Stadtreinigung Hamburg – Überstunden Recyclinghöfe

Zu-gut-um-JPG-klein-RGB_300dpi

Den Mitarbeitern der Recyclinghöfe wurde wohl mitgeteilt, für sie gelte die Regelung, dass Dienstgespräche innerhalb der regulären Arbeitszeit zu führen sind, nicht.
Sie müssten diese nach Feierabend führen.

Nun kenne ich die Arbeitsverträge nicht und kann nicht beurteilen, ob für diese Mitarbeiter der Tarifvertrag nicht gilt.

Wenn der Tarifvertrag gilt, sehe ich keinen Grund, dass diese Kollegen anders behandelt werden sollten als die übrigen.  –  Gilt er allerdings nicht, dann wäre die Rechtsgrundlage zu prüfen, nach der diese Kollegen schlechter behandelt werden.

Es wäre schön, wenn ihr das in Erfahrung bringen könntet
und mir entsprechende Unterlagen zukommen lasst.
Ein Arbeitsvertrag in Kopie wäre schon mal ein Anfang.
Persönliche Daten dürfen gern geschwärzt sein.
Es gilt ja auch hier, Klarheit zu schaffen.

Wenn sich die Kollegen jetzt benachteiligt fühlen und ihrem Unmut Luft machen,
ist das verständlich.  – Besser jedoch ist es, Fakten zu prüfen.

Margit Ricarda Rolf
. – Mobbing-Zentrale –

.   
.   
.   
:

Diesen Artikel mit anderen teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • XING
  • Facebook
  • LinkedIn
  • Live-MSN
  • MySpace
  • MisterWong
  • Webnews
  • MyShare
  • Ask
  • email
  • Print

Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf - Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 11.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Arbeitskreis, Mobbing-Zentrale, Mobbingberatung, Politik, Rechte abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Kommentare zu Stadtreinigung Hamburg – Überstunden Recyclinghöfe

  1. Alter Hase sagt:

    Verdi setzt sich dafür ein, die Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmern durch Tarifverträge abzusichern und zu gestalten. In der Vergangenheit hat sich Verdi mehrfach für den Erhalt der Tarifeinheit ausgesprochen, weil dies die Durchsetzungsfähigkeit der Belegschaft und die Akzeptanz der Tarifautonomie fördere.

    Wo immer Sie auch arbeiten – ver.di ist in Ihrer Nähe !!!!!

    Wo ist ver.di ,wo ist die Gewerkschaftssekretärin Anja Keuchel wo ?????????

    • Ricarda sagt:

      Anja Keuchel hat ein Gespräch mit mir anlässlich der Personalversammlung abgelehnt und Christian Merkel ihr Mitgefühl ausgedrückt. Bei so viel Anteilnahme von Verdi wird einem doch richtig warm ums Herz!

      • Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

        Was erwartet ihr von jemanden der ebenso im Aufsichtsrat sitzt ? 😉

        Für mich haben die Gewerkschaften leider (!) nicht mehr die Einstellung wie früher wirklich sichtbar (!) die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten.
        Bestes Beispiel unser letztes Verhandlungsergebnis 😉
        Traurig, aber wahr !

        Anteilnahme ist nur Heuchelei und das der Kollege weg ist zeigt doch nur, wie bei uns (und in Deutschland) der Hahn & Co doch läuft !

        LG an alle nicht mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

        • Ricarda sagt:

          Der Gedanke, dass Arbeitenehmervertreter in den Aufsichtsräten sitzen, mag ursprünglich sinnvoll gewesen sein. Wie Beispiele zeigen (Volkert bei VW und der Nuttenskandal) führt die Nähe zu den Arbeitgebervertretern aber zur Verzerrung der Interessen. Die Privilegien, besondere Fahrzeuge, Reisen mit und ohne Ehefrauen und der unmittelbare ständige Umgang mit den Reichen und Mächtigen lassen Sinn und Zweck des Sitzes vergessen. Die Bodenhaftung geht verloren.

          Das ist das Dilemma von Macht und Machtmissbrauch.

          Gerhard Schröder ist übrigens auch ein bezeichnendes Beispiel. Merkel auch.

      • Alter Hase sagt:

        Sind Ver.di und Personalrat „schwach“ hat der „Mobber“ bzw. „Bosser“ mit dieser Methode relativ leichtes Spiel.
        Je sicherer der Arbeitsplatz, umso eher wird Schikane am Arbeitsplatz als Instrument eingesetzt.
        Das findet sich besonders häufig in den Strukturen der Stadtreinigung Hamburg; hier, wo es offiziell nicht möglich ist, jemanden zu entlassen, wird Mobbing und Bossing ganz bewusst strategisch eingesetzt.

        • Ricarda sagt:

          Es sind immer mehr ausgeschiedene Müllmänner bereit, darüber zu reden, was dem Aufhebungsvertrag vorweg gegangen ist. Da tun sich tatsächlich Abgründe auf.

          • Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

            Schön zu hören das Kollegen nach und nach immer mehr die Angst verlieren und auch damit einen ihren Teil dazu beitragen die Kriminellen Machenschaften innerhalb der SRH zu beenden.

            Vielleicht wird dann auch endlich die Politik keine andere Möglichkeit mehr sehen, als schleunigst zu handeln !

            Und Angst wie schon K.W. schrieb macht man sich selbst und ist daher auch besiegbar.

            Die Abgründe die sich auftun müssen an die Öffentlichkeit und restlos (!) aufgeklärt und kompromisslose Konsequenzen mit den verantwortlichen Personen und Vorgesetzten vorgenommen werden !!!

            LG an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

          • Ricarda sagt:

            Wir haben ja noch einige Gerichtsverfahen im September. Sobald die abgeschlossen sind, werden auch mehr Details an die Öffentlichkeit kommen.

  2. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    sicherlich wird der eine oder andere Kollege Dir die Info die Du brauchst zukommen lassen, mach Dir darüber keine Sorgen 😉

    Lg an alle nicht (!) mobbenden Kollegen der SRH und anderen in ganz Deutschland

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.