Sinn und Zweck der Arbeitskreise

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Wenn bei uns mehr als ein Mobbing-Fall bekannt wird,
schlagen wir Mobbingbetroffenen vor,
einen Arbeitskreis zu gründen.
Alle Arbeitskreise werden als Bürgerinitiative gegründet
und haben daher einen Vorstand.
Er besteht aus mir als 1. Vorsitzender,
Karl-Peter als Schatzmeister und einem
Mobbingbetroffenen aus dem Unternehmen oder Bereich.
Dieser muss nicht namentlich in Erscheinung treten.

Es kommt vor, dass diese Person nach Beendigung seines Mobbing-Problems aus dem Arbeitskreis ausscheidet. Dann ruht der Arbeitskreis, wird aber nicht aufgelöst, denn es könnte ja passieren (und passiert auch), dass zu einem späteren Zeitpunkt ein weiterer Fall auftaucht. Dann ist es gut, das Unternehmen mit den Altfällen konfrontieren zu können.

Werden Aktivitäten und Aktionen des Arbeitskreises im Internet veröffentlicht oder in den Medien, wie es z. B. bei den Arbeitskreisen VW und Aldi, AWO oder AMC Pancke AG geschehen ist, dann gibt es anderen die Gelegenheit, sich dem Arbeitskreis anzuschließen, sich zu informieren, von einer Bewerbung Abstand zu nehmen und vor allen Dingen:
.                                             Nicht in die Mobbing-Falle zu tappen.

Damit erfüllen die Arbeitskreise wichtige Funktionen:

Betroffene können sich austauschen,
auch anonym, und erfahren, dass das,
was ihnen passiert auch Kollegen passiert.
Sie können sich gegenseitig unterstützen.

Ich stehe als 1. Vorsitzende grundsätzlich vor den Betroffenen,
was die Öffentlichkeitsarbeit angeht und gebe Daten nicht heraus.
Niemand erfährt, wer dem jeweiligen Arbeitskreis angehört,
denn wir treffen uns nur sehr selten im realen Leben.

Wünscht jemand allerdings, dass sein Fall öffentlich bekannt wird,
z. B. durch einen Fernsehbeitrag oder die Medien, dann
begleiten wir ihn dabei und auch Mitglieder des Arbeitskreises
können diese Personen unterstützen durch Zeugenaussagen,
Prozessbegleitung und Info-Veranstaltungen.

So dienen die Arbeitskreise vor allen Dingen dem Schutz der Betroffenen.

Neben den im Internet veröffentlichten Arbeitskreisen gibt es auch solche,
die nur intern geführt werden. Die veröffentlichte Liste ist also nicht vollständig.
Das ist vor allen Dingen bei kleinen Unternehmen erforderlich.
Unser Ziel ist es ja nicht, ein Unternehmen zu ruinieren, sondern zu bewegen,
ein gutes Betriebsklima zu schaffen. Bei unternehmer-geführten Arbeitgebern
genügt es daher häufig, den Arbeitgeber mit der Tatsache zu konfrontieren,
dass bei uns mehrere Fälle aufgelaufen sind.
Öffentlichkeitsarbeit ist dort fast immer überflüssig.

Die Fälle bei der Stadtreinigung Hamburg werden übrigens alle
automatisch dem Arbeitskreis Hamburg zugeordnet, der seit 1998 besteht.
Margit Ricarda Rolf
. – Mobbing-Zentrale –

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Über Ricarda

Margit Ricarda Rolf - Gründerin und Leiterin der Mobbing-Zentrale mit mehr als 11.000 erfolgreich beendeten Mobbingfällen.
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