Stadtreinigung Hamburg – Nichtraucherschutz

Einige von euch verstehen noch immer nicht,
warum ich den Brief an Siechau geschrieben habe.
Neulich fiel der Satz:
.       „…und ich dachte, die ist auf unserer Seite.“

Jetzt müssen wir mal darüber reden, wo denn unsere Seite ist.

Es dürfte inzwischen klar sein, dass für mich
weder Siechau noch Hahn oder Leowald zu unserer Seite gehören.

Auch jene Müllmänner, die ihre Kollegen mobben, bedrohen und schikanieren,
gehören nicht zu unserer Seite.

Wer gegen das Rauchverbot verstößt, im Fahrzeug raucht und in Kauf nimmt,
dass seine Kollegen passiv rauchen und dadurch krank werden und früher sterben,
gehört für mich nicht zu unserer Seite.
Er und Kollegen, die ihn decken, sollten ihr Handeln dringend überdenken.

Warum schreibe ich euch das ?

Ich bekomme inzwischen Fotos von rauchenden Müllmännern und Kennzeichen
von verrauchten Fahrzeugen zugeschickt, wohl in der Hoffnung, dass ich mich
damit an die SRH wende.

Wir haben gesehen, was passiert, wenn man Siechau anschreibt.

Richtig.  Nichts !

Deshalb prüfe ich derzeit, was veranlasst werden muss,
damit der Nichtraucherschutz effektiv umgesetzt werden kann.
Dabei bin ich auf eine interessante Beschwerdestelle gestoßen.
Es gibt dort auch ein Beschwerde-Formular.

Es ist immer gut, sich an jemanden zu wenden,
der sich auf ein Problem spezialisiert hat.

Mir wäre wichtig, dass diejenigen zur Verantwortung gezogen werden,
die tatsächlich verantwortlich sind.
Das ist bei der SRH vor allen Dingen Siechau persönlich,
zu dessen Aufgaben es gehört, den Nichtraucherschutz bei der SRH durchzusetzen.

Wenn die SRH ein Ordnungsgeld zahlen müsste, dann träfe es ja wieder jene,
die die Müllgebühren bezahlen.
Ich werde also, bevor ich ein Ordnungswidrigkeitenverfahren auf den Weg bringe
im Arbeitskreis erörtern, wie wir sicher stellen können, dass Siechau und jene Vorgesetzte bei der SRH, die noch immer weg schauen, in die persönliche Haftung kommen können.

Da ich ein fairer Mensch bin hier also noch einmal
eine Warnung an alle rauchenden Müllmänner:
Lasst es einfach !

So stark kann der Janker gar nicht sein,
dass man dafür seinen Job und ein Ordnungsgeld riskiert.
Den Teams möchte ich sagen:

Macht Raucher-Pausen !  – Steigt aus den Fahrzeugen !

Wer neben einem rauchenden Kollegen fotografiert wird und nichts dagegen tut,
ist genau so dran. Wirkt also auf eure rauchenden Kollegen ein, und sorgt dafür,
dass sie euch keinen Anlass für eine Kündigung geben.

Und jetzt sage ich es noch einmal sehr krass: Wer einen rauchenden Kollegen deckt,
ist nicht besser, als einer, der einen klauenden Kollegen deckt !
Das Nichtraucher-Gesetz gibt es seit 2007, also seit 10 Jahren
und noch immer gibt es bei euch Müllmänner, die glauben, das ginge sie nichts an.

Ich bin auf eurer Seite und genau darum setze ich mich für den Nichtraucherschutz ein und für eure Gesundheit. Denkt mal drüber nach !

Und wer diese Botschaft jetzt noch immer nicht verstanden hat,
dem ist dann wirklich nicht mehr zu helfen.

Die SRH fordere ich auf, das Angebot für Raucherentwöhnung deutlich zu erhören, aufzuklären und kostenfreie Unterstützung anzubieten.
Auch das gehört zur Fürsorgepflicht.

Es gehört auch zur Fürsorgepflicht, die Fahrzeuge auf Verstöße
gegen das Rauchverbot zu kontrollieren und Verstöße zu ahnden.
Das ist bisher unterblieben.

Margit Ricarda Rolf
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– Mobbing-Zentrale –

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Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf – Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 11.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Arbeitskreis, Mobbing, Rechte abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Kommentare zu Stadtreinigung Hamburg – Nichtraucherschutz

  1. Gemobbter Muellmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    sicher gibt es einige die jetzt so denken, aber wer versteht worum es geht und auch nicht vergessen hat was Du für uns getan hast, braucht dieses nicht in Frage stellen und weiß das es sich nicht so verhält.

    Jeder der nicht blind in der SRH rumläuft und wiedermal seine Scheuklappen auf und hat, wird selbst erkennen, das der Nichtraucherschutz in der SRH nicht richtig umgesetzt wird, dazu zählen nicht nur das Rauchen in den Fahrzeugen, sondern ebenso das Rauchen in den Regionen vor den Eingängen der Gebäuden und Kantinen,etc. .

    Das Kollegen deswegen bedroht , gemobbt oder schikaniert werden geht gar nicht , dazu noch Kollegen des passiv rauchen auszusetzen !
    Wenn wir an so einen Punkt angelangt sind und die Kollegen keinen Schutz mehr haben sollten, dann kann man schon berechtigter weise von einer Kündigung sprechen.

    Das du Foto und Kennzeichen kriegst weißt wohl weiter darauf hin, das Bürger uns beobachten und dir diese schicken.
    Mehr ein Grund für alle zu registrieren, das wir vermehrt in der Öffentlichkeit unter Beobachtung stehen und das nicht nur durch Dich !

    Das „nichts“ (!) rauskommen würde war doch schon voraus zu sehen 😉

    Eine Beschwerdestelle hört sich interessant an, stellt sich nur die Frage was diese für Kompetenzen hat und was diese bewirken kann im Fall der SRH ?!

    Das für ein Ordnungsgeld keine Müllgebührenzahler haften sollten, sondern andere verantwortliche wie z.B. der GF ist vollkommen richtig und auch nachzuvollziehen !

    Nur „Raucherpausen“ wie man weiß gibt es nicht und muss der Arbeitgeber auch nicht akzeptieren und dulden, deshalb reden wir lieber von den Verteilzeiten die man mit mindestens 3 min. pro Std. nutzen kann und auch sollte, denn das bedeutet mind. 18 min. am Tag keine (!) produktive Arbeitszeit !

    Also, lasst uns in Zukunft gegenseitig Rücksicht nehmen und dann wird es schon klappen.

    Ach ja, sollte man in Zukunft wieder mal vorhaben Schnüffelproben in Fahrzeugen zu nehmen, dann sollte man eben nicht rauchende Kollegen an Vorgesetzten nehmen , sowie es wohl in der Vergangenheit schon vorgekommen ist 😉

    LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz deutschland

  2. Alter Hase sagt:

    Hallo Ricarda

    Jetzt bin ich mal gespannt, du schreibst, das inzwischen Fotos von rauchenden Müllmännern und Kennzeichen von verrauchten Fahrzeugen bekommen hast, mal sehen ob sich Siechau, Hahn oder Leowald bei dir melden.
    Umgekehrt hat jeder nichtrauchende Arbeitnehmer, der sich belästigt fühlt und um seine Gesundheit fürchtet, gemäß § 618 BGB i. V. m. § 5 ArbStättV einen einklagbaren Anspruch auf Einhaltung des Nichtraucherschutzes. Aber das gleicht einem „Russisch Roulette“ – denn der Betroffene hat in der Regel die Wahl zwischen Mobbing oder Kündigung, wenn die Geschäftsleitung nicht von sich aus reagiert. Fest steht, dass der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet ist, nicht rauchende Beschäftigte vor Tabakrauch zu schützen.
    Eine einzige im Auto gerauchte Zigarette erzeugt pro Kubikmeter Luft fünf Mal so viel Feinstaub,wie an einem durchschnittlichen Feinstaubalarm-Tag im Freien gemessen wird.
    Darüber hinaus ist die Konzentration der Tabakgifte im engen Raum eines Autos besonders hoch. Das Fenster zu öffnen ist keine Alternative, denn bei geöffnetem Fenster herrscht beim Rauchen einer Zigarette im Auto mitunter dieselbe Schadstoffbelastung wie in stark verrauchten Lokalen.

    • Ricarda sagt:

      Wir prüfen hier grad die Klage-Aussichten gegen die SRH. Es ist leider so, dass wir einerseits Klagansprüche haben, andererseits Klageberechtigte. Dazu muss ein Anwalt passen mit Sachverstand. (Sorry, aber den haben leidern nicht alle.)
      Dann kommt die Rechtsschutzfrage, danach die Beweislage und die Erfolgsaussicht.

      Für alle, denen das jetzt zu juristisch war, sozusagen im Müllmann-deutsch:

      Hau ich denen auf die Fresse? Knurr ich ganz laut oder verpiesel ich mich?

      Was kommt dabei hinten raus?

      Eine nötige Veränderung? Heiße Luft oder ein Scherbenhaufen?

      oder womöglich: glückliche Müllmänner und eine Ricarda, die dann sehen muss, wie sie die Kosten zusammen bekommt?

      Das Spiel habe ich nun so viele Male erfolgreich gespielt, mache ich auch noch weitere Tausende von Malen, aber eines weiß ich inzwischen:

      Wir machen vorher einen Kostenvoranschlag, schließen eine Risikolebensversicherung ab, falls der Anwalt es nicht überlebt, und verkaufen die Rechte an der Story zur Finanzierung vorher ins Ausland. Dann könnten wir glaube ich ganz entspannt in die nächste Runde gehen.

      Und so, wie „uns Olaf“ es gerade angeht, können wir noch viel entspannter sein.

      Einerseits tut es mir Leid für ihn, denn ich fand ihn mal ganz sympatisch. Andererseits musste ich erkennen, dass er nicht anders ist als Merkel. Es sind Machtmenschen, denen das Befinden von Bürgern am Allerwertesten vorbei geht. Ich wünschte, ich hätte mich in ihm getäuscht. Ich wünschte wirklich, ihm läge das Schicksal der Arbeitnehmer in Deutschland am Herzen. Ich muss aber leider eingestehen, dass ich ihn (und sein Grinsen und seine Sprüche) falsch eingeschätzt habe. Und genau dafür (und nur dafür) entschuldige ich mich bei allen Mobbingbetroffenen Deutschlands.

      • Gemobbter Muellmann aus SRH sagt:

        Hi Ricarda,

        ich hoffe das eine Klage erfolg hätte, denn auch und gerade in diesen Fall geht es um die Gesundheit aller (!) und da man bei der Mehrbelastung der Kollegen auf den Touren es ebenfalls mit der Gesundheit der Kollegen schon lange nicht Fürsorglich sieht, wird es Zeit das unser AG und GF für die Missachtung seiner Führsorge zur Verantwortung gezogen werden muss.

        LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

        • Ricarda sagt:

          Es geht aktuell um eine Vorprüfung. Es nützt ja nichts, wenn man die SRH auf Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen Verletzung des Nichtraucherschutzes verklagen will, seinen Hausanwalt zu beauftragen, der so ein Verfahren noch nie geführt hat. Das sollte schon ein Experte tun. Und so ein Prozess ist arbeitsintensiv und muss gründlich vorbereitet werden. Das braucht Vorlaufzeit.

    • Gemobbter Muellmann aus SRH sagt:

      Hi Alter Hase,

      die Herren die Du aufgezählt hast haben doch alle samt keine Traute Ricarda anzurufen und ob sie ihnen überhaupt irgendwas aushändigen oder zeigen würde ist stark zu bezweifeln, denn es gibt sicher genügend andere Möglichkeiten und Wege dieses in Umlauf zu bringen 😉

      Mit dem russisch Roulette gebe ich dir vollkommen recht, denn egal wie man sich in welcher Form auch immer an den AG gewendet hat, wird einen später nur zum Nachteil ausgelegt.
      Deswegen wenden sich die Kollegen möglichst in keiner Form mehr an Vorgesetzte und GF der SRH !

      Von Vertrauen der Kollegen in unseren AG und seinen Vorgesetzten kann man nicht mehr sprechen, sondern nur von einen Scherbenhaufen und wer das nicht endlich erkennen, akzeptieren und Abstellen will und kann muss mit dem momentanen Zustand in der SRH Leben und dafür die volle Verantwortung als Politiker übernehmen !

      LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

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