächsten nehmen.
    Früher gab es mal Fahrer -und Vorarbeiterlisten, wo Kollegen sich eingetragen haben und dann irgendwann je nach Platz einen Fahrerplatz oder Vorarbeiterplatz bekommen haben, aber dieses wurde Stillschweigend abgeschafft und der Personalrat hat dieses hingenommen.
    Dadurch muss man aber auch eindeutig feststellen, das die Qualität vor Ort junger Vorarbeiter abgenommen hat, denn wer erst ein paar Wochen oder Monate in der SRH ist, weiß gar nicht was für einen Verantwortung dieser hat, geschweigenden die Erfahrung eines Jahrelangen Kollegen vor Ort !

    Dein letzten Satz liebe Ricarda „Das spräche nicht für eine verantwortungsvolle Führung bei der Stadtreinigung “ unterstütze ich voll !

    Lg an alle nicht (!) mobbenden Mitarbeiter der SRH

    • Ricarda sagt:

      Das möchte ich dann gern mal in zahlen sehen. Hier ist Transparenz gefordert. Das Gehalt von Siechau ist ja öffentlich. Aber seine Prämien? Da werden wir auch noch einmal nach haken.

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