Stadtreinigung Hamburg – Stadtteilgespräch Olaf Scholz

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Gestern, am 1.03.2016, waren wir beim Stadtteilgespräch unseres Bürgermeisters, wie angekündigt.  Ich nutze diese Gelegenheiten gern, um mit unserem Bürgermeister persönlich zu sprechen.
Bisher hat er mich auch immer angehört. Nun muss man wissen, dass nicht nur ich mit einem Anliegen dort hin geht.
Es ist gut die Spielregeln zu kennen.

Zunächst hält der Bürgermeister einen Vortrag von ca. 30 Minuten.
Gestern ging es dabei vorrangig um die Flüchtlinge.
Hier hört man brav und aufmerksam hin.

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Danach dürfen die Anwesenden kurze Fragen an den Bürgermeister stellen, die er dann mehr oder weniger ausführlich beantwortet, wobei er sich natürlich gern von seiner Schokoladenseite zeigt. Gestern hatte auch ich die Gelegenheit ihn zu fragen, ob er mein Schreiben an ihn in Sachen Stadtreinigung Hamburg persönlich zur Kenntnis genommen hat. Das gab ihm die Möglichkeit zu erklären, dass er täglich sehr viel Post bekommt und natürlich nicht alle Briefe lesen kann. Seine Mitarbeiter sortieren und informieren ihn. In meinem Fall hielt man es aber für erforderlich, ihn persönlich über den Inhalt zu informieren. Der Mitarbeiter der Stadtreinigung (M.) hätte seinen Prozess ja inzwischen gewonnen und seinen Arbeitsplatz behalten. Das sei doch die Hauptsache. Nun gibt es bei diesen Veranstaltungen nicht die Möglichkeit sich nochmals zu Wort zu melden, denn es warten ja etliche andere, die ebenfalls mit einem Anliegen gekommen sind.

Um 21 Uhr endet der offizielle Teil der Veranstaltung.

Danach heißt es: „Auf ihn mit Gebrüll!“
Alles umringt den Bürgermeister und er absolviert auch diesen Teil mit Geduld souverän. Er gab mir die Gelegenheit, ihn darauf hinzuweisen, dass er die Situation bei der Stadtreinigung falsch einschätzt.  Es geht eben gerade nicht um einen Mobbing-Fall, sondern inzwischen um mir namentlich bekannte sechs.
Wir haben bei der Stadtreinigung kein Mobbingproblem, sondern ein Führungsproblem. So lange, wie wir zwei uns kennen, sollte er wissen, dass ich ihn nicht mit einer Bagatelle belästigen würde.  – Der Bürgermeister signalisierte mir, dass die Botschaft angekommen sei und wandte sich dem nächsten Bürger zu.

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Viel mehr kann man an einem solchen Abend in der Kürze der Zeit nicht erwarten.   Aber was haben wir nun erreicht ?

Es ist nunmehr klar, dass der Bürgermeister persönlich Kenntnis davon hat, dass bei der Stadtreinigung Hamburg etwas nicht stimmt.

Unabhängig von seiner persönlichen und juristischen Einschätzung, die sich derzeit von meiner unterscheidet, konnte ich die Dringlichkeit meines Anliegens deutlich machen.

Was erwarte ich jetzt ?

Mein Wunsch wäre es, dass sich der Bürgermeister die Zeit nimmt, die sechs betroffenen Müllmänner einzuladen und persönlich anzuhören, gern auch in meiner Begleitung. Nichts beeindruckt mehr, als wenn ein kräftiger Müllmann weint, weil er inzwischen mit den Nerven am Ende ist.  Was diese Männer hinter sich haben, geht auch an einem Bürgermeister nicht vorüber.

Prof. Dr. Rüdiger Siechau werfe ich weniger vor, dass es diese Bossing-Fälle überhaupt gibt, als vielmehr, dass er sie vehement bestreitet und keinen Rede-bedarf sieht.
Der Personalrat, den ich ebenfalls angeschrieben hatte, sieht den übrigens auch nicht.
Obwohl auch das Personalvertretungsgesetz vorsieht, dass niemand, der sich beschwert, benachteiligt werden darf, gehört genau das zum Alltag bei der Stadtreinigung.
Da sollten alle Rede-bedarf haben !

Fazit:

Man kann miteinander reden – das ist der Weg, den ich bevorzuge – oder
man redet übereinander.
  Dann zieht so ein Skandal Kreise und ganz genau das passiert jetzt gerade.
Schauen wir mal, wie groß die Kreise werden sollen.
Wenn unsere Müllmänner schlecht behandelt werden,
geht das jeden Hamburger Bürger an,  es sei denn,
der Bürgermeister macht den Skandal endlich zur Chefsache
und zieht die Reißleine.
Genug Schaden ist ja bereits entstanden.

Margit Ricarda Rolf
.   (Mobbing-Zentrale)

Und hier noch ein Bericht zum Abend:

Auszug Mobbing:

Bürgermeister liest Bürgerpost

Bemerkenswert war sicherlich, dass er über einen aus dem Publikum angesprochenen Bürgerbrief, welcher von einer Mobbingproblematik innerhalb der Stadtreinigung Hamburg handelte, konkret Bescheid wusste. Vehemente Bürgerbeteilung scheint den Bürgermeister offenbar auch trotz täglicher Briefflut hin und wieder zu erreichen. Das er den angesprochen Fall weder moderieren noch lösen kann, lag dann aber doch nahe.

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Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf – Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 11.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.

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36 Kommentare zu Stadtreinigung Hamburg – Stadtteilgespräch Olaf Scholz

  1. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Offizieller Aufruf an alle Kollegen der Stadtreinigung Hamburg !

    Bitte erscheint alle bei dieser unserer so wichtigen Personalversammlung !

    Jede Stimme zählt, denn nur wenn wir zahlreich an die Mikrofone gehen und unsere Frust und Sorgen klar zur Stellung bringen, wird man uns hören und Veränderungen erreichen !

    Habt keine Angst ihr seit nicht alleine, denn es werden Kollegen dort sein die Euch zur Seite stehen und auch Ricarda Rolfs hier von der Mobbing Zentrale wird vor Ort sein und uns unterstützen, womit ich ihr jetzt schon danken möchte.
    Habt deswegen keine Scheu oder Angst zu ihr zu gehen, denn auch sie braucht unsere Unterstützung !
    Denn dadurch sieht man auch, das wir Unterstützung in der Bevölkerung erhalten !

    Und nur nicht denken andere werden es schon richten, denn jeder sollte sein Teil dazu beitragen und vielleicht wird es den einen oder anderen auch gut tun und befreien, wenn er/sie es raus lassen kann !

    Lasst uns morgen auf der Personalversammlung die Weichen für unsere neue Zukunft in der Stadtreinigung stellen und damit als jeweilige Person in der Stadtreinigung Einfluss darauf nehmen !

    Noch nie (!) war eine Personalversammlung so wichtig und entscheidend wie morgen!

    Der Geschäftsführung sowie dem Personalrat der SRH und somit den verantwortlichen in der jeweiligen Führung fordere ich hiermit offiziell zu ihren Rücktritt auf !

    LG an alle nicht (!) mobbenden Mitarbeiter der SRH und andere in ganz Deutschland

    • Ricarda sagt:

      Der Personalrat sollte sich tatsächlich erklären.

      Er hat nicht nur auf mein Schreiben nicht reagiert, sondern den Maßnahmen der Geschäftsführung teilweise ausdrücklich zugestimmt. Im Fall 4 hat das Gericht einen Vergleich zugunsten des Müllmannns formuliert.

      Der Personalrat wird von einige dominiert und einzelne Mitglieder und Ersatzmitglieder wurden aufgefordert, ihr Amt niederzulegen. Auch das sollte einmal zur Sprache kommen. Aber das ist eure Aufgabe, nicht meine. Ihr habt diese Leute schließlich gewählt.

  2. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    wichtig und erwähnenswert ist es noch zu wissen, das Kollegen wegen Erkrankung (über 6 Wochen) einfach nicht versetzt werden und ihnen sogar mit Versetzung in anderen Regionen gedroht oder sogar mit Kündigung wird !

    Erst muss soll und muss man seine Krankenzeit verbessern, ansonsten hätte man keine Chance versetzt zu werden !

    Da kann man mal sehen wie diskriminierend es bei uns in der SRH abläuft und das schon seit Jahren unter der Regentschaft des jetzigen 1.Geschäftsführers !

    Genau dieses musste ich auch schon erleben und habe bis heute noch Probleme mit den Vorgesetzten deswegen !

    LG an alle nicht (!) mobbenden Mitarbeiter der SRH und andere in ganz Deutschland

  3. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    seit Jahren hält unser 1. Geschäftsführer an seinen Liebling (Regionalleiter Altona) für den er sogar seine Hand ins feuer legen würde fest.
    Damals noch im Bereich TK tätig bedrohte er mehrere Kollegen beim großen Streik (3 Wochen) damals, unter anderen am Haupteingang der bestreikt wurde von uns und drohte dort einen Kollegen in entlassen zu wollen, wenn er ihn nicht durchlassen würde.

    Der Witz war nur, er hatte gar keine Kompetenz dafür 😉

    Und Kollegen (Azubis und Gesellen) aus dem Werkstattbereich teilte mir mit, ihnen wurde sogar sofern sie nicht in der Gewerkschaft waren gedroht dort einzutreten !

    Angeblich musste dieser oben beim Geschäftsführer antanzen und hätte einen Einlauf bekommen.
    Nur wenn man kurze Zeit später danach diesen auf unverständlicher Weise zum Regionalleiter in Altona macht, kann man sich wohl vorstellen was damals wohl wirklich abgelaufen ist !

    Fachlich mag dieser gerade im Bereich TK ein Ass gewesen sein, aber menschlich ist dieser aus meiner Sicht eine totale Niete !

    Drohungen auszusprechen ist gang und gebe bei diesen Regionalleiter und anscheinend hält dieser sich noch nicht einmal selber an Wahrheiten.
    Denn sich hinzustellen in Altona und ganz Stolz zu erzählen das Gerichte jetzt mehr auf Arbeitgeber Seite wären und dieses auch erkennen und dadurch ein Kollege Hausmeister angeblich verloren hätte gegen die Stadtreinigung verdreht er anscheinend die Wahrheit.
    Denn es soll sich bei diesen Kollegen um eine gegenseitige Einvernehmung gehandelt mit Stillschweigen Vereinbarung vor Gericht gehandelt haben und dieser stellt sich hin und erzählt anscheinend die Unwahrheit und das morgens vor der ganzen Belegschaft !

    Menschenführung wie er es kennt und wohl versteht hat man zuletzt in der Steinzeit betrieben 😉

    Und wenn man meint seine „Bundeswehrzeit“ nicht ablegen zu müssen und dann so noch weiter mit Menschen umzugehen, dann muss man sich nicht wundern wenn der Laden durch so einen Vorgesetzten an die Wand gefahren wird.

    Arrogantes Auftreten und Drohungen seiner seits gegenüber Kollegen im Betrieb und auf Personalversammlungen seit Jahren ist kaum zu überbieten !

    Zu guter letzt stellte dieser sich zum Problem der „Krätze“ in Asylantenlager an der Schnackenburgsallee morgens in Altona, wodurch Kollegen Sorge und bedenken hatten sich anzustecken, was doch auch sicher jeder nachvollziehen kann.
    Dieses wurde von ihm eiskalt kurz und bündig herunter gespielt, man wäre vor Ort gewesen mit dem Amt und es wäre alles OK.
    Außerdem würde man „Pillen und Salbe“ bereit haben die man erhalten könne und dann wäre alles erledigt.
    Einen Kollegen der darauf noch eine Nachfrage hatte bluffte er nur von der Seite an und sagte er würde das sonst für ihn erledigen.

    Für alle Kollegen der SRH, nach Auskunft meines Anwalt ist bei wissen der SRH von Krätze oder anderen Krankheiten wenn man sich anstecken sollte eine grobe Körperverletzung des Arbeitgebers im Spiel, worauf man diesen verklagen könnte !
    Weiterhin darf man sich nicht in Sozial Räumen und Betrieb aufhalten !

    Und alles anscheinend mit Deckung unseres 1. Geschäftsführers, es sei denn der 1.Geschäftsführer dementiert dieses auf der PR Versammlung !?

    LG an alle nicht (!) mobbenden Mitarbeiter der SRH und andere in ganz Deutschland

  4. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    mit der Retourkutsche eines „kleinen Müllmann“ muss man dann natürlich rechnen, gerade wenn man selber kein Vorbild ist !
    Auch wenn einen von Vorgesetzten die berühmte „Fibel“ vorgehalten wird, wo zu meinen Zeiten das Ding zurück auf den Tisch gefeuert wurde und ich nur sagte haltet ihr euch erst mal dran und dann können wir mal darüber reden.

    Das der 1. Geschäftsführer so seine Probleme und Verfehlungen hatte, das wissen alle und hatte ich hier auch schon drüber geschrieben.
    Ob nun Gesundheitlich oder Alkohol, auch ich hatte immer Verständnis für ihn, weil ich mir immer gesagt habe er ist auch nur ein Mensch und Vorgesetzte dürfen auch Fehler machen wie andere auch.
    Nur unsere Lage in der SRH lässt nicht länger zu einen Vorgesetzten deswegen auf dauer zu entschuldigen und in Schutz zu nehmen!
    Denn diese unsere Lage ist nicht mehr Menschlich, sondern unmenschlich !

    Das der Regionalleiter am Bullerdeich seinen Lappen abgeben musste ist mal was neues 😉

    Das Du Ricarda eidesstattliche Erklärungen brauchen würdest, kann ich verstehen, denn hören sagen wird vor Gericht natürlich nicht anerkannt.
    Nur ob einer wirklich etwas bezeugen kann und gesehen haben soll mit unseren 1. Geschäftsführer wage ich zu bezweifeln.
    Dazu kommt noch der Mut dieses offiziell zu bezeugen.
    Auch ich habe von Alkohlkapriolen,Führerscheinentzug und Schlägerei auf einen Sommerfest bei uns gehört, kann es aber nicht bezeugen.

    Zum Schluss möchte ich nur noch sagen,wer Moral predigt,muss diese auch vorleben !

    Lasst uns doch in Zukunft einfach nur Menschen sein und miteinander auskommen.

    Leben und Leben lassen sollte die Divise sein !

    Aber vielleicht können wir Doc Krüger wieder reaktivieren, sowas gibt es schließlich mit guten Trainern im Fussballbereich auch 😉

    LG an alle nicht (!) mobbenden Mitarbeiter der SRH und andere in ganz Deutschland

    • Ricarda sagt:

      Sollte Siechau ein Alkoholproblem haben oder gehabt haben, ist es doch eher unwahrscheinlich, dass der Aufsichtsrat das nicht mitbekommen hat, zumal mir gesagt wurde, dass extra deswegen die Position des Fahrers der Geschäftsleitung geschaffen worden sein soll.

      Es kann doch nicht sein, dass darunter seit Jahren Kollegen leiden müssen. Hier trifft die Verantwortung den Aufsichtsrat.

  5. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    da hat der Kollege Stoldt inzwischen vollkommen recht !
    Für alles was in der SRH passiert ist und noch wird ist und bleibt immer der 1. Geschäftsführer verantwortlich !
    Und wenn er angeblich nichts davon wusste und diese Zustände nicht haben will und möchte, wäre er jetzt in meinen Augen zum Handeln gezwungen !
    Es sei den das dieses eben nicht der Fall ist und war und er genau das damit erreichen wollte.
    Wenn man so wie ich und auch andere Kollegen in jungen Jahren anfängt, dann weiß man noch nicht so richtig wie der Hase läuft, was ich anderen jungen Kollegen auch nicht übel nehmen würde heutzutage.
    Aber auch ich habe inzwischen eine andere Meinung über unseren ersten Geschäftsführer bekommen, so das ich nicht unbedingt weiterhin die Meinung vertrete, das die Probleme nicht alle bei und durch den Regionalleitern und Betriebsleitern zu suchen wäre, sondern beim und durch den ersten Geschäftsführer der SRH !
    Zu Zeiten von Dr. Krüger der den Betrieb SRH sehr sozial geführt hat und mit seiner lockeren Art dazu beigetragen hat lief alles normal in der SRH.
    Herr Prof. Dr. Siechau war damals zweiter Geschäfsführer und so wie ich ihn mitbekommen habe totaler Theoretiker, was man auch immer auf PR-Versammlungen sah, denn die Folien nahmen bei ihn und seinen Vorträgen immer kein Ende 😉
    Zu dieser Zeit hatte man damals das Gefühl, wenn Herr Dr. Krüger nicht mehr wäre und Herr Prof. Dr. Siechau damals schon zu dieser Zeit die Nachfolge angetreten hätte, dann hätte dieser diese schöne SRH längst platt gemacht.
    Zu den Zeiten dann als Herr Prof. Dr. Siechau das Amt übernahm, kriegte man eigentlich das Gefühl er habe sich verändert, vielleicht wie man mal hörte durch eine schwere Krankheit die er mal gehabt haben soll.
    Ob es so war oder nicht, jedenfalls dachte man Herr Prof. Dr. Siechau ist lockerer als früher und lässt Mitarbeiter offen und ehrlich an sich ran.
    Dieses Gefühl der Nähe und Ehrlichkeit habe ich eigentlich von ihm gekriegt, durch das er sich in Regionen Quartal mäßig gestellt hat und anbot jederzeit bei ihm auch am Bullerdeich erscheinen zu können, sein Büro stehe jederzeit offen.
    Nur was nützt das ganze, wenn es seitens des Geschäftsführer evtl. nicht ernst gemeint sein sollte, sondern dieses nur Proforma statt findet !

    Sehr interessant wird es werden wie Herr Prof. Dr. Siechau sich auf der PR-Versammlung hinstellen und Stellung beziehen wird !
    Wird er zu diesen Kurs der Firmenpolitik weiter stehen oder wird es Bauernopfer geben und andere dafür den Kopf hinhalten müssen ?!
    Ich erwarte eine klare Stellungnahme des ganzen vom 1. Geschäftsführer ohne irgendein wenn und aber.
    Und wie er sich die Zukunft mit uns vorstellt !
    So kann und darf es auf keinen Fall weiter gehen und es muss sofort (!) Abhilfe geschaffen werden !
    Größe hätte es vom 1. Geschäftsführer für das wofür er gerade stehen muss und auch in erster Linie verantwortlich ist zurück zu treten !

    Zum PR kann man nur kurz sagen, wer seine Seele verkauft und somit auch die Kollegen und Kolleginnen, dem kann man nicht mehr trauen und helfen.
    Und deswegen hat die SRH auch nur noch Anwaltsprozesse gegen sich von massenweisen von Kollegen gegen sich laufen.
    Und die Strategie des Arbeitgebers ist dann noch dazu, das all die Kollegen die gegen die Stadt Klagen Schuld sind und wie kann es nur sein seinen Arbeitgeber zu verklagen !
    Diese Drohung gab es auch schon vom Regionalleiter in Altona gegenüber den Kollegen und wer das in Zukunft macht (Unwahrheiten/Lügen) zu verbreiten, muss mit Klage und Entlassung rechnen.

    Ich sage nur armselige Stadtreinigung, wo konnte es nur soweit kommen, wo wir jetzt gelandet sind 🙁

    LG an alle nicht (!) mobbenden Mitarbeiter der SRH und andere in ganz Deutschland

    • Ricarda sagt:

      Es ist tatsächlich so, dass Siechau persönlich involviert ist. Müllmänner haben sich an ihn persönlich gewandt und er hat nicht für Abhilfe gesorgt. Die zahlreichen Gerichtsverfahren sind gesteuert. Kollegen werden immer neue Gerichtsverfahren aufgezwungen. Das geht so weit, dass deren Existenz gefährdet ist. Sie werden buchstäblich finanziell ausgeblutet. Das passiert vorsätzlich.

      Insoweit gilt es tatsächlich für jeden einzelnen Betroffenen über die persönliche Haftung von Siechau nachzudenken. Ich empfehle bei allen Schadensersatzklagen grundsätzlich die handelnden bzw. nicht-handelnden Personen persönlich zu verklagen. Die Kosten für Schadensersatz dürften übrigens nicht von der Stadtreinigung übernommen werden. Dazu gibt es Rechtssprechung. Das gilt analog für den Aufsichtsrat, wenn er nichts gegen Bossing tut, und zwar nachweislich.

      Eine solche Klage sollte man niemals mit seinem Hausanwalt führen. Das ist etwas für Spezialisten. Und noch etwas: alle betroffenen Müllmänner sollten denselben Anwalt nehmen! Dann laufen die Informationen an derselbe Stelle zusammen.

      Das heißt nicht, dass man nicht auch die Regionalleiter oder Betriebsleiter persönlich verklagen könnte, wenn diese vorsätzlich oder grobfahrlässig gehandelt haben. Das Eine schließt das Andere nicht aus. Ich schreibe demnächst mehr dazu und bereite solche Verfahren mit unseren Anwälten vor. Es wird Zeit die Verantwortlichen in die persönliche Haftung zu bekommen. Nur so kann man Bossing nachhaltig beenden.

    • Kleiner Müllmann sagt:

      Hallo!!!
      Man muss sich mal vor Augen führen, die älteren Kollegen werden sich daran erinnern, wie oft Herr Siechau besoffen über den Betriebsplatz getorkelt ist.
      Oder Herr Sichau sich vor der Polizei versteckt hat, weil er betrunken mit dem Auto unterwegs war.
      Selbst der Regionalleiter vom Bullerdeich durfte auch vor einiger Zeit zu Fuß gehen, weil er seinen Führerschein durch Trunkenheit am Steuer abgeben musste.
      Und solche Vorgesetzten predigen uns Moral.

      Wenn Doc Krüger nur wüsste, wie sehr wir ihn vermissen. Wir lieben dich alter Haudegen.

      • Ricarda sagt:

        Danke, kleiner Müllmann.

        Das haben mir nun schon etliche Müllmänner erzählt. Was ich brauche sind allerdings Beweise. Das könnten auch Eidesstattliche Versicherungen sein. Wir könnten sie bei einem Notar hinterlegen. Es sollte schon von jemandem kommen, der Augenzeuge war.

  6. stoldt Norbert sagt:

    Das ganze Elend fing mit Siechau an
    Der so genannte Personalrat denkt
    nur an sich und seine Aufsichtsräte.
    Früher ist man gerne Zur Arbeit
    gegangen.
    Heute nur noch mit Würgreiz.

    • Ricarda sagt:

      Das sehe ich genauso. Es liegt am Führungsstil. Deshalb habe ich alle Aufsichtsräte angeschrieben, bisher aber noch keine Antwort. In Kürze erwarte ich Antwort vom Gericht im Einstweilige Verfügungsverfahren. Mein Anwalt hat Widerspruch eingelegt.

  7. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    hier noch ein Nachtrag zum so sozialen Betrieb den wir doch angeblich sein wollen.
    Bei uns gab es in der Vergangenheit soziale Stellen die immer mehr abgebaut wurden dank der Geschäftsführung unter anderen Keifaktoren (Kollegen mit geminderter Leistung) die Tätigkeiten wie Reinigung der Sozialräume und Duschen oder Postdienst gemacht haben.
    Es gibt zwar noch (!) die Handschuhausgabe oder Stellen im Küchenbereich, nur wie lange noch ist die Frage ?!
    Postdienst habe ich gehört soll wohl auch nicht mehr besetzt werden in Zukunft, sondern extern vergeben werden.

    Nur der absolute Gau bei uns bei der SRH sind die Sozialräume und Duschen/Toiletten !
    Unsere „alten“ Kollegen haben immer alles Tip Top in Schuss gehalten und auf die konnte man sich verlassen!
    Nur leider mussten diese aus „Kostengründen“ externen Firmen (!) weichen !
    Denn seit dem wir nur noch massenweise externe Firmen bei uns bis heute haben, läuft gar nichts mehr rund !
    Sozialräume werden immer wieder nur flusig gemacht und genauso sieht es bei den Duschen/Toiletten aus !
    Man spart am falschen Ende, nur unten kann man es machen, Hauptsache bei den oberen ist alles paletti !

    Ich vermisse jedenfalls sehr stark die Kollegen die dieses immer ausgeführt haben, denn da hat man sich immer wohl und sauber gefühlt !

    Dazu kommt die ewigen Zeitverträge für die ehemaligen Kollegen mit Zeitverträgen.
    Denn wenn es nicht endlich ein EU Urteil gegeben hätte, das eine immer wieder dauerhafte Verlängerung nicht erlaubt ist, würde die SRH noch bis heute (!) dieses Vorgehen nicht abbauen !
    Denn die Kollegen hatten in der Vergangenheit nur noch Angst irgendwie entlassen zu werden, egal ob diese mehr wie 10 Tage (!) Krank waren oder nicht bereit gewesen wären Überstunden zu machen, auch am Wochenenden !
    Mit dieser Angst wurde dauerhaft gespielt und somit die Kollegen unter Druck gesetzt!
    Jetzt soll es angeblich 6 Monate Probezeit geben und danach wird und muss entschieden werden, so wäre es auch OK !
    Aber selbst in jüngster Vergangenheit versucht man die neuen und jungen Kollegen die noch nicht so viele Jahre dabei sind los zu werden und setzt diese in verschiedenster Weise, besonders durch unsere Rechtsabteilung in gesonderten Gesprächen unter Druck !

    LOB (Leistung orientierte Bezahlung) wird nicht nachvollziehbar in allen Ebenen offen gelegt !
    Die Arbeitnehmer Ziele sind immer jeden bekannt, aber die jeweiligen Vorgesetzten Ziele werden auch auf Nachfrage nicht (!) offen gelegt !
    Warum nur ? Man hat doch nichts zu verstecken, oder ?!
    Ich sage man hat was zu verstecken, denn dort liegt der Kern unseres Problems in der SRH, nämlich Mobbing und Bossing !
    Wenn man diese Punkte die in der Vergangenheit, sowie in der Gegenwart wissen würde, würde man so einiges nachvollziehen können, warum es bei uns in der SRH so alles schief läuft und es würde ein Aufstand der Kollegen geben der sich gewaschen hätte !!!

    Daher hier der Aufruf an unseren Personalrat und weil es sowieso von der SRH hier gelesen wird, sollte dieses auf der Personalversammlung angesprochen werden und endlich abgeschafft werden, damit wieder Ruhe in der SRH einkehrt !
    Und denkt immer daran PR, wenn ihr einen Weg gehen wollt der gegen den der Geschäftsführung wäre, würden die Kollegen Euch auch zu jederzeit folgen und stehen hinter Euch, aber nur dann wenn man zeigt das man es ehrlich meint und nicht hintenrum verarscht wird vom PR und Geschäftsführung sowieso !

    LG an alle nicht (!) mobbenden Mitarbeiter der SRH und andere in ganz Deutschland

  8. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    vielleicht sollte man sich mal dafür als Bürgermeister,Bürgerschaft und Fraktion interessieren, warum und weswegen ein Regionalleiter am Bullerdeich der vom Flughafen und dort wohl schon mehrere hunderte Arbeitsplätze abgebaut haben soll und ein Betriebsleiter vom Bullerdeich der von der Telekom kam und ebenfalls hunderte von Arbeitsplatz abgebaut haben soll in dieser unserer Stadtreinigung beschäftigt werden sollte !
    Das Ziel dürfte für jeden auf der Hand liegen und zeigt sich durch die heutige Praxis in Menschenführung,Arbeitsklima,Krankenquote, Mobbing und Bossing !

    Woanders wo diese Herren tätig waren haben diese Firmen wahrscheinlich gerade die Betriebsräte wohl drei Kreuze gemacht, das sie diese Herren los geworden sind !

    Ein Regionalleiter aus Mitte der sich kaum blicken lässt und sich abspaltet von den Kollegen und das von Anfang an Jahr für Jahr seit seiner Einstellung und seinen Betriebsleiter gewähren lässt Kollegen zu bedrohen und unter Druck zu setzen und damit zu Mobben, weiß man doch nur zu genau wo die Fahrt hingehen soll !
    Diese Situation hält bis heute an !
    Gerade durch die neue Tourenplanung am Bullerdeich sind viele Kollegen kaputt und werden unter Druck gesetzt und sollen/müssen 6 Wochen länger machen !

    Früher gab es einen Herr Wulff Regionalleiter in Mitte, der kannte jeden (!) Kollegen mit Namen und hat sich unter die Kollegen gemischt um im Kontakt mit diesen immer wieder zu sehen wie die Stimmung und Probleme im Betrieb sind.
    Unter Herr Wulff gab es eine tolle Menschenführung, sowie ein klasse Arbeitsklima !

    Weitere fragen die man sich stellen muss und sollte sind :

    Warum muss man sich fragen, wollten auf einen Schlag vor ca. 1-2 Jahren bis zu 80 zig Kollegen aus Altona weg ?

    Warum hat der 1. Geschäftsführer der SRH einen gewollten treffen der Kollegen mit ihm in Altona und auch später am Bullerdeich ohne den Regionalleiter von Altona nicht zugestimmt und sich diesen wie die
    Kollegen wünschten auch nicht erst einmal alleine gestellt ?
    Denn gerade über diesen Regionalleiter gab es schon genug Beschwerden in der Vergangenheit von und durch Kollegen !

    Wieso haben mehrere alt gediente, aber auch jüngere Kollegen ihren Vorarbeiter hingeschmißen ?

    Wieso gibt es seit Jahren keine Vorarbeiter und Fahrerlisten, zu mindestens am Bullerdeich nicht mehr ?

    Wie kann es sein das ein Betriebsleiter aus Altona einen Kollegen rassistisch beleidigt haben soll und jetzt angeblich einen Vertrag bekommen hat für ein Jahr auf Bewährung,obwohl dieser noch andere Verfehlungen begangen hat ?

    Wie konnte es weiter dazu kommen das Kollegen in Altona bespitzelt wurden und noch werden(versteckt hinter Pfeilern und Gebüschen), wann diese durch das Tor zum Feierabend gehen ?
    Und am Bullerdeich geht man außerhalb zu den Privatauto der Kollegen und dreht seine Kontrollrunden um den Platz um zu sehen wer in den Auto sitzt oder schläft!
    Diese Kontrollrunden erstrecken sich sogar in die Sozialräume der Kollegen, durch Gruppenleiter,Betriebsleiter,Regionalleiter und zuletzt sogar durch den 1.Geschäftsführer der SRH !

    Am Bullerdeich hat in der Vergangenheit sogar der dortige Betriebsleiter im bei sein eines Gruppenleiter ein Kontrollgang durch die Sozialräume begangen und ist dabei durch den Duschbereich gegangen.
    Dabei hat er einen Kollegen unter der Dusche angetroffen der von den Fegern (Straßenreinigung) war und nicht wie erhofft nach der Mittagszeit von der Müllabfuhr.
    Dieser Kollege fühlte sich nicht nur gestört, sondern auch belästigt weil der Betriebsleiter auf sein bestes Stück wohl schaute!
    Der Kollege beschwerte sich beim Regionalleiter darüber, so das dieser gegenüber dem Betriebsleiter tätig wurde und es ihm in Zukunft verbot dort hinein zu gehen.

    Wie viel muss man sich hier in und von der SRH gefallen lassen ?

    Wieso haben wir eigentlich eine Rechtsabteilung wenn diese immer wieder durch eine externe Kanzlei vertreten wird ?

    Und wieso geht man oftmals unnötig immer wieder in Berufung bis hin zum Bundesarbeitsgericht, wie man im Internet auch verfolgen kann ?

    Wie viel Kosten mögen dabei Jahr für Jahr für den Steuerzahler unnötig entstehen und die man noch dazu vermeiden könnte ?!

    Welche Personen in der SRH sind dafür verantwortlich zu machen ?

    Wieso hält sich die Stadtreinigung nicht an Gesetze, wie z.B. das Arbeitsschutzgesetz in der Vergangenheit ?

    Wieso werden Kollegen mit Behinderung in der Stadtreinigung nachteilig behandelt und will diese sogar möglichst loswerden ?

    Wie kommt es das man auf der eigenen Website damit wirbt ein Sozialer Betrieb zu sein, wenn man eigentlich schon länger keiner mehr ist ?

    Wieso kriegen Kollegen mit Familien immer wieder zuhören, dass wir kein (!) sozialer Betrieb sind und kinder ihr Problem sind und nicht das der Stadtreinigung ?

    Wieso gibt es soviel soziale Ungerechtigkeit in der Stadtreinigung?
    Früher gab es z.B. Geld hole Tag, halb jahrestage, Wäschegeld, sozial Zuschlag für Kinder, Essengeld,etc. bevor der 1. Geschäftsführer der SRH dafür sorgte dieses abzubauen und abzuschaffen.

    Wieso gibt es LOB (Leistung orientiert Bezahlung) gezahlt nach Bruttolohn ?

    Wieso gibt es so viele verschiedene (5 an der Zahl) Gehälter, wobei alle die selbe Arbeit machen ?

    Das alles soll sozial gerecht sein ?!

    Ich würde sogar auf eine Lohnerhöhung verzichten, damit andere Kollegen besser angepasst werden könnten !

    Und wie und wo ist und bleibt eigentlich unser Personalrat in der Stadtreinigung?
    Wahrscheinlich beim netten Käffchen trinken in der Chefetage und denken zusammen darüber nach was für eine Show sie wohl bei der Personalversammlung abziehen können, damit beide gut dastehen.
    Und nach dem man es sich auf der Personalversammlung gegeben hat geht man dann wieder Kaffee trinken, als ob nichts gewesen ist 😉

    Unter Personalrat verstehe eine Interessenvertretung für Kollegen um diesen beizustehen so gut es geht und nicht um mit der Chefetage ins Bett zu steigen !
    Und Personalratsmitglieder die sich irgendwann auf der Arbeitgeberseite wieder finden um wohl ihre Felle ins trockene zu bringen und der Arbeitgeber um wohl mit viel Wissen(wie einen PR) aus dem Weg zu räumen,gehen aus meiner Sicht aus gar nicht.

    Dieser gesamte Faden zieht sich leider durch die gesamte Stadtreinigung, wobei Altona und Bullerdeich die schlimmsten Bezirke sind !

    Mobbing und Bossing ist keine Modekrankheit wie es immer gerne gerade von Arbeitgebern erzählt und gehalten wird.
    Wie leben leider in einer Zeit wo dieses tagtäglich und seit Jahren in der deutschen Wirtschaft leider zum tragen kam.
    Nicht nur das die meisten Menschen vom Lebensunterhalt nicht mehr leben können, nein sie werden je nach belieben und gefallen gemobbt und gebosst !
    Das ist die Mode der Arbeitgeber in der Vergangenheit und heute geworden, durch Betriebswirtschafter die am Ende ganze Betriebe in die Insolvenz bringen, wie kurzlebig ist dieses bloß gedacht !

    LG an alle nicht (!) mobbenden Mitarbeiter der SRH und andere in ganz Deutschland

    • Ricarda sagt:

      Du hast deinem Herzen jetzt mal so richtig Luft gemacht.

      Ich wünsche mir sehr, dass du und andere Kollegen den Mut haben, das Thema auf der Personalversammlung anzusprechen.

      Der Personalrat hat bis heute keinen Kontakt zu mir und stellt sich damit ein Armutszeugnis aus. Ich habe zu sehr vielen Betriebs- und Personalräten einen sehr guten Kontakt. Einige habe ich unterstützt, Dienst- und Betriebsvereinbarungen gegen Mobbing zu formulieren. Ich war in vielen Betrieben und habe Betriebsratsschulungen gemacht und Vorträge zum Thema Mobbing gehalten.

      Ich war auch auf etlichen Betriebsversammlungen als Gast und habe das Thema Mobbing angesprochen.

      Wäre man bei der Stadtreinigung an einer Lösung interessiert, dann säßen wir längst an einem Tisch, wie es sich gehört. Stattdessen werde ich von Siechau verklagt, in der Hoffnung, mich zum Schweigen zu bringen.

      Ich weiß nicht, wie lange es dauern wird, bis es zur öffentlichen Gerichtsverhandlung vor der Pressekammer kommen wird. Sobald der Termin steht, werde ich es bekannt geben. Ich freue mich, euch dann dort zu sehen.

      Alles, was im Gerichtssaal vorgetragen wird, darf auch öffentlich berichtet werden.

    • Ehefrau eines Müllmannes sagt:

      Genau das was u.a. über Altona gesagt wird, habe ich von meinem Mann gehört!
      Leider überwiegen oftmals die Ängste sich zu wehren, da man eigentlich nie alle bzw. die meisten Kollegen unter einen Hut bekommt. Viele sind auch beim Meckern großartig und wenn man sich dann zusammen tun möchte um sich gemeinsam zu beschweren, ziehen viele „den Schwanz “ wieder ein….sorry Jungs, aber da höre ich auch oft von meinem Mann. Bei einigen Themen kann ich das sogar verstehen bei Euren Vorgesetzten ? und Personalrat…. bei anderen Themen, wie z.B. teilweise (neue)Touren zu groß, Wagen sollen eingespart werden, wg/Krankenstand oft/regelmässig unterbesetzt rausfahren, Urlaubsbestätigungen für 2016 erst im Dezember , obwohl bereits ab 3. Quartal eingereicht werden konnte,… nicht.

      Liebe Ricarda, wäre eine Sammelseite alle Kommentare, die man direkt von Deiner Homepage anklicken kann ggf sinnvoll, da diese Kommentare hier schlecht zu finden sind. Nicht alle Kollegen sind fit im Internet.

  9. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Hi Ricarda,

    da kann ich den Kollegen Jan nur zustimmen !
    Ich habe schon über 25 Jahre hier auf den Buckel und kriege immer wieder mit wie die jungen und neuen Kollegen immer wieder unter Druck gesetzt werden.
    Da ich auch einer bin der nie (!) den Mund gehalten hat und konnte, so musste selbst ich als lang gedienter meine Erfahrungen mit solchen Vorgesetzten machen die auch mir drohten.
    Dieses hindert mich aber weiterhin nicht meine Meinung zu sagen und Zustände zu nennen die bei uns im Betrieb schief laufen !
    Und zur Versammlung werden sich noch einige wundern,denn dort werde auch ich mich zu Wort melden, auch wenn es wieder einmal im nachhinein Ärger bedeutet und ich wohl antanzen muss, wie schon in der Vergangenheit !

    Lg an alle nicht(!) mobbenden Kollegen der SRH

    • Ricarda sagt:

      Es wäre schön, wenn sich einige zu Wort melden. Macht euch einen Spickzettel, damit ihr nicht vergesst, was ihr ansprechen wollt.

      Es wäre auch gut, wenn sich einige Müllmänner vorher treffen würden, damit nicht immer dasselbe vorgetragen wird. Wir können dazu gern einen Termin machen und je nach Zahl der Zusagen uns im Büro treffen oder im Flic Flac.

  10. Jan Petukat sagt:

    Moin,

    ich muss mich leider auch zu Wort melden und arbeite erst knapp 10 Jahre im Betrieb. Ich wurde bereits des öfteren bedroht mit Strafversetzung, wurde sogar ausgelacht vom Betriebsleiter als ich mich zur Wehr setzen wollte. Ich wurde massiv unter Druck gesetzt den Willen des Betriebsleiters folge zu leisten oder… Selbst in diesen sogenannten Fehlzeitengesprächen wurde mir mit Kündigung gedroht. Den oberen Texten kann ich mich auch nur anschließen. Es wird hier eine Art und Weise uns gegenüber an den Tag gelegt die an Respektlosigkeit nicht zu übertreffen ist. Ich bin 37 Jahre alt und viele der noch jüngeren Kollegen ergeht es wie mir. Es wird Angst und Schrecken geschürt das kaum einer wagt überhaupt noch den Mund aufzumachen. Das kann so nicht weitergehen. Vielen Dank Ricarda

    • Ricarda sagt:

      Sprecht das Thema bitte offen auf der Personalversammlung an. Es muss endlich Schluss sein mit Schikane und Bossing. Jene, die das zu verantworten haben, müssen zur Rechenschaft gezogen werden.

  11. Gemobbter Müllmann aus SRH sagt:

    Die Personalversammlung findet am 16.04.16 ab 06:30 Uhr im Audi Max in Hamburg Dammtor statt !

    Auch ich möchte zum jetzigen Zeitpunkt noch (!) nicht namentlich genannt werden !

    Doch eine bitte hätte ich an alle (!) Kollegen der Stadtreinigung Hamburg, bitte erscheint Zahlreich bei unserer Personalversammlung am 16.04.16 im Audi Max und nehmt zur Not allen euren Mut zusammen und erzählt eure Erfahrungen in unseren Betrieb.
    Je mehr sich melden und sich nicht immer nur im Vorfeld unter uns Kollegen sich beschweren, desto mehr können wir bewirken !
    Jeder (!) sollte sich den erst der Lage klar sein, egal ob Arbeitnehmer oder Vorgesetzte, jeder kann von Mobbing und Bossing betroffen werden, wie andere Kollegen heutzutage auch schon!
    Und denkt nie Ihr könnt nicht die nächsten sein !!!
    Auch Vorgesetzte die mit dem unerträglichen Zustand in der Stadtreinigung nicht einverstanden sind und davon kenne ich auch ein paar, sollten sich outen und/oder wenn möglich sogar zusammen tun !
    Wir müssen unbedingt jetzt und sofort handeln, bevor vielleicht noch irgendwas schlimmes in der Stadtreinigung Hamburg passieren könnte oder wird, damit meine ich evtl. Menschen die sich oder auch anderen (Vorgesetzten) etwas antun könnten !
    Und hinterher fragen sich alle, wie so etwas bloß passieren konnte !

    Die Stadtreinigung Hamburg wirbt auf ihrer Website was für ein sozialer Betrieb sie doch sind, aber davon ist weit und breit nichts zu sehen und spiegelt mit diesem momentanen aktuellen Zuständen nur genau das Gegenteil wieder !

    In der Stadtreinigung herrschen Zustände wie früher bei der Stasi,was ist bloß eigentlich aus der schönen Stadtreinigung Hamburg geworden, wo man so gerne jeden Tag zur Arbeit gegangen ist ?!

    Lg an alle nicht(!) mobbenden Kollegen der SRH

  12. K.W. sagt:

    Wann findet die Personalversammlung statt und wo?
    Könnte diesmal spannend werden.
    Werdne da die Flugblätter verteilt?

  13. Eine besorgte Ehefrau eines Müllmanns sagt:

    Liebe Ricarda,

    ich kann hier nur allen Vorrednern zustimmen. Was schlimm ist, dass das ganze so große Ausmaße nimmt, das mittlerweile unser Familienleben davon betroffen ist. Das Thema „Stadtreinigung“ ist bei uns seit der neuen Tourenplanung so präsent, dass ein normales, ruhiges und geregeltes Familienleben kaum noch möglich ist. Mein Mann musste in den letzten 3 Wochen Überstunden machen, da es kaum möglich ist die Arbeit in der vorgegeben Zeit zu bewältigen. Er kommt so kaputt und überarbeitet nach Hause, dass er nur noch, wenn überhaupt etwas ißt und dann schlafen geht.

    Ich kann hier in keinster Weise von Fürsorgepflicht seitens des Arbeitgebers sprechen!

    Durch diese Seite scheint es, dass hinter den Kulissen etwas passiert!

    Niemand hat es verdient so behandelt zu werden!!
    „Jungs“, nutzt die Chance und steht auf, IHR seit nicht allein!!!
    Je mehr sich melden, umso mehr Druck könnt ihr ausüben.

    Ein besorgte Ehefrau eines Hamburger Müllmanns

  14. Ehefrau eines Müllmannes sagt:

    Liebe Ricarda,
    auch ich kann mich als Ehefrau eines langjährigen Mitarbeiters der Mülle nur anschliessen. Alle genannten Themen sind mir sehr vertraut und noch einige mehr. Wie gerade in den letzten Jahren mit den Kollegen umgegangen wird, ist Mobbing pur ausgehend von den oberen Ebenen. Der Betriebsrat macht gar nichts….Warum, kann man nur vermuten…Alleine der Krankenstand müsste doch zu denken geben. Ich habe meinen Mann und befreundete Kollegen auch schon oft gefragt, warum sie sich nicht zusammen tun und sich beschweren. Als Antwort kam immer: Bei wem denn? Sie stecken doch alle unter einer Decke. Ausserdem haben sie Angst vor Konsequenzen. Das ist nur mal ein kurzes Statement von mir. Es gibt so viele schlimme Dinge zu berichten. Ich hoffe, dass Sie weiter an dem Thema dran bleiben und dass noch viele Kollegen den Mut finden hier zu posten. Wehrt Euch Jungs, auch wenn es „nur“ anonym ist! Auch ich möchte namentlich nicht erwähnt werden!

    • Ricarda sagt:

      Ganz herzlichen Dank für diesen Kommentar. Wie bei der Stadtreinigung die Mitarbeiter fertig gemacht werden, betrifft eben nicht nur sie selbst, sondern schlägt Wellen über die Familie zu den Freunden, hin zum gesamten Umfeld. Die Lebensqualität geht den Bach runter. Der ganze Mensch wird zerstört. Dieser Kommentar sollte auch andere ermutigen, den Mund auf zu machen. Ähnlich, wie bei sexuellem Missbrauch von Kindern, gilt es die Scham zu überwinden und nicht zu schweigen. Es ist nicht für die Opfer peinlich, sondern für die Täter und die Möglichmacher! Wehrt euch!

    • Noch eine besorgte und wütende Ehefrau sagt:

      Die untragbaren Zustände bei der Müllabfuhr sind hier im Blog bereits ausführlich beschrieben worden, nur dass alleine reicht nicht aus. Die Müllmänner müssen auch für ihr Recht eintreten, so funktioniert es in einer Demokratie. Zu der Frage: „Bei wem sollen wir uns denn beschweren?“ Hier die Antwort, direkt bei der Hamburgischen Bürgerschaft über eine Online Petition.
      Folgender Link: https://www.hamburgische-buergerschaft.de/online-eingabe/
      Wenn alle Betroffenen sich wehren, brauchen wir Frauen uns nicht mehr sorgen und das Verstecken hinter der Anonymität, wegen Arbeitsrechtlicher Konsequenzen wäre auch unnötig, es müssen halt alle tätig werden.
      Ich wünsche euch einen guten Schreibfluss bei der Petition
      Und hoffe, dass wir alle bald wieder ruhige Wochenenden mit der Familie haben werden
      Tschüss

  15. K.W. sagt:

    Allein dass Mitarbeiter sich hier Luft machen müssen, weil ihnen wohl im Betrieb nicht zugehört wird, ist bedenklich.
    Dass aber offensichtlich mit der Gesundheit der Mitarbeiter sorglos umgegangen wird, halte ich im Hinblick auf drohende körperliche Überlastung für sehr riskant.
    Was geschieht, wenn aufgrund dieser Überforderungen ein Unfall passiert.
    Wer ist dafür verantwortlich ?

  16. Ricarda sagt:

    Früher haben unsere Müllmänner zusammen gehalten. Das wird hoffentlich wieder so. Ich kann mich noch gut erinnern, als die Müllmänner gestreikt haben. Da wurde den Hamburger Bürgern bewusst, wie wichtig unsere Müllmänner für unsere Stadt sind. Damals gab es noch die ÖTV.

    Ich wünsche mir heute wieder Solidarität, nicht nur zwischen den Müllmännern, sondern auch zwischen den Müllmännern und den Bürgern. Dafür setze ich mich ein, damit keiner von euch mehr mit Angst zur Arbeit gehen muss.

  17. Ralf Götsch sagt:

    Moin Moin

    Ich, ein Hamburger Müllmann, habe durch Kollegen von ihrer Seite gehört und wurde dadurch auf sie aufmerksam.
    Ersteinmal möchte ich mich bei Ihne für Ihr Interesse, wegen der Behandlung der Mitarbeiter bei der Stadtreinigung und ihrer Arbeit bedanken.
    Ich bin seid nun mehr als 18 Jahre bei der Stadtreinigung Hamburg bechäftigt. In dieser Zeit hat sich ja einiges, wie ja auch bei anderen Arbeitgebern, geändert. Was in erster Linie ja auch nicht schlimm ist.
    Aber, was in letzter Zeit in dieser Firma passiert, ist für mich, einen aufgeschlossenem und sozialdenkenden Menschen ( Selbsteinschätzung ), nicht mehr begreiflich.
    Wir haben zur jetzigen Zeit eine Tourenumstellung, seid Montag den 29.2.16. Das heißt wir bekommen einen neuen Plan mit neuen Straßen und Behälterständen. Was eingentlich nicht schlimm ist, da in den ganzen Jahren meiner Betriebsamgehörigkeit dies schon öffters vorkam. Nur das dieses Mal jegliches soziale und gesundheitliche denken, seitens des Arbeitgebers seinen Mitarbeitern gegenüber, komplett ausgeblendet wurde. Ich möcht ihnen in diesen schreiben von einen aktuellen Geschehen berichten.
    Gestern, Dienstag den 1.3.16, bin ich, in der Funktion des Vorarbeiters, mit meiner Kollone 1 zu 3 in eine neue Tour gefahren. 1 zu 3 heißt, ein Fahrer, zwei Lader und ich.
    Die Tour war so extrem ausgelastet, was die körperliche und zeitliche ( mussten Überstunden machen ) Belastung betrifft, das ein Kollege, alter 58 Jahre, zum Ende körperlich nicht mehr konnte. Ich bat ihn sich ins Fahrzeug zu setzen, was er auch tat, und habe mit dem anderen Kollegen die Tour beendet. Dies habe ich heute morgen, bei der morgentlichen Einteilung der Kollonenbesetzung, meinen Gruppenleiter ( direkter Vorgesetzter ) erzählt. Seine Reaktion war ein süffisantes grinsen mit dem Kommentar: „der hat sich heute morgen krankgemeldet“.
    Meinen guter Eindruck von diesen Betrieb ist in den letzten Jahren ist gesunken. Man hat das Gefühl, man wird nur noch betrogen und belogen, und wenn man sich wert, wird Druck ausgeübt. Ich könne ihnen Seiten schreiben, wie schlecht mit den Mitarbeitern, von der Müllabfuhr umgegangen wird. Man wird wie ein Mensch zweiter, nein dritter Klasse behandelt.
    Aber das heute war Zuviel für mich und ich wollte mich einfach mal bei Ihnen, auf deutsch gesagt, auskotzen.
    Deswegen, machen Sie weiter so !!!

    Mit freundlichen Grüßen, ein Hamburger Müllmann

    • R. aus S. sagt:

      Hallo,
      auch ich, ein Müllmann der Stadtreinigung HH, seit mehr als 2 Jahrzehnten im Betrieb, kann den Bericht meines Vorredners/schreibers voll und ganz bestätigen! Zudem o.a. Problemen kommt auch noch, dass es bei uns eine, ich will es mal „versteckte Arbeitszeitverdichtung“ nennen, gegeben hat. Das reine Arbeitszeitkontingent wurde immer weiter „heimlich“ gekürzt!! Termine für den AMD (Arbeitsmedizinischen Dienst) und Gespräche/Vorarbeitergespräche wurden einfach auf die Zeit NACH Feierabend verlegt. Die Regiezeiten (die Fahrt vom Einsatzort zur Kippstelle Borsigstr.) wurden gekürzt. Die morgentliche Einteilung (ab ca. 6.00 Uhr) der Kolonnen in der Kantine wurde in der Vergangenheit zügig abgehandelt. Das heisst, die Kolonnen konnten wenn alle Männer einer Manschaft da waren zum LKW gehen und den Betriebshof kurz nach 6.00 Uhr verlassen.!!Unsere Areitszeit ist von 6.07 Uhr bis 14.07 Uhr. Jetzt ist es so, dass jeder Einzelne von uns unterschreiben musste, dass er persönlich um 6.07 Uhr in der Kantine zu sein hat und SOLANGE dort bleiben MUSS bis jemand von der Einteilung sagt: „Fertig, ihr dürft los!!“ Die Ein/Ausgänge in der Kantine werden von Gruppenleitern BEWACHT!!! damit KEINER die Kantine vor Ende der Einteilung verlässt. Muss man während der Einteilung zur Toilette, muss man sich ab und dann wieder zurückmelden!! Nun kommt man nach der Einteilung mindestens 20-25 Min später vom Betriebshof. Diese Zeit fehlt natürlich jetzt bei den neuen (sehr massiv ausgereizten Touren) erst recht. Ich bin bestimmt das schwere und zügige Arbeiten gewohnt aber was die Tourenplanung und die verantwortlichen Leute, die die jetzigen Touren und die dazugehörigen Abläufe geplant haben, ist unfassbar!!! Die Zeitvorgaben zm Schaffen der Touren wurden immer mehr, Stück für Stück, gekürzt. Es wurden vor Jahren mal medizinische Untersuchungen am arbeitendem Müllmann vorgeommen. Das Fazit war, dass es da schon Leistungsspitzen wie bei einem Spitzensportler (so wurde es wörtlich gesagt) gegeben hat. Diese Leistungsspitzen sind jetzt bei den neuen Touren keine „Spitzen“ mehr sondern man hat es fast den ganzen Arbeitstag lang!! Wenn man langsam und ruhig arbeitet dann schafft man die Touren so gut wie garnicht und dann sind Überstunden fällig. Will man also nach 5-6 Wochen (Zeitvorgabe der Gruppenleiter zum Einfahren der Touren) keine Überstunden mehr machen, bleibt einem nur die Möglichkeit, unvernünftig und durch Gehetze die Tour zu laden. Eine Kolonne war letzten Freitag um 16.30 Uhr mit dem LKW auf dem Platz angekommen!! Wenn man bedenkt, dass ein Müllmann so ungefähr gegen 4.30 Uhr und 5.00 Uhr aufsteht, sind die Leute von der o.g. Kolonne ca. 11 Std (wenn man die halbe Std. Mittag abzieht) aktiv im Strassenverkehr beteiligt. Das stellt für mich absolut ein Risiko für die Kol. da. Die Konzentrationschwäche die sich über den Zeitraum einstellt sind nicht tragbar, dazu kommt der ständige Strassenlärm!! Ich stelle hier die „Fürsorgepflicht“ der Firma seinen Mitarbeitern gegenüber absolut in Frage!!! Der Betrieb möchte auf Biegen und Brechen, dass die Touren geschafft also fertig gemacht werden. Da geht man wirklich schon an seine körperlichen Grenzen. Wo bleibt das Wohl der Mitarbeiter….meiner Kollegen?? Ich spreche hier nicht nur für mich….sondern für alle Männer der Müllabfuhr die unter dieser neuen Last ihre Gesundheit auf´s Spiel setzen. Ein ganz aktueller Vorfall ist heute am Freitag den 11.3.16 passiert. In der Mittagszeit haben sich einige Kollegen in den Spindreihen zum klönen getroffen. Plötzlich kam der Dr.Siechau mit Gefolge zur Tür rein und fragte ganz süffisant, ob die Touren etwa schon fertig abgefahren sind. Darauf sagte ein Kollege, dass dies kaum, ohne Überstd. zu machen, möglich sei. Darauf sagte Siechau lachend:“ Na dann habe ich ja alles richtig gemacht!“ und verlies wieder lachend die Spindreihen! Diese Art und Weise von einer Person, die ein ziemlich hohes Amt bekleidet, ist dieses Verhalten absolut asozial und nicht hinzunehmen!! Dies ist ein, für mich, typischer Fall von Bossing!!
      Bitte haben sie Verständnis dafür, dass ich dies nur anonym schreiben kann, weil ich sonst arbeitsrechtliche Konsequenzen befürchten muss!!

      • Ricarda sagt:

        Das zeigt, dass Prof. Siechau tatsächlich persönlich für die Verhältnisse verantwortlich ist. Bisher haben die Politiker unterstellt, dass es nur die Führungskräfte wären. Ich denke, es wird Zeit einige Behörden einzuschalten. Jetzt ist erstmal Wochenende. Aber Montag schreibe ich die an und setze das Schreiben dann, wie gehabt, hier in den Blog. Ich habe jedes Verständnis dafür, dass jemand hier nur anonym schreibt. Wir sollten aber mehr Beschwerdeverfahren auf den Weg bringen. Dabei helfe ich natürlich gern.

      • Kleiner Müllmann sagt:

        Hallo,
        ich kann mich an die beiden Vorredner nur anschließen. Wenn ich dann höre, dass Herr Siechau schon durch die Umkleidekabinen geht und meint in der neuen Tourenplanung alles richtig gemacht zu haben, frage ich mich, sind wir für ihn auch nur Müll?????
        Und wenn ich mir dann das Zitat vom Staatsrat Holger Lange über Herrn Siechau auf der Zunge zergehen lasse „ Herr Siechau sein ein Visonär mit Sinn für das Machbare“, hatte er Recht.
        Denn er macht das Unmögliche möglich und verstößt in einem demokratischen Rechtsstaat gegen div. Gesetze und Gerichtsurteile, insbesondere gegen die Menschlichkeit.
        Offensichtlich kommt er Dank Verdi, Betriebsräte und Herrn Olaf Scholz, als oberster Chef der Stadtreinigung, damit durch.
        Wo ist denn die Verdi?????
        Ich weiß es!!? In einigen Wochen, wenn die Tarifverhandlungen stocken, werden sie wieder in unseren Kantinen erscheinen und ihre Kampfparolen schmettern. Dann sind wir wieder die Größten. Und wenn sie ihr Ziel erreicht haben, geraten wir wieder in Vergessenheit.
        Wir sollten uns mal überlegen, wofür wir jeden Monat den Verdi Beitrag zahlen. Was bekommen wir eigentlich dafür???
        Und was ist mit dem Betriebsrat, der klatscht der Geschäftsführung Beifall. Die Motive des Betriebsrates muss man nicht lange suchen „Egoismus“ . Da sie freigestellt sind und sich so den jetzigen unmenschlichen Arbeitsbelastungen entziehen. Ihre Arbeitsbelastung besteht nur noch daraus, die willkürlichen und rechtlich fragwürdigen Anordnungen der Geschäftsführung abzunicken. Den Rest des Tages haben sie frei, da sie uns ja schon lange nicht mehr vertreten.
        Zu guter Letzt möchte ich noch mal auf die Äußerungen von Herrn Siechau in der Umkleidekabine zurückkommen und eine Gegenfrage stellen:
        Wie viel effektive Arbeitszeit kann Herr Siechau als Geschäftsführer der Stadtreinigung eigentlich leisten, wenn er noch in diversen anderen Vorständen und als Honorarprofessor an der TUHH tätig ist.
        Da stellt sich mir die Frage: „ Wie viel Stunden hat der Tag eigentlich von Herrn Siechau (72 Std.???)“. Viel Zeit bleibt ihm nicht sich mit den Belastungen der Müllmänner auseinander zu setzen. Schaut man mal ins Internet ist das wohl auch nicht seine größte Sorge, für ihn scheint eine gute Selbstdarstellung nach Außen viel wichtiger zu sein. Das spricht eigentlich für eine narzisstische Geschäftsführung, nur auf die eigene Person bezogen, die anderen sind nur Werkzeug zur Selbstdarstellung.
        Vielleicht sollte seine „Tour“ auch mal überplant werden, dann hätten wir alles richtig gemacht.

        Bis bald
        Einer der vielen Müllmänner

        PS: Lieber Herr Bürgermeister Olaf Scholz wie lange wollen sie noch sehenden Auges zu sehen, wie aus einem ehemals vorbildlichen und sehr guten Betrieb ein Sklavenbetrieb wird?

        • Ricarda sagt:

          Ich habe zu Verdi Kontakt aufgenommen. Wir haben erörtert, inwieweit die Verhältnisse auf der nächsten Personalversammlung thematisiert werden könnten. Nun warte ich auf den Rückruf der zuständigen Gewerkschaftssekretärin und dann werden wir versuchen einen Termin zu finden für ein Gespräch mit den betroffenen Müllmännern. Ich hoffe, ein erstes Gespräch klappt zeitnah. Vielleicht könnte auch ein Artikel in der Verdi-Zeitung verfasst werden.

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